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Mein erstes Kind,und ich bin wahrscheinlich zu ängstlich :o(
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Aber wenn dann sowas passiert bin ich bei den nächsten versuchen wahrscheinlich zu ängstlich,ich versuche sie immer festzuhalten,ist das ein Fehler? Kann mir bitte jemand sagen was ich machen kann um meine angst,das meiner kleinen etwas passieren könnte einzustellen?
Mir ging es anfangs auch nicht anders. Aber nur durch gelegentliches "plumpsen" hat unser Sohn gelernt, die Gefahren einzuschätzen und ist auch vorsichtiger geworden. Ich habe ihn dann sozusagen kontrolliert fallen lassen; also er ist umgekippt und bevor er sich zu sehr dabei verletzt habe ich ihn zum schluss aufgefangen. Das hat ganz gut funktioniert und jetzt ist es kein Problem mehr hier im Haus
ich denke mal, dass ist das natürlichste auf der Welt...ich bin sogar der Meinung es wäre schlimm, wenn es nicht so wäre...
wie dem auch sei, fallen und sich kleine Blessuren zuziehen, gehören einfach dazu, nur so lernt das Kind, welchen Gefahren es gibt und wie sie am besten der Gefahr "aus dem Weg gehen"
meine kleine Tochter (mittlerweile 15 Monate) krabbelt seit nunmehr 3 Monaten unsere Treppe im Haus (immerhin doch 13 Stufen) alleine hoch und runter. Natürlich hat man als Mutter eine Haidenangst, dass das Kind die Treppe runter fällt, aber man muss es sie auch versuchen lassen, damit sie ein Stück weit "selbstständiger" werden können.
Mittlerweile handhabe ich es mit unserer Treppe so, dass ich sie hoch und runter krabbeln lasse, wenn ich dabei bin, ansonsten habe ich jetzt tagsüber ein Gitter davor gestellt.
Du wirst nicht vermeiden können, dass deine Tochter die ein oder andere Schramme bekommt...ich musste das schmerzlich bei meiner großen (2,5) erfahren, die im Oktober 2009 iin die Glasscheibe unserer Haustür gefallen ist und sich 1 cm neben der Hauptschlagader den ganzen Arm aufgerissen hat. Mit 8 Stichen musste sie genäht werden, was einer Mutter das Herz bricht! Sie hat Gott sei dank aus dieser Sache gelernt und hat alles gut überstanden...so etwas wünscht man wirklich niemandem und auch ich möchte diese Erfahrung nie wieder machen müssen...dennoch kannst du nicht 24 Stunden am Tag auf dein Kind aufpassen, auch Du musst einmal zur Toilette etc. und schon dieser kurze Moment kann reichen...
Ich denke Angst hat jede Mutter, denn wer sieht schon gern sein Kind weinen, weil es sich weh getan hat...und dennoch musst du versuchen sie machen zu lassen damit sie die Welt entdecken können...
Ich hoffe, ich konnte Dir etwas "Mut" machen und wünsche Dir bzw. Euch alles erdenklich gute!
ich habe es mit meiner tochter so gemacht:
hab die kleine auf ihre beinchen gestellt und an den händen festgepackt und sie dann leicht nach hinten geschupst um mit ihr zu üben das sie auf den popo fällt und nicht wie ein baum strack nach unten. nach ein paar tagen hatte sie es dann drauf und ich habe jetz auich keine angst in der küche was zu machen wenn die kleine im wohnzimmer am spielen ist
Bei was ich aufpassen würde, alle Sachen wegstellen mit DENEN DEIN KIND ZUSAMMEN umfallen kann. Mein Mann hat z.B. mal einen großen Eimer nach dem Heizen unseres Ofens stehen lassen und die Kleine hat sich daran hochgezogen und ist mit dem Eimer zusammen auf den Hinterkopf gefallen, richtig böse war das. Oder mit dem Oldtimer-Rutschauto ihrer Cousine, das ist auch umgefallen nachdem sie sich hochgezogen hat und sie hat es auch noch auf den Mund bekommen und hat an der Lippe geblutet. Da macht man sich dann auch Vorwürfe denn das wäre zu verhindern gewesen. Aber das weiß man halt alles noch nicht und dann kann so etwas passieren wo man sich dann auch Vorwürfe macht. Ich denke sowas passiert uns allen mal und ich glaube da kommt auch noch einiges auf uns zu bis wir die Groß bekommen haben
Leute, die natur ist schlau... bis die kinder laufen können, sind die knochen so weich, dass bei einer fall höhe von der eigenen körpergröße nix passiert im normslfall...
Mein kinderarzt hat mir damals gesagt, dass es studien gibt, die aufzeigen, dass kindern erst über einer höhe von 75 cm was passiert... ich fand das damals irre hoch!!
Aber anscheinend packen die kleinen körper das super weg!!
Aber klar, es ist schon gut, dass man aufpasst und schaut, aber kinder MÜSSEN hinfallen um es zu lernen! Und leider immer mehr als einmal bis sie checken was sie falch machen!
Mach den fehker nur nicht dass du ihr deine angst suggerierst und sie somit ihren angeborenen entdecker freigeist verliert
Alles liebe euch im abenteuer mama sein
Mittlerweile sehe ich es genau wie lafey: Lass sie machen, lass sie die Welt entdecken, lass sie sich ausprobieren! Du kannst dabei sein um im Ernstfall da zu sein. Aber wenn sie fällt, dann ist das in gewisser Hinsicht gut. Daraus lernt sie. Und dann steh nicht daneben und versuch es ihr zu verbieten, weil sie ja fallen könnte. Sondern steh daneben und mach ihr Mut, es nochmal zu versuchen.
Spätestens wenn deine Maus in den Kindergarten kommt, kannst du nicht dabei sein. Vielleicht gehts dir dann so wie mir und dein Zwerg kommt jeden Tag mit einer neuen Beule, Schramme, Kratzer oder blauen Flecken heim
Ich versteh sehr gut, das du Angst hast. Aber zeig es der Kleinen nicht so, sonst erziehst du sie vielleicht zum Angsthasen und sie traut sich nichts mehr zu...
Ich wünsch dir ganz, ganz viel Kraft und starke Nerven (glaub mir, die wirst du brauchen, denn irgendwann ist es nicht mehr die Couch sondern ALLES was nach Kletterspaß aussieht)
Ich denke jetzt ist sie nicht mehr so ängstlich
Das Lieblingswort meines Sohnes 2 Jahre ist selber.
Selber hinfliegen, selber, runterfallen, selber stolpern usw
Was nicht unmittelbar zum Tod führt . . .
Mein Mann ist da auch so ein Angsthase wenn Felix irgendwo runter gefallen ist oder mal wieder der Nase nach im Hausflur lag.
Siehe Zitat oben.
mal im ernst, deine angst ist verständlich, aber gerade der kleinkindliche kopf ist der härteste knochen am ganzen kind und der hält einiges aus.
so hat es mir unser kia mal erklärt, weil meine beiden jungs damals auch immer auf den kopf gefallen, mein großer sogar von einer 2,5 meter hohen rutsche mit 3,5 jahren, kopfüber.
resultat war ne leichte gehirnerschütterung, er hat sich 3 x geschüttelt, kurz geweint und hat dann weiter gespielt.
mach dir klar, das deine kleine schon recht gut weiß, was sie kann und was nicht.
das klingt sehr komisch, ist aber wirklich so.
und sag dir immer wieder, das es zu ihrer entwicklung gehört, sich und dich auszuprobieren.
wenn du sie jetzt stoppst, immer hinter ihr stehst, sie nix alleine versuchen läßt, kann es passieren, das du später ein kind hast, was angst vor dem eigenen schatten hat und sich rein gar nix zutraut, selbstvertrauen und selbstbewußtsein gleich null und solche kinder sind leider die geborenen opfer für jeden und alles.
läßt du deine kleine sich aber jetzt ausprobieren, läßt du sie sich jetzt entfalten und auch mal hinfallen, wirst du ein persönlichkeitsstarkes kind bekommen können, was sich so schnell nicht entmutigen läßt und auch nix gefallen läßt.
hab nicht so viel angst um deine kleine.
mein kleiner wird jetzt 3 und will immer in unserem garten auf dem baum klettern.
das ist ne heikle sache, er kommt auch schon ein wenig drauf.
mir ist nie wohl dabei, aber ich lasse ihn, weil er es braucht, um seine eigenen fähigkeiten erfassen zu können und so ist es auch bei den kleineren.
unser kia hat uns immer gesagt: wenn dein kind fällt und schreit, ist alles gut, dann lebt es noch und potenzielle verletzungen kann man in 9,5 von 10 fällen heilen. fällt dein kind und sagt nix mehr, darfst du dir sorgen machen, denn dann ist was schlimmeres passiert.
das heißt zu deutsch, laß sie ihre erfahrungen machen, stehe nicht immer hinter ihr, das wirst du eh nicht mehr lange können.
ermutige sie, sachen zu probieren und zeige ihr, wie es richtig geht.
vll holst du euch auch mal das buch :"ich hab dich lieb, mama", da geht es nämlich genau um dieses thema, bekommst du bei weltbild für 3 oder 4 euro und es sind dicke pappseiten, ganz süß geschrieben.
ich drück euch die daumen.
Ich finde deine Ängste ganz normal, war beim ersten Kinden auch ganz ängstlich und übervorsichtig, wenn es hingefallen oder umgekippt ist und bin es jetzt auch beim zweiten Kinde teilweise noch. Ein gewisses Maß an Vorsicht ist immer gut, alle kleinen Unfälle sind halt nicht zu vermeiden.
Da meine beiden Hasen in Sachen Entwicklung und Motorik früh drann sind, wünsch ich mir oft einen Helm. Meine Kleine ( gerade 9 Monate) ist mit 7 Monaten gekrabbelt und mittlerweile krabbelt sie schon 2 Stuften rauf, steht auf und geht der Couch entlang, sie fällt natürlich oft hin und hat Beulen.
Ziehe ihr immer Lederpatschen an, damit sie wenigstens nicht so leicht wegrutschen kann. Was ich an Gefahrenvermeidung tun kann, versuche ich, aber immer kann ich sie auch nicht auffangen und selbst wenn ich sie im Gitterbett vor ihrem großen Bruder "beschützen" will, fällt sie im Gitterbett auf den Rücken zurück und liegt ganz arm wie eine Schildkröte da *g*.
Kinder die ein bißchen später mit dem Mobilwerden dran sind, stoßen sich wenigsten nicht so oft den Kopf, dafür ist es mir immer eine Freude meinen beiden, besonders meiner Kleinen beim Spielen zuzusehen.
LG M.
> Wow einfach mal nen Thread von März 2010 ausgegraben
>
> Ich denke jetzt ist sie nicht mehr so ängstlich
Stüüümmt
Ist mir gar nicht aufgefallen
Wär echt interessant wies jetzt ausschaut
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