Hast du Fragen? Wir sind für dich und deinen Liebling da!
Nach vielen gemeinsamen Jahren betreuen wir unser HiPP Forum nicht mehr aktiv. Neue Beiträge oder Antworten sind nicht mehr möglich. Die zahlreichen, wertvollen Beiträge der Mamas und Experten bleiben jedoch bestehen und sind weiterhin für dich zugänglich. Damit du auch künftig die bestmögliche Beratung bekommst, steht dir unser HiPP Elternservice über verschiedene Kanäle jederzeit gerne zur Seite.
Mit wieviel Jahren in die Krippe?
Hier findest du Erfahrungen anderer Mamas und Papas. Bei weiteren Fragen, wende dich gerne an unseren Elternservice. Zum Expertenforum wechseln.
Ich bin seit Juni 2018 Mama geworden und genieße seit dem die Zeit mit meinem Zwerg. Allerdings muss ich ab September 2019 wieder zur Arbeit. Wenn alles gut läuft, bekomme ich ein Krippenplatz im August. Aber irgendwie kann ich mich mit dem Gedanken noch nicht so anfreunden, dass der Kleine dann schon in der Krippe ist. Da ist gerade 14 Monate alt.
Jetzt interessenhalber, ab wann geht ihr eure Kleinen in die Krippe/Tagesmama?
Also ich bin seit August 2018 Mama und muss zwar auch ab September 2019 wieder arbeiten. Allerdings habe ich so einen netten Chef dass ich dann erstmal nur nachmittags arbeite und in der Zeit schaut meine Mutter nach meinem Sohn.
Unser Sohn wird erst im darauf folgendem Jahr wenn er zwei Jahre alt ist in den Kindergarten gehen. Konnte mich nicht mit dem Gedanken anfreunden dass er eher geht :/
Liebe Grüße
ich bin seit Februar 2016 Mama. Meine Kleine ist im Januar 2018 in die Krippe gekommen. Ich habe im Februar mit 12 Std./Woche wieder angefange. Sie ging an 3 Tagen a. 4 Stunden.
Aber ich weiß noch, Anmeldung war im Januar 2017, ein Jahr vorher und ich bin heulend heimgegangen.
Familie ging leider nicht, da meine Mama selbst noch berufstätig ist und meine Schwiegermutter schon älter war und es nicht mehr geschafft hätte.
Liebe Grüße
Also ich kann Dir von meiner sehr positiven Erfahrung berichten.
Ich habe meine Kleine mit 15 Monaten in die Krippe gebracht weil ich gemerkt habe, dass ich wieder eine andere Wertschätzung brauche, und zwar in der Arbeit. Sie konnte 3 Vormittage hin und ich erst 15, dann 30% arbeiten.
Ich muss sagen, dass es ihr wirklich gut getan hat. Die Krippe hat mir rückgemeldet, dass sich die Kinder in diesem jungen Alter eigentlich sehr gut eingewöhnen lassen. So war es auch bei meiner kleinen. Vor allem habe ich gemerkt, wie sehr sie davon profitiert kommen und anderen Kindern zusammen zu sein, zu spielen und doch anders gefördert zu werden als zu Hause, obwohl ich Pädagogin bin.
Aktuell mit bald zwei Jahren sind wir dran, dass sie die Krippe nun an fünf Vormittagen besuchen kann. Sie kommt sehr ausgeglichen und fröhlich nach hause , ich selbst bin es dank der Arbeit auch. Sie hat auch eine wahnsinnige Entwicklung hingelegt.
Auch sie anderenEltern in der Krippe haben ähnlche Erfahrungen gemacht.
Natürlich muss das jeder für sich selbst entscheiden, welchen Weg er geht, ob ich hoffe für dich, dass du dabei alle Blickwinkel mit einbezieht.
Alles Gute Dir
Ich war bei der Großen (4) Vollzeitmama bis sie mit knapp 3 Jahren in den Kindergarten kam und werde es beim Kleinen (6Monate) genauso machen. Dass dies unser Weg ist, stand für meinen Mann und mich schon seit jeher fest, denn ich bin der Meinung, die Betreuung zuhause ist in den ersten drei Jahren das Beste. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass eine Erzieherin selbst beim besten Engagement 4-5 Kinder gleichzeitig besser betreuen und fördern könnte als ich das bei meinem eigenen Kind kann. Ich hab mal irgendwo das hier gelesen: "Das wertvollste, das wir unseren Kindern schenken können ist Zeit - Zeit, die wir uns für sie nehmen und Zeit, die wir ihnen lassen". Ich finde, das stimmt.
Wir haben jeden Tag etwas unternommen - Spielplatz, Enten füttern, Pfützen hüpfen, Schlittenfahren usw - einfach all die schönen Erinnerungen aus meiner Kindheit weitergeben.
Das ist sicher nicht Jedermanns Sache aber für mich gab es keine bessere Entscheidung als Pumps und Bluse gegen Gummistiefel und FlipFlops zu tauschen
LG
Schön von deinem Beitrag zu hören und so wollte ich es eigentlich auch handhaben aber ich denke bei uns geht es aus finanzieller Sicht eher nicht.
Wie haben du und dein Mann das denn so gestemmt?
Wäre nett wenn du davon berichtest weil ich überlege jetzt momentan es bei meinem Sohn genauso zu machen. Jedoch fällt sobald er 14 Monate ist (meine ich) das Elterngeld weg und dann fehlt und schon was da.
Liebe Grüße
du hast recht, früher war es ganz normal und heute muss man es sich schon "leisten können", drei Jahre zuhause zu bleiben - das finde ich schon ziemlich traurig.
Bei der Großen habe ich das Elterngeld für 12 Monate gehabt und dann leider eine ziemlich hohe Steuernachzahlung kassiert. Mein Mann und ich haben ziemlich gleich verdient und das Elterngeld selbst muss man zwar nicht versteuern aber es wird bei der Ermittlung des Steuersatzes dazugezählt... Diesmal habe ich Elterngeld Plus auf 24 Monate gewählt.
Wir wohnen in Bayern und bekommen daher zusätzlich zum Elterngeld und Kindergeld noch 250€ Familiengeld und die Spritkosten für den Arbeitsweg fallen auch weg. Was Haushaltskosten angeht bin ich schon auch ein Sparfuchs - mit Coupons und diversen Apps (z.B. PampersClub, Rossmann) kann man richtig viel sparen ohne auf Qualität verzichten zu müssen. Unser größter Vorteil ist aber, dass wir schon sehr jung Haus gebaut haben, das hatte sich damals durch Zufall so ergeben.
Du muss einfach schauen, wieviel du in Teilzeit verdienen würdest und davon Kosten für Krippe, Sprit usw. abziehen. Manchmal bleibt da dann auch kein nennenswerter Betrag mehr übrig, das kommt ganz auf dein Einkommen an.
LG
Es fällt mir nur so schwer, wenn ich sehe das ich in meinem Umfeld die einzige bin, die ihr Kind so früh gehen lässt.
Mein Sohn ist im Februar 18 geboren und seit Oktober 18 geht er zur Tagesmama. Er war also 8 Monate alt, als wir mit der Eingewöhnung gestartet haben. Man fängt ja eh erst mal mit ein paar Stunden an. Er war jetzt bis einschließlich Dezember immer Mittagskind und schläft jetzt seit Januar 2019 mit. Ich bin mega froh, dass er so zeitig gehen konnte, da er dadurch eine sehr gute Beziehung zu der Tagesmama aufbauen konnte. Klar ist es hart, sein Kind abzugeben aber ich weiß ganz genau, dass es für ihn dann kein Weltuntergang ist, wenn ich wieder arbeiten gehe. Er kennt es ja dann schon lange.
Letztendlich muss jeder für sich selber entscheiden, wann er sein Kind in eine Einrichtung gibt. Gehe aber am besten positiv heran, dann wird es für euch beide entspannter.
Liebe Grüße
der letzte Beitrag ist zwar schon etwas her, aber ich befinde mich bald in einer ähnlichen Situation. Einerseits würde ich schon gerne so viel Zeit wie möglich mit meiner Kleinen Verbringen, andererseits freue ich mich aber auch schon wieder in einer Teilzeit/Elternzeit-Kombi zu arbeiten und anderweitig noch gefordert zu werden. Finanziell wäre es bei uns außerdem ebenfalls schwierig, wenn ich nicht arbeiten würde. Allerdings kann man, egal ob die ersten drei Jahre zu Hause oder vorzeitig in der Kita, bei beiden Varianten Vor- und Nachteile finden, wenn man das möchte
LG
Wenn du wieder arbeiten musst, dann bleibt dir wohl nix anderes übrig. Ich kann dir aber positives darüber berichten. Hier in Brandenburg ist es sowieso Gang und gebe, dass Kinder mit dem ersten Geburtstag in die Krippe gehen. Deswegen kann ich manchmal die Diskussionen darüber nicht ganz nachvollziehen. Im Prinzip darf es natürlich jeder Mami selbst überlassen sein, wie sie es handhabt. Ich finde es aber sehr wichtig, dass Kinder zeitig mit Gleichaltrigen in Kontakt kommen. Und damit meine ich nicht Spielplatz, sondern in einer Einrichtung, wo Mama nicht dabei ist. So blöd wie es klingt... aber wenn die Eltern nicht dabei sind, können sich die Kinder noch anders entfalten. Meine Tochter ist mit einem Jahr in die Kita,weil ich unbedingt meine Ausbildung abschließen wollte und es war ne gute Entscheidung. Bei meinem Sohn werd ich es auch so machen
Meine Kleine startet demnächst mit reichlich zehn Monaten mit der Eingewöhnung. Das finde ich zwar recht früh (lieber wäre mir ein Jahr gewesen), aber sonst hätten wir den Platz nicht bekommen. Ich denke, das kommt auf das Kind an. Meine Plappertasche braucht definitiv Beschäftigung und wird es bestimmt toll finden, wenn sie den ganzen Tag Programm hat.
Viele Grüße,
Viktoria!
> Hey hey.
> Wenn du wieder arbeiten musst, dann bleibt dir wohl nix anderes übrig. Ich
> kann dir aber positives darüber berichten. Hier in Brandenburg ist es
> sowieso Gang und gebe, dass Kinder mit dem ersten Geburtstag in die Krippe
> gehen. Deswegen kann ich manchmal die Diskussionen darüber nicht ganz
> nachvollziehen. Im Prinzip darf es natürlich jeder Mami selbst überlassen
> sein, wie sie es handhabt. Ich finde es aber sehr wichtig, dass Kinder
> zeitig mit Gleichaltrigen in Kontakt kommen. Und damit meine ich nicht
> Spielplatz, sondern in einer Einrichtung, wo Mama nicht dabei ist. So blöd
> wie es klingt... aber wenn die Eltern nicht dabei sind, können sich die
> Kinder noch anders entfalten. Meine Tochter ist mit einem Jahr in die
> Kita,weil ich unbedingt meine Ausbildung abschließen wollte und es war ne
> gute Entscheidung. Bei meinem Sohn werd ich es auch so machen
Bitte beachten: Dieses Forum bildet nur allgemeine Informationen zum Inhalt der Fragen ab. Die Antworten sind unverbindlich und können aufgrund der räumlichen Distanz keinesfalls eine Diagnose oder Beratung für den Einzelfall darstellen oder einen Arztbesuch ersetzen.