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Moro Reflex Schlaf mit 9,5 Monaten, allein Einschlafen lernen und "absichtliches" urinieren
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.... und dann gibt es auch noch ein anderes Phänomen - fast jedes Mal wenn ich ihm eine frische Windel gebe - ich gebe ihm die Windel runter er sieht mich an und lächelt und dann gibt es einen Springbrunnen und dann lacht er wieder - ein Baby mit 9 Monaten kann ja seine Blase noch nicht kontrollieren? - außer wenn er Stuhl hatte dann nicht ... hat jemand auch damit Erfahrung - zuerst dachte ich es ist Zufall aber schön langsam bin ich mir da nicht mehr so sicher
Vielen lieben Dank jetzt schon für eure Tips
Meine Kleine (wird übermorgen 1 Jahr alt) hat mich im Dezember/ Januar auch zum verzweifeln gebracht. Sie ist nur auf meinem Arm eingeschlafen und war dann etwa alle 40 Minuten wieder wach (man konnte die Uhr danach stellen
Es hängt in erster Linie damit zusammen, wie das Kind einschläft. Wird dein Baby wach und bemerkt eine Veränderung in der Umgebung, wird es sich bemerkbar machen. Also, wenn dein Baby vorher in deinem Arm eingeschlafen ist, stellt es plötzlich fest: Mami ist weg, der Arm ist weg, der warme Körper von Mami auch... Erwachsene werden nachts auch sehr oft wach, können aber meist sofort wieder einschlafen und merken selten was davon. Babys können das noch nicht. Bei etwa 9 Monaten, müsste dein Kind in der Fremdelphase sein, was auch bedeutet, dass Mami als Bezugsperson "vermisst" wird.
Was dabei hilft?
Ich hab echt alles probiert. Vom Einschlafritual, über das Kind im Bett beruhigen und wieder in den Arm nehmen, wenn es schreit... Sie war manchmal kurz auf dem Arm eingeschlafen und sobald ich sie über das Gitter von ihrem Bett gehoben und auf die Matratze legen wollte, war sie wieder wach. Wie gesagt, ich hab alles probiert, so sanft wie möglich, es gab zeitweise eine Verbesserung, dass sie irgendwann langsam alleine eingeschlafen ist - ich saß dann bis zu einer Stunde neben dem Bett und hab sie wieder hingelegt, obwohl sie totmüde war und immer wieder aufgestanden ist. Das hielt sie nicht davon ab, recht oft in der Nacht wach zu werden... Ich war echt verzweifelt - vor allem, wenn dann noch die Zähne dazukommen... Das einzige was bei mir half (es hat mir echt das Herz gebrochen
Eine Freundin meinte zu dem "Schreien lassen", damit das Kind lernt, von alleine einzuschlafen, dass das Baby lernen muss, dass nichts schlimmes passiert, wenn es allein in seinem Bett ist. Wacht das Kind nun nachts auf, ist ja keine Veränderung eingetreten, denn es ist ohne Mami in seinem Bett eingeschlafen und kann dann alleine weiterschlafen.
Ich bringe meine Kleine gegen 19 Uhr ins Bett und sie schläft meistens bis 6 Uhr durch. Mittagsschlaf hat sie max 1,5 Stunden - darüber hinaus, bringt den Nachtschlaf durcheinander. Ich hab sogar Einschlaf- und Schreiprotokolle geführt. Seit einem Monat kann ich endlich mal durchschlafen (nach 11 Monaten voll schlafloser Nächte).
Was den Moro Reflex angeht, lies dir dazu am besten den Eintrag bei Wiki durch.
Das Problem mit dem Pipi machen kenn ich nicht, meine wartet aber immer ab, bis sie eine frische Windel hat und kackert diese dann keine 10 Minuten später voll - bis zu 4 Mal am Tag!
Wünsche dir Alles Gute!
Das ist doch schon mal ein Teilerfolg zu lesen, dass euer Schatz im eigenen Bett schläft. Vielleicht klappt es irgendwann auch mit dem Durchschlafen. Es muss letzten Endes jeder für sich entscheiden, was dem Kind und vor allem auch einem selber gut tut.
Das mit dem 2 Stunden wach sein, in der Nacht, kenne ich auch. Meist passiert es, wenn meine Kleine tagsüber zu viel schläft. Bei mir macht sie "nur" anderthalb Stunden Mittagsschlaf. Alles andere (darüber hinaus) hat zur Folge, dass sie nachts wach ist. Manchmal schläft sich Nachmittags beim Spazieren gehen nochmals ein, dann lasse ich sie schlafen (aber nicht länger als eine halbe Stunde).
Besonders schlimm war es, als wir alle krank waren. Mir lief die Nase, hatte Kopf und Rückenschmerzen, während ich versucht hatte, das Kind wieder in den Schlaf zu schaukeln und dabei ja nicht zu niesen oder mir die Nase zu putzen.
Vorher war ich auf einem ähnlichen Weg, wie du. Ich hab das Kind ins Bett gelegt und bin bei ihr geblieben, bis sie eingeschlafen war (das hat ewig gedauert). Sie ist auch immer wieder aufgestanden und im Bett umhergewandert, während ich versucht habe, sie hinzulegen. Das hat ihr nicht gepasst und sie hat natürlich gequengelt. Wenn ich dann aus dem Zimmer gegangen bin, weil ich dieses Verhalten nicht mehr toleriert habe, hat sie Theater gemacht und fing an zu heulen. Letzten Endes bin ich wieder zu ihr hin, hab sie getröstet, mit dem Effekt, dass sie sich gar nicht mehr ins Bett legen lassen wollte und trotzdem nach einer Stunde wieder wach war.
Klar, ist es was anderes, wenn das Kind krank ist. Man möchte es auf dem Arm kuschelnd einschlafen lassen. Und so war es auch bei uns. Mir ging es dabei mieserabel - trotz Krankheit wieder jede Stunde (manchmal auch alle 2-3 Stunden) raus und das Kind in den Schlaf schaukeln. Als es ihr dann wieder besser ging, hat sie trotzdem von mir erwartet, jeden Abend so ins Bett gebracht zu werden. Ich war echt am Ende, zumal sie dann beschlossen hatte, mitten in der Nacht gar nicht mehr schlafen zu wollen. Trotz umherlaufen, singen, schmusen. Das Kind hat mich aus seinen offenen Augen angesehen. Wenn ich mich hingesetzt habe, wollte sie nicht mehr in meinem Arm liegen und im Bett schon gar nicht.
Also hab ich, den für mich, allerletzten Ausweg versucht (nachdem ja alles andere schon gescheitert war) und hab sie einfach schreien lassen. Wie gesagt, danach wurde es besser. Nicht von einem Tag auf den anderen, aber ich kann abends endlich den Haushalt machen und mein Mann kann duschen gehen, ohne dass meine Maus davon wach wird (das Bad ist bei uns neben dem Schlafzimmer und die Wände sehr dünn). Ich kann auch endlich das Schlafzimmer betreten, ohne auf das quietschende Laminat achten zu müssen und das Gebell unseres Hundes stört sie auch nicht mehr.
Es ist nicht leicht sich für diesen Weg zu entscheiden und man kommt sich vor, wie eine herzlose Rabenmutter. Letztlich lernt das Kind aber, dass man Mama nicht zum Schlafen braucht. Irgendwann lernt es auch, dass man keinen Schnuller zum schlafen braucht...
Es ist vielleicht am ehesten mit der Situatuion vergleichbar, wenn du mit deinem Kind irgendwann einkaufen bist und es sich auf dem Boden vom Supermarkt wirft, weil es ein Eis will und du es ihm verbietest. Wie handelst du? Bleibst du hart und lässt dir dieses Verhalten nicht gefallen, oder erlaubst du ein Eis und riskierst, dass es beim nächsten Mal genauso abläuft.
Wie auch immer du dich entscheidest, du musst dich dabei gut fühlen. Du wirst schon einen Weg finden. Viel Erfolg und noch viel wichtiger: Erholsame Nächte für euch alle!
Wir sind wirklich die einzigen Säugetiere die ihr Säugling in eine andere Höhle bringen und es dort zum sterben zurück lassen. Ihr bringt ihnen nur bei, das Niemand kommt, wenn sie rufen!! Ist das nicht toll, als hilfloses wesen zu wissen meine Mama kommt nicht wenn ich sie rufe?
Den das tut ihr. Diese Babys werden später Bindungproleme haben. Hört euch Artgerecht an, belest euch richtig. Und bitte hört auf,ein Hilfloseswesen, welches euch braucht, schreien zu lassen... Ihr zerstört die kleine kinderseele
also das Thema Schlaf ist ja immer sehr schwierig vor allem in den ersten Monaten und oft darüber hinaus. Bei uns war eher tagsüber der Wurm drin und kein Sohn hat die ersten Monate eigentlich nur auf mir geschlafen ab 5,6 Monaten dann zumindest im Kinderwagen fahrend und mit 12 Monaten in der Armbeuge einschlafend und dann ins Bett legen und an 18 Monate ca. mit daneben sitzen und evebtei bissl streicheln. Jetzt ist er bald 2,5 und ich sitze immer noch so lang bei ihm bis er eingeschlafen ist würde ich raus gehen gäbe es Gebrüll. Er schläft seit er 2 ist in seinem Bett in seinem Zimmer die ganze Nacht durch (ausser bei Krankheit, Zähnen etc) und das ganz ohne Schläft raining er hat es selbst entschieden. Davor schlief er im Gitterbett bei uns im Zimmer und die letzten Stunden bei uns im Bett.
Wie lange werde ich ihm noch in den Schlaf begleiten? Ganz einfach, so lange er das will und braucht. Wenn er länger wie 10 min braucht (was eher selten ist) nervt es mich auch manchmal ja aber sie sind nur einmal klein und ich finde es schön, dass mein Sohn gelernt hat, dass er wenn er mich braucht ich für ihn da bin.
Es ist mühsam. Es ist anstrengend. Es darf einem furchtbar auf auf die Nerven gehen. Man darf auch mal aufgeben. Aber hört auf euer Gefühl und tut das was ihr mit euch selbst gut vereinbaren könnt und holt euch Hilfe ubd Unterstützung wo es geht. Achtet auf euch und tankt Kraft und Energie wo ihr nur könnt.
Es geht vorbei. Es wird besser. Ihr schafft das.
Und das mit dem Pipi machen hat mein Sohn genau so gemacht phasenweise. Lies dich mal ein zum Thema windelfrei da wird ganz gut erklärt warum viele Babies das machen.
Liebe Grüße Jasmin
Jeder erzieht nach seinem besten Empfinden und Maßstäben. Die Mütter können das Schreien ihrer Kinder einschätzen! Ihr lest hier nur "Schreien lassen" und schon sind sie Rabenmütter. Wenn meine Tochter (10 Monate alt) rum bockt, dann lasse ich sie auch erstmal in Ruhe und schwubb hat se sich beruhigt. Wenn ihr Schreien allerdings eine andere Art annimmt, dann helfe ich ihr. Und das werden diese Mütter auch getan haben.
Nicht jeder ist der Typ "ich teile mein Ehebett mit dem Baby solange es will" oder bleibe die ganze Nacht am Bett. Dagegen kann man genauso gut sagen, dass diese Kinder nicht lernen alleine zu schlafen bzw dass nichts schlimmes passiert, wenn sie im eigenen Zimmer sind.
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