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Fremdeln seid der Geburt, mittlerweile 7Monate alt :(
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Langsam bin ich mit dem Latein am Ende.
Unsere Tochter hatte von der Geburt Blockaden im Hals und in Rücken, dadurch konnte nur ich sie auf dem Bauch herumtragen.
Der Papa wurde am Anfang auch nur angeschrien.
Er wurde erst akzeptiert, als sie 3 Monate alt war und er 1 Woche Urlaub hatte.
Alle anderen. Sei es Oma, Opa, Onkel, Tante ect. Werden abgewehrt.
Sie geht auf dem Arm. Schaut sie an, zieht schippe, die Tränen laufen und sie schreit los, macht die Augen zu und hört nicht mehr auf....egal sie lange.
Aber wenn ich sie wen Aufen Schoß setze und sie am Tisch spielen kann ist es egal wer das ist.
Es ist so anstrengend
Ich meine, ich bin mittlerweile froh das sie zu ihrem Papa geht.
Aber schlimm find ich es für Oma und Opa.
Achso, wenn sie bei mir Aufen arm bleibt, lacht sie mit Oma und Opa. Das ist das einzige was geht.
Habt ihr vllt. Kleine Tipps und Tricks wie man sie annähern könnte an Oma und Opa.
LG
Er hat schmerzen - er ist müde - ihn stören die Zähne usw.
Ich hab fast ne Macke gekriegt über die Osterfeiertage!
Für mich ist das klar wie kloßbrühe. Mein Kind mag den ganzen Trubel einfach nicht. Würde man ihn einfach in Ruhe ankommen lassen, wäre er viel zufriedener.
Dazu kommt noch, dass alle ihn in den arm nehmen wollen und nicht begreifen, dass es ein Mensch ist und keine Puppe. Ich kann den Großeltern sagen was ich will, sie begreifen es nicht. Die Konsequenz daraus ist, dass wir nicht lange bleiben können, weil Elias unruhig und quengelig wird.
Man muss sein Kind nehmen wie es ist und wenn es so reagiert bei "Fremden" es akzeptieren und nicht noch in deren arme zwingen.
Ich wünsche dir, dass die Großeltern da mehr Verständnis entwickeln. Dein kind macht nichts falsch. Es ist wie es ist.
ich bin glücklichweise mit einem Nicht-Fremdel-Kind gesegnet, aber wenn ich mir die Erzählungen aus meiner Kindheit anhöre... Da klingen eure Erzählungen noch harmlos ^^. Bei mir durfte außer meinen Eltern und meiner Tagesmutter niemand auch nur auf 2 Meter entfernung nahe kommen sonst ging das Geschrei schon los.
Wichtig ist, denke ich, dass man - wie Patricia geschrieben hat - dem Kind Zeit lässt, sich an die Umgebung zu gewöhnen und alles aus der sicheren Position von Mamas/Papas Arm zu betrachten. Und wenn er nicht zu jemand anderem will, dann sagt auch konsequent, dass das jetzt nicht ist und er schon zeigen wird, wenn es für ihn ok ist. Ist zwar Anstrengend für die Eltern, aber tut dem Kind sicherlich besser
Bei uns war es an den Osterfeiertagen jetzt durchwachsen: Karsamstag überhaupt kein Problem, er hat mit Tante, Oma, Opa, seinen Cousins, seinem Patenonkel allen gespielt und ich konnte in Ruhe rumliegen und lesen (auch mal sehr entspannend). Ostersonntag war dann das Gegenteil, er hatte schlecht geschlafen, war total anhänglich und quengelig und die Verwandtschaft hatte kaum einen Meter. Aber ich habe das Glück, dass meine Verwandtschaft (in dem Fall war es sogar die Schwiegerverwandtschaft) das voll und ganz akzeptiert und ihm seine Zeit lässt.
Hab heut erfahren, daß sich wohl schon einige Leute aus meiner Verwandtschaft ausgekotzt haben bei andere darüber, daß meine Tochter ja zu niemanden geht.
Am traurigsten finde ich, das es von meiner Cousine kam.
Sie hat zwei Kinder und ich hab damals schon früh auf die Kinder aufgepasst. Mit zwei Monate teilweise.
Die kann garnicht verstehen, wieso ich sie ihr nicht gebe, obwohl sie mir ihre Kinder anvertraut hatte.
Mein Kind ist halt nicht so.
Ich versteh wirklich nicht wieso alle es besser wissen.
Ich bin doch die Mutter und kenne meine Tochter am besten.
Einfach nur traurig nicht mit mir offen darüber zu reden.
Unglaublich.....
Bei uns ist es nicht viel anders. Da mein Sohn bei anderen quengelt und ich ihn dann zu mir nehme, heißt es, dass i h ihn verwöhne. Und das vin meinen eigenen Eltern. Macht mich auch sehr traurig, aber im Endeffekt weiß ich, dass ich das richtig mache.
Je mehr liebe und Zuwendung ich ihm jetzt entgegenbringe, desto selbstsicherer und selbstständiger wird er.
Wenn man das Kind erst mal in Ruhe lassen würde (in der neuen Umgebung ankommen, erst mal gucken, alles von Mamas Arm/Schoß aus abchecken), dann sorgt die naturgegebene Neugier der Kleinen von alleine dafür dass sie auf die Leute zugehen. Solange Mama als sichere Basis immer dabei ist!
Es kann aber auch sein dass dein Kind mittlerweile auch deinen Widerwillen spürt. Du freust dich vielleicht nicht nur auf das Treffen mit den Verwandten sondern hast auch Angst/Sorge dass es wieder einmal so ausartet. Und diese Sorge spürt dein Kind und bringt es zum Ausdruck dadurh dass es sich an dich klammert und fremdelt. Es spürt ja dass irgendetwas an der Situation nicht stimmt und das macht Angst.
Das ist ein Teufelskreis, aber uch glaube je älter Kinder werden, desto besser wird es von ganz alleine. Ist halt super super schade und traurig dass die Leute es nicht akzeptieren wie es ist und hinterm Rücken tratschen und es besser wissen. Aber das hat es schon immer gegeben und das wird auch immer so bleiben. Lleider...
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