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Ständig Wach + Einschlafprobleme
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ich hoffe, irgendjemand hier hat eine Idee, was mit unserem Sohnemann los sein könnte.
Schlafen war schon immer sein großes Problem - man könnte ja was verpassen! Es hatte sich zwar zeitweise etwas gebessert, ist aber jetzt schlechter als je zuvor.
Ich schildere mal unseren Abend und die heutige Nacht:
Abends geht er mit dem Papa ins Kinderzimmer zum Umziehen (Schlafanzug), Wickeln und er bekommt seine Tropfen (Vitamin D). Dann setze ich mich mit ihm auf unser Bett, lege ihn an, bis er satt ist. Entweder er schläft dabei ein (früher immer, jetzt eigentlich nie außer er ist total megamüde) oder er bekommt den Schnuller und ich lege ihn ins Beibett. Dort turnt er dann erstmal eine Weile rum, bis er langsam aber sicher doch zur Ruhe kommt und immer öfter den Kopf ablegt. Wenn er sich hinlegt, wird er sanft gestreichelt. Ansonsten passe ich nur auf, dass er sich nicht wehtut etc. Oft will er auch noch eine ganze Menge Wasser trinken (eine ganze Menge für seine Verhältnisse... sind dann so ca. 50 ml). Oft fängt er dann das "Singen" an - er hat eine ganz spezielle Singsang-Knurr-Art, die er anwendet, um einschlafen zu können - und urplötzlich ist er dann weg.
So schön so gut. Viele werden sich jetzt denken: Was hat sie denn, er schläft doch selber ein? Jaaa nach Wochen- und Monatelangem üben klappt das jetzt. Nun zur heutigen Nacht:
20:00 Uhr Abendanfang
21:00 Uhr hat er geschlafen
23:30 Uhr war er wach (gestillt)
00:30 Uhr wach *
01:30 Uhr wach *
03:00 Uhr - 4:00 Uhr wach (glaube gestillt...)
05:30 Uhr wach *
06:30 Uhr endgültig wach
07:45 Uhr schläft im Kinderwagen
* = zwischen 15 und 30 Minuten wach, bis er sich endgültig wieder in Schlaf gesungen hat.
Und das heftigste: Mein Mann knurrt mich um sieben Uhr an, als ich duschen gehen wollte, dass er ja sooooo müde ist.
Wie man sieht: Er ist ständig wach, er schafft es aber nach einer längeren Zeit auch wieder, einzuschlafen. Mein Schlaf kommt dabei verdammt kurz. Ich hab zwar gelernt, mit wenig auszukommen, aber das ist sogar für mich derzeit ZU wenig.
Das schlimme für mich: Ich habe keine Ahnung, WARUM Manuel aufwacht. Wenn ich das Warum kennen würde, könnte ich es abstellen. Aber ich hab keine Ahnung, was los ist.
Eine Quelle, die ihn aber schreiend wach gehalten hat, waren eine Menge Mücken, die haben wir eliminiert. Auch schien er einige Tage ziemlich Bauchweh zu haben, daraufhin haben wir erstmal abends den Grießbrei (selbst gekocht mit Vollmilch) wieder eingestellt, weil es relativ parallel dazu angefangen hat. Er wacht zwar immer noch genauso oft auf, aber er schreit nicht mehr, sondern ist recht ruhig.
Habt ihr vielleicht eine Idee, was los sein könnte und was ich noch ausprobieren kann? Meine Mutter meinte schon, ihn an sein Gitterbett gewöhnen, eventuell ist er so unruhig, weil er unsere Bewegungen spürt. Ich war selbst "Wandertochter" (bin jede Nacht zu meinen Eltern geschlafwandelt), als ich mit meiner Schwester ein Zimmer teilen musste, sobald ich ein eigenes hatte, hat das sofort aufgehört.
Durchgeschlafen hat er übrigens nie! Darum gehts mir gar nicht... Aber wieder zurück auf 4-5h schlafen wäre wirklich schön.
Er ist jetzt 7,5 Monate alt und ansonsten ein total fröhliches, neugieriges und teils auch anhängliches Kerlchen. Mama (oder Papa) muss immer in der Nähe sein, wenn er auf Erkundungstour geht.
was dein kleiner hat kann ich dir nicht genau sagen (evtl ist er ja in einem Schub) aber ich kenne das. In dem alter war meinernauch mal so. Er ist jetzt fast 11 Monate und wacht auch mehrmals nachts auf (ist auch normal für Babys) allerdings fängt er jetzt an um 5uhr Party im Bett zu machen. Ich muss dazu sagen das er sehr früh in seinem Bett geschlafen hat (ja ich weis ich bin eine böse mami
18:00 Abendessen
ca 19:30 gute Nacht Flasche (trinkt er meistens nur noch etwas außer ernhat ne fressphase
ca 19:45 mach ich ihn bettfertig (wickeln, Schlafanzug, zähneputzen)
dann lese ich oder Papa (meistens am Wochenende) ein kleines Buch mit ihm zum "runterkommen". Kurz knuddeln dann ins Bett zur Zeit kuschelt er 5min. im Bett dann gibts Party muss also mindestens 1-2mal ins Zimmer. Nachts weint er manchmal (er zahnt zur Zeit wieder) dann steh ich auf geb ihm den Schnuller und manchmal muss ich ihn auch ein paar min knuddeln. Wichtig ist das er nicht schlafend hingelegt wird, weil wenn er dann wach wird ist ja etwas " anders" und das finden sie nicht toll
Hoffe es tröstet dich etwas das du nicht alleine bist
Nachts 2-3x unruhige Phasen. Es steigerte sich dann kontinuierlich bis zum 9./10./11. Monat, dass sie 1 stündlich bis 1/4 stündlich!!! zu schreien begann. Aber ohne jemals aufzuwachen. Eines Tages waren 4 Zähne gleichzeitig da. Dann wurde es gaaanz langsam besser.
Dann plötzlich im 13. Monat schlief sie von einer Nacht zur anderen durch. Ohne dass wir etwas geändert hatten. Jetzt dürfen wir schon 3 Wochen durchschlafen. Hoffe es bleibt eine zeitlang so.
Haben damals alles probiert, nichts half. Ich denke halt, einige schlafen besser, die anderen nicht. Wir gehörten halt zu den anderen.
Ich weiß, es hilft dir wahrscheinlich nicht viel, aber es wird besser!
Wir haben auch durchgekämpft und es war die Hölle!
Auf baldige Besserung!
Wie lange schläft er denn tagsüber? Zu lange? Könnte es daran liegen?
danke für eure lieben Worte
die vorletzte Nacht war sogar relativ gut. Er hat immerhin von 3 bis kurz nach sieben geschlafen - ich war mal richtig fit. Heute Nacht dafür wieder fast das Gegenteil. Ab drei im 1-h-Takt aufgewacht und geschrien. Bei einer dieser Schreianfälle war ich schon so fertig, dass ich nicht beim ersten Murren aufgewacht bin, sondern davon geträumt habe, wir hätten Vierlinge, die alle gleichzeitig schreien
Wir werden ihn auf alle Fälle demnächst in sein Gitterbett umziehen, schon allein, weil es zunehmend gefährlicher wird, ihn im Beibett zu lassen. Er fängt an, sich auch aus Bauchlage überall hochzuziehen und das Gitter vom Beibett ist dann doch nicht so hoch, dass er da nicht drüberfallen kann. Vielleicht bringt das ja schon eine Besserung, wenn er sein "eigenes Reich" hat. Nur unter der Woche bin ich nicht zum Gitterbett umbauen gekommen, weil mir da 2-3 Hände fehlen um es allein zu machen ^^.
Jedenfalls haben wir sie dann in ihr eigenes Zimmer. Und, siehe da, es wurde schnell besser. Hab ein paar Nächte bei ihr im Zimmer geschlafen und dann hab ich nochmal das Bett umgestellt, in eine noch ruhigere Ecke. Hatten sie davor in der Nähe der Tür, weil man ja so denkt, dann hört sie uns ein wenig, hat es nicht zu dunkel und kommt sich nicht alleine vor. Aber anscheinend wollte sie einfach ihre Ruhe.
Hoffe, es wird besser, LG
wir haben letztes Wochenende angefangen, ihn an sein Gitterbett zu gewöhnen. Es läuft durchwachsen. Eigentlich wacht er immer noch genauso viel auf und dann ist es unterschiedlich: Manchmal hat er Hunger, manchmal schläft er von selber wieder ein, bevor ich mich vom Boden hochgekämpft hab, manchmal will er nur seinen Schnuller, manchmal hat er totalen Durst (hab immer eine Flasche mit Wasser am Bett stehen.) und manchmal will er schlichtweg kuscheln. Und wenn er dann kuschelt will er irgendwann einfach wieder alleine in sein Bett.
Eine Nacht hatten wir (vorletzte), da hat er erstmals wieder 4h am Stück geschlafen, diese schon wieder nur ca. 2h - aber eben mit viel selber wieder einschlafen + Schnuller reicht.
Anders als vorher ist es nicht wirklich - außer dass ich noch weniger schlafe, weil ich ja "richtig" wach werden muss, um aufzustehen und zum Bettchen zu gehen und nicht mehr im Halbschlaf nach ihm tasten im Beibettchen.
Dafür hat er gestern das erste Mal ein ganzes Gläschen Mittags gegessen
Also ich kenne solche Nächte von meiner Tochter. Sie ist jetzt acht Monate alt und schläft schon seit sie 11 wochen alt ist durch. (Leg sie abends halb neun ins bett und morgens halb acht wacht sie auf)
Nun gibt es leider immer wieder phasen, wo sie nachts und leider auch tagsüber nicht schlafen will. Sie wacht immer wieder auf und ist nachts mehrere stunden wach. Mein arzt meinte das haben Babys wenn sie was neues lernen, sie verarbeiten das eben auch nachts. Das geht vorbei. Du musst nur gelduld haben!
du glückliche! Mein Zwerg wird morgen acht Monate und hat noch keine Nacht durchgeschlafen. Das längste waren mal 6 Stunden und das war ein einmaliger "Ausrutscher". Wenn es - wie bei dir - nur eine Phase wäre und er ansonsten gut schlafen würde, dann hätte ich sicherlich kein Problem damit. Aber stell dir mal vor acht Monate am Stück nie länger als 3, 4 h zu schlafen und mittlerweile kaum 1h mal zu schlafen. Du kannst dir sicher vorstellen, wie es mir mittlerweile geht, zumal ich an chronischer Borreliose erkrankt bin und diese bei so massivem Schlafmangel schubweise kommt und mir Probleme bereitet. Ich bin zwar in Therapie (Phytotherapie), aber mein Immunsystem verkraftet einen derartig massiven Schlafmangel nur bedingt.
Geduld ist da leider einfach gesagt. Irgendwann gehts vorbei... Bis dahin lieg ich aber krank im Bett und mein Mann muss Pflegeurlaub beantragen! Ich kämpfe jetzt schon mit Kopf-, Hals- und Gliederschmerzen, aber noch "funktioniere" ich und sobald er heim kommt, nimmt er ihn mir auch ab. Ein Dauerzustand, dden ich nur mit Geduld aussitze, kann das aber leider nicht sein.
hat sich schon etwas gebessert, beim Zwerg und/oder bei dir?
bei uns ist leider alles beim alten
Was zumindest besser geworden ist, ist das einschlafen am Abend. Das klappt mittlerweile deutlich besser. In der Nacht wird er aber immer noch genauso oft wach. Teilweise reicht der Schnuller (sehr entspannend für mich - da weiß ich in der Früh teilweise nicht mehr, ob ich wirklich wach geworden bin oder es nur geträumt hab ^^), teilweise hat er aber auch Schreianfälle...
Und jetzt das wichtigste: Die meisten Kritiker haben das Buch scheinbar nicht gelesen. Es geht NICHT darum, sein Kind herzlos schreien zu lassen, sondern es wird Wissen rund um den kindlichen Schlaf vermittelt und es werden mehrere Methoden vorgestellt.
Und ich finde es absolut zumutbar, ein Kind 1 oder zwei Minuten schreien zu lassen.
Ich verstehe nicht, wie einige das sonst überhaupt machen.
Wenn ich gerade bei der "großen" bin, kann ich auch nicht sofort springen, wenn die kleine (10 Monate) ruft. Dann wäre für sie ja auch klar: "Aha, meine Schwester ist wichtiger. Für sie lässt Mama mich immer stehen".
Aber welche Methode man anwendet, ist ja jedem selbst überlassen.
Ich kann das Buch nur aller wärmstens empfehlen. Die große hat damit sofort durchgeschlafen und bei der kleinen üben wir gerade.
Zusammenfassend für alle interessierten würde ich sagen, man solle den Schlafrhythmus überdenken. Kinder, die nachts hellwach sind und nicht weiter schlafen, sind möglicherweise nicht müde genug. In DEINEM geschilderten Fall kann dein Kind den Schlaf, den es verpasst, ja wunderbar ab 7 Uhr nachholen.
Feste Schlafzeiten, nachts nicht mehr als 10 bis 11 Std Schlaf erwarten und das Bett und nichts anderes als Einschlafgewohnheit.
Das ist das Grundkonzept.
Und ich kann allen, ob sie es probieren wollen oder auch nicht, nur empfehlen, das Buch komplett zu lesen. Dann macht die Kritik doch auch mehr Spaß, als wenn man nicht weiß, wovon man redet.
Und nun viel Erfolg und gute Nacht!!!
ich muss dir recht geben: Viele Kritiker haben das Buch nicht gelesen
Was bei meinem ersten Beitrag vielleicht missverstanden wurde: Unser Kleiner ist Nachts nicht hellwach, macht also die Nacht nicht zum Tage, er findet nur alleine nicht in den Schlaf. Das hat sich aber mittlerweile deutlich gebessert (außer in der Hustennacht, aber das ist wieder ein Spezialfall), auch ist der Vormittagsschlaf konsequent auf ca. halb zehn verschoben.
Aber da die Nächte und damit auch die Tage einfach zu anstrengend wurden, versuchen wir es, so gut und so sanft es geht, umzusetzen.
A. Kast Zahn schreibt ja selbst, dass man vom Plan abweichen kann nur dass es dann eventuell länger dauert. Genau das erleben wir gerade.
Ich wünsche Euch aber ganz viel Erfolg damit und uns allen möglichst bald möglichst ruhige Nächte!!!
In diesem Sinne....
Gute Nacht!
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