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Heimweh
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Ich bin vor 4 Jahren zu meinem Freund und seiner Familie gezogen. Er hat einen Bauernhof, dh wir wohnen mit seiner Familie im selben Haus, aber in einer eigenen Wohnung.
Wir haben einen 9 Monate alten Sohn und ich bin ganz glücklich, dass ich meinen Kleinen und meinen Freund hab. Wir streiten auch nie und er ist so lieb mit dem Kleinen. Eigentlich ist alles super, aber ich vermisse meine Familie und meine Freunde. Sie wohnen 300km weit weg und wir fahren einmal im Monat für ein Wochenende zu ihnen. Hab mir am Anfang gedacht, dass ich mich irgendwann einleben werde und das Heimweh weg geht. Aber ganz im Gegenteil, es ist schlimmer geworden und seit der Kleine da ist bin ich oft traurig, weil meine Familie ihn so selten sieht und gar nicht viel von ihm mitbekommt.
Ist von euch auch wer so weit weg gezogen? Wie kommt ihr damit klar?
ABER mir geht es so ähnlich wie dir...ich hatte meine eltern nie vermisst oder heimweh gehabt,aber seid der kleine da ist,vermisse ich sie...und wenn es nur wäre, mal schnell zu ihnen auf ein kaffee zu fahren.
Wir haben hier ja niemanden....klar freunde schon...aber niemanden wo ich sagen würde, ich vertraue mein kind denen an :>
LG
Da das Verhältnis zu meinen Eltern nie sonderlich gut war, war es schon eine schwere Entscheidung. Wenigstens habe ich mein Reich 5 km von ihnen entfernt auch wenn wir täglich Besuch abstatten müssen. Es ist aber auch von Vorteil, da meine Mutter auf die Kleine aufpasst, wenn ich Termine am Gericht habe, oder auch die Besuche meines Mannes bei ihnen stattfinden können.
Allerdings vermisse ich meine Freunde in München, die wirklich herzige Menschen sind und mir schon in schweren Zeiten beigestanden haben.
Für meine Tochter finde ich es sehr schade, dass die Familie meines Nochgatten so weit weg ist, und sie seine Verwandtschaft und Kultur wohl nie kennenlernen wird, wenn das so weitergeht mit ihm.
Ich kann Dich aber verstehen, da es mir wohl genauso gehen würde. Ich habe mich vor meinen Besuchen immer gefreut, meine Eltern wieder zu sehen, allerdings die Zeit des Wohlfühlens hielt leider nie lange an.
Naja, wenigstens ist die Familie von meinem Freund da, aber seine Mama kommt jeden Tag in der Früh, zu Mittag und am Abend zu uns um den Kleinen zu Besuchen. Auf der einen Seite ja lieb, aber auf der anderen Seite nervt mich das schon. Wenn sie ihn mal einen Tag nicht sieht oder wir mal übers Wochenende zu meiner Familie fahren, dann tut sie gleich so traurig, da würd ich sie am liebsten anschreien was dann meine Familie machen soll, die sehen ihn schließlich nur einmal im Monat für zwei Tage. Da könnt ich echt ausflippen. Praktisch ist es schon, weil von seiner Familie fast immer wer da ist der zwischendurch mal auf den Kleinen schaut. Aber wie du sagst, würde auch gern mal einfach aufn Kaffee zu meinen Leuten fahren, aber das geht halt nicht.
Hätte nie gedacht, dass es so schwer ist, schließlich wohnen so viele Leute noch weiter weg von zu Hause. Vielleicht liegts auch daran, dass ich hier noch keine eigenen Freunde gefunden habe und die von meinem Freund, die haben halt andauernd Männergespräche die mich wieder langweilen.
Das ist das Negative bei Fernbeziehungen, irgendwann zieht man zusammen und einer zieht halt den Kürzeren und das bin in unserem Fall ich.
Ich denke jetzt schon oft, obs nicht besser gewesen wäre nicht umzuziehen, aber dann hätte ich den Kleinen und meinen Freund jetzt nicht.
Ich hab nur Angst, dass ichs irgendwann bereuen werde. Wollte ja auch nie einen Bauernhof haben, aber mein Freund wird den von seinen Eltern jetzt übernehmen, was anfangs auch nicht so ausgemacht war.
Aber man ist dann halt auch froh, wenn sie kurzfristig mal auf den Kleinen schaun können.
lg
Familie im Haus kann schön, aber auch sehr anstrengend sein und wenn man sich dann noch nach der eigenen Familie sehnt, dann werden diese Besuche erst recht zur Qual, weil man nicht "sein kann, wie man ist"...
Sag bestimmt, aber freundlich, was DU willst und wie DU es dir vorstellst (mit seiner Familie), sonst explodierst du irgendwann und der Familienfrieden ist gestört.
Und wegen Heimweh: hm...schwer, aber kannst wahrscheinlich nicht mehr gegen machen, als dir Freunde "suchen" oder öfter anrufen oder...ich weiß auch nicht!!!
Mein Mann und ich sind seit 3 Jahren zusammen und wohnen über 400km von seinen Eltern weg und 250km von meinen, wir sind eigentlich sofort schwanger geworden und zusammen gezogen (ich wohnte damals in Mainz und er bei Köln, ich bin zu ihm gezogen)... Ich wohnte damals schon 100km von meinen Eltern weg, womit mich das endgültige Wegziehen nicht sonderlich getroffen hat... Wir wohnen in einem kleinen Dörfchen nah an der Kölner Stadtgrenze und ich fühle mich hier sehr wohl und was mich vor allem so Positiv stimmt hier zu wohnen, allen zu zeigen: Hier wir brauchen euch nicht, wir können es alleine...
Seine Eltern wollten damals als sie erfuhren, dass sie zum 2. Mal Großeltern werden (haben schon eine Enkelin, die Tochter meiner Schwägerin), dass wir hoch ziehen bzw uns bei ihnen in der Nähe eine Wohnung nehmen, unsere Antwort war ein klares NEIN, denn wir dachten uns, wir haben hier ein tolles gemeinsames Leben und wollen es nicht aufgeben...
Klar manchmal ist es schon schwer, denn ich vertraue Fynn niemanden so wirklich an, bei unseren Nachbarn darf er mal ein paar Std bleiben aber ich würde ihn niemals über Nacht hergeben...
Weist du ich bin erst 22 Jahre alt und habe von Anfang an immer meine Meinungen vertreten, das bedeutet, wenn mir was nicht passt sage ich es, wenn es um unseren Sohn geht ist es sogar mehr ein Befehl, das sie es so und so machen MÜSSEN... Auch möchten wir nicht, das unsere Eltern unangemeldet vor unserer Tür stehen (zum Glück wohnen die so weit weg), denn wir sind unser eigener Herr...
Jedenfalls ist es gar nicht so schlimm und Freunde findet man, man muss sich nur am Ortsleben beteiligen (so habe ich das erlebt und ich hatte es sehr schwer anfangs)... Mittlerweile vermisse ich eher mein eigenes Zuhause, wenn wir mal nicht da sind, denn wir haben uns ein Leben aufgebaut, auf das wir verdammt stolz sind...
Ja ich hoff auch, dass es besser wird, wenn ich erst mal eigene Freunde hier hab. Wollte nie einem Verein oder so beitreten, aber ich hab das Gefühl, jetzt durch die Krabbelgruppe oder spätestens mit dem Kindergarten wird sich das ändern.
Meine Familie werd ich wohl immer vermissen und auch die Lebensgewohnheiten daheim. Schon komisch, da wohnt man noch im selben Land, nur 300km von daheim entfernt und trotzdem ist so vieles anders.
Wie schon gesagt, wenns andere über größere Entfernungen überleben, wirds mir auch irgendwann passen.
lg
unsere Eltern wohnen auch 550 km weit weg!Am Anfang hatte ich echt Heimweh!Jetzt habe ich durch den Geburtsvorbereitungskurs, durchs spazieren gehen hier im Ort so viele Leute kennengelernt, dass ich gar kein Heimweh hab!Ist zwar blöd, dass wir hier niemanden haben, der im Notfall das Kind nehmen könnte, aber es geht auch so!Gerade war ich 6 Wochen wegen einer Meniskusnaht außer Gefecht gesetzt, aber was soll ich sagen, das haben wir auch gemeistert, obwohl ich am Boden zerstört war, wo das passiert ist und ich nicht wusste, wie wir das machen sollen, da ich ja wochenlang gar nicht laufen durfte!
Das Heimweh ist fast weg, eher störend finde ich die lange Fahrt zu meinen Eltern, da immer wir fahren müssen, da sie aufgrund ihres Bauernhofes leider uns nicht besuchen können!
Ja die langen Fahrten sind anstrengend, wir fahren einmal im Monat zu meiner Familie. Sie kommen ca. 2x im Jahr, also 2x meine Eltern und 2x mein Bruder mit Familie.
Na dann seh ich ja wirklich noch Hoffnung, dass mein Heimweh noch vergeht.
Danke!
lg
Also Heimweh habe ich nicht, eher auch nach unserem eigenen zu Hause was wir uns geschaffen haben.
Ich seh meine eltern schwester und brüder wen ich vom wohnzimmer fenster guCken
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