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Fremdeln
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mein kleiner wird in ein paar Tagen 5 Monate alt und fremdelt schon extrem seit dem er 4 Monate alt ist. Er ist wirklich ein sehr braves Baby, wir können mit ihm überall hin ohne das es Probleme gibt. Aber sobald ihm jemand zu Nahe kommt, fängt er an richtig an zu brüllen und man kann ihn nicht mehr beruhigen. Waren am Wochenende bei meiner Mutter, fuhren über 1,5 Stunden hin und mussten nach einer Stunde wieder nach Hause fahren, weil er sich so reingesteigert hat. Hatte ihr extra gesagt, dass sie ihm Zeit lassen und eher Abstand halten soll, aber als ich auf Toilette ging nahm sie ihn und das Drama nahm seinen Lauf... Jetzt habe ich voll den Streit mit meiner Mutter, da sie es auf meine Erziehung schiebt und ich den kleinen ja nur verwöhne. Hat hier auch schon jemand so früh "Probleme" damit gehabt?
Das ist völlig normal, mein großer und auch meine kleine hatten anfangs totale Angst mit zitteranfällen vorm Opa obwohl sie ihn öfters sahen. Das ging 2 Monate so der Opa hat sich dann immer nur kurz blicken lassen und die kleinen garnicht großartig beachtet da ging es mit einem mal von allein weg.
Deine mutter scheint vergessen zu haben wie es damals war als sie eine junge Mutter war und du in dem Alter warst. Nimm es ihr nicht zu übel meist müssen unsere Mütter es auf diese Weise lernen das wir die Mütter unserer Kinder sind und sie besser kennen als Oma und Opa.
Liebe Grüsse
Mein Sohn hat im Alter von 3-4,5 Monaten auch stark gefremdelt. Einmal wollte sein Opa (mein Vater) ihn bei sich auf dem Arm lassen. Nach dem Motto: "Da muss er durch". Aber ich hab sofort gesagt: nein nein, DAS Weinen drückt Not aus, das ist nicht einfach nur Unzufriedenheit und habe ihn mir zurück geholt. Dann ist alles wieder gut gewesen, ein paar Mal hat er sich allerdings auch so reingesteigert, dass ich mit ihm nach Hause fahren musste. Das ging dann aber auch schnell wieder vorbei, bisher fremdelt er nicht (wird bald 9 Monate alt).
Ich habe allerdings das Glück, dass stets respektiert wird was ich als Mutter sage. Ich muss mich selten rechtfertigen. Finde das immer so schade, wenn blöde Sprüche oder sogar auch Vorwürfe kommen. Es war nicht ok dass sie ihn sich einfach geschnappt hat. An deiner Erziehung liegt es 100% ig nicht, so richtig erziehen lassen sich die Kleinen nicht und verwöhnen kann man sie nicht. Die harte Tour muss es nun wirklich nicht sein. Aber du weißt es sicher selber, du kannst deine Mutter nicht ändern. Vielleicht nimmst du ihn nächstes Mal auf den Arm, strahlst ihn an und sagst: "Oh guck mal die Oma" und dann setzt du dich ganz nah neben sie aufs Sofa und sie darf ihn halten während du direkt daneben bist? Dann ist die Oma glücklich und wenn er weint dann kannst du ihn sofort wieder nehmen.
Hat auch nichts mit der Erziehung zu tun. Klar Kinder die mit vielen Menschen aufwachsen, stecken es meistens besser weg.
Wenn jemand meinen Sohn auf den Arm nehmen will, muss mein Sohn das deutlich zeigen. Z.b. nehme ich ihn auf den Arm und frage, ob er zur Oma möchte. Zur Zeit wirft er sich dann schon zur Oma. Manchmal hat er aber auch eben Tage da dreht er sich von ihr weg und das ist eben dann das Zeichen für mich: Nein er will nicht und dann bekommt meine Mutter ihn auch nicht. Das mache ich bei jeder Person so. Es ist somit ein klares Ja oder Nein von meinem Sohn.
Mir ist dann aber auch relativ egal, ob die Person eingeschnappt ist oder nicht. Und auch wenn es viele Sagen ein BABY kannst du gar nicht verwöhnen!!!
Und ich sage es immer und immer wieder: Dein Kind deine Entscheidungen.
Man muss ja auch bedenken, dass die Kinder immer und immer besser sehen und wahrnehmen. Klar dass diese dann erstmal stutzig sind. Mein Sohn hat in der Fremdelphase meine Mutter 2 Wochen nicht gesehen. Danach wollte sie ihn nehmen und das Geschrei war Riesen groß. Bei meiner Schwiegermutter sogar noch schlimmer, da er diese so gut wie gar nicht sieht, da hat er richtig angefangen zu heulen.
Und bitte bloß nicht bei Oma lassen, wenn dein Kind jammert. Egal was deine Mutter sagt. Es zerstört nur die Beziehung, das Vertrauen, die Schutzfunktion, zwischen dir und deinem Kind!
Hab mich auch gestern selbst nochmal über das Thema schlau gemacht und da lese ich das gleiche was ihr alle so schreibt. Das muntert mich schon sehr auf.
Mich freut es auch total das das fremdeln zeigt, wie stark unsere Bindung nach unserer schrecklichen Geburt und dem schlechten Start geworden ist.
Und jetzt herrscht erst mal Funkstille mit meiner Mama. Sie wollte zwar über Ostern zwei bis drei Tage zu uns kommen, aber ich habe ehrlich gesagt keine Lust darauf nach diesem Streit.
Hätte nie gedacht, dass sie da so extrem ist. Wird wahrscheinlich noch öfter zu Meinungsverschiedenheiten kommen zwischen uns. Frage mich nur, ob andere auch solche Probleme haben mit den Omas?
Naja, auf jeden Fall bleibt mir der Kleine bei keinem anderes, bis er selbst mal den Wunsch äußert.
Du bist definitiv nicht die einzige. Ich habe seid 3,5 Jahren super Probleme mit meiner Schwägerin und Schwiegermutter da ich nicht nach deren Pfeife tanze sondern mich seid Geburt an nach meinen Kindern richte und das tue was ihnen gut tut. Ergo mache ich wirklich alles falsch und das wurde mir oft genug ins Gesicht gesagt. Dementsprechend ist unser Verhältnis also wir sehen uns nur noch auf feiern und selbst da kann meine Schwägerin es nicht lassen und sucht was zum sticheln oder versucht unseren großen zu erziehen. Ich denke mir dann immer, kümmer dich mal um das Benehmen deiner Kinder, oftmals sage ich da auch was zu aber sie kapiert es einfach nicht.
Selbst unseren Kindern passt es nicht wie sie mit ihnen redet und halten Abstand. Da kommt nicht mal mehr ein hallo oder Tschüssvon den Kids.
Sehr traurig aber ich kann mir ja nicht alles gefallen lassen erst recht nicht wenn ich keine schlechte Mutter bin.
Liebe Grüsse
Was bei uns aber komisch ist: Meine Schwiemu hatte sich angeblich (?) sehr auf die Kleine gefreut. Nun müssen wir sie von Anfang an fast herzitieren und sie schaut sich lieber Fotos an, statt sie live zu erleben. (Sie ist körperlich noch fit, aber es ist ihr irgendwie wohl zu anstrengend...sie bleibt distanziert.) Ergebnis: Insbesondere mein Mann ist unglücklich darüber, Bindung ist natürlich eher gleich Null, gerade jetzt (8/9 Monate...). Sie wohnt eigentlich um die Ecke... und meint: Wenn ich weit weg wohnen würde, würde ich die Kleine auch selten sehen...
Ich bin ehrlich gesagt froh, dass wir von beiden Omas weit weg wohnen. Mit meiner Mutter in einem Haus, ich würde das nicht aushalten. Hab leider nicht das perfekte Verhältnis mit ihr hab aber gehofft, dass sie den kleinen wenigstens eine gute Oma ist. Aber schon in der Schwangerschaft merkte ich, dass dies wieder nur ne Wunschvorstellung sein würde. Sie übertrieb es mit ihrer Freude und richtete ein komplettes Babyzimmer in ihrem Haus ein. Jetzt wo es nicht so läuft wie sie es will, kommt nur Kritik und dummes Geschwafel... Naja und meine Schwiegermutter ist auch so ein Thema für sich. Meine Schwägerin wurde mit 18 schwanger, natürlich viel zu früh. Jetzt übernimmt die Oma so ziemlich die Mutterrolle unbewusst. Und dadurch steht unser Kleiner ziemlich hinten dran, was mich auch sehr traurig macht. Er wird mit unserem Neffen verglichen obwohl er 2 Monate älter und natürlich schon weiter ist. Auf Fotos kommt nicht einmal wie süß usw sondern nur ein Gegenfoto von "ihrem" kleinen. Manchmal frage ich mich echt ob ich zu egoistisch bin...
Davon abgesehen: Nichts ist ätzender als diese doofe Vergleicherei von Babys, oder?? Noch dazu in der eigenen Familie. Echt schade für euch...
Um nur ein Beispiel zu nennen: mein Sohn schreit nicht sofort, wenn er hungrig ist (naja seit ein paar Monaten nicht mehr. Als kleines Baby natürlich schon!). So lange irgendetwas interessant ist oder Leute um ihn herum sind, ist er abgelenkt und vergisst seinen Hunger. Als Mutter weiß ich aber ga z genau, wann er Hunger hat. Also habe ich angefangen ein Fläschchen zu machen. Da kam von ihr der Satz: "Warum machst du das, der hat doch gar keinen Hunger! Also MEINE Jungs haben immer richtig geschrien wenn die was wollten. Lass das mal, der will nicht."
Dann bin ich mit der Flasche rüber gegangen und habe gesagt: "Dann guck dir das mal an", hab ihn genommen und zack, hat er total gierig die ganze Flasche leer getrunken. Da war sie richtig erstaunt.
Genauso verhält es sich mit seinem Schlaf. So lange er was zum Spielen hat, meckert er nicht wenn er müde wird. Das eine Mal wollte ich ihn hinlegen weil es so langsam echt mal Zeit dafür wurde und da meinte sie auch: "Also wenn du den jetzt wach ins Bett legst gibt's doch nur Theater". Ja und was war? Hingelegt, eingeschlafen!
Das sind so total banale Dinge. Aber selbst diese banalen Situationen zeigen doch eins: die Mama hat (fast) immer Recht!
Jetzt wo wir schon einige Monate unter einem Dach wohnen hat sie ihn auch gut kennen gelernt und sagt kaum noch was. Das wäre natürlich anders wenn ich sie nur ein Mal im Monat oder in der Woche sehen würde.
Aber wir sind beide vom Charakter her auch rücksichtsvolle und diplomatische Menschen. Gegenüber bei unseren Nachbarn fliegen regelmäßig die Fetzen und die Kinder dürfen nicht mehr rüber zur Oma weil da zwei totale Sturköpfe aufeinander prallen.
Mein kleiner ist auch total ein mama und papa Kind ihn darf am besten auch niemand auf den arm nehmen er ist zurzeit 4monate
Letzte Woche wollten ich und mein Mann aber mal schön was essen gehen und so hab ich meine Mutter gefragt ob sie die kids hütet ich hab noch eine große die ist 6 Jahre ein totales oma Kind Kommt wahrscheinlich davon das wir als sie klein war zusammen in einem Haus gelebt haben ....
Mein kleiner war schon öfters mal mit der großen ein zwei Stunden da wenn ich dringende Erledigungen machen musste und mein Mann arbeiten war es war nie ein Problem bis auf letzte Woche sie dürfe ihn nicht mal ansehen ich war dann eine halbe Stunde mit ihm auf den Sofa und wir haben uns alles angesehen dann bekam er Hunger und meine Mutter hat ihm die Flasche gegeben er ist ein Flaschen Kind da er kein reflux hat ( muss man leider immer mit erwähnen da sonst die meisten meinen sich ein Urteil zu bilden ) und ab den Zeit Punkt war alles gut er hat gebrabbelt sich gefreut und alles war super ...
Am nächsten Tag wollten wir alle zusammen Eis essen und das Spiel ging von vorne los ich konnte die erste Stunde nicht mal pipi machen gehen er hat sofort geweint als er mich nicht mehr gesehen hat aber nach der Stunde war alles wieder gut meine Meinung ist es kommt auch immer auf die Situation an wie das Kind an sen Tag drauf ist und ich finde es Oberhaupt nicht schlimm wenn ein Kind mal nicht zu ein Familien Mitglied möchte man sollte den Kind Zeit lassen und es immer mal wieder langsam probieren
also bei uns ist diese Phase jetzt erstmal vorbei. Er ist zwar anfangs etwas skeptisch, aber es gibt kein Geschrei mehr.
Und zum Thema Flaschenkind. Ich finde es echt traurig, dass man sich in der heutigen Zeit dafür rechtfertigen muss. Auch mein kleiner ist ein Flaschenkind und musste mir schon einiges anhören. Das Stillen funktionierte bei uns die ersten 8 Wochen. Ich setzte mich selbst so unter Druck, weil mir es dermaßen eingetrichtert wurde. Dann kam noch ein Trauerfall hinzu und mir blieb auf einmal die Milch weg und meine Psyche übertrug sich auf den kleinen. Aber er wächst und gedeiht auch prima mit der Flasche und mittlerweile kann ich auch gut damit leben. Hauptsache ist doch, dass es Mama und Kind gut geht.
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