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Pucken abgewöhnen?
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unser Kleiner wird seitdem er 5 Wochen alt ist in eine Kuscheldecke gepuckt.
Da er immer mit seinen Händen so unruhig ist, konnte er ohne Pucken nie einschlafen bzw. hat sich durch seine Händchen immer wieder selbst aufgeweckt in dem er sich im Gesicht rumgezogen hat. Darum hat unsere Hebamme das Pucken in einer Decke bzw. mit einem Pucksack empfohlen.
Nun ist er mittlerweile 6 Monate alt und ich wollte mal fragen wie eure Erfahrungen mit dem Abgewöhnen des Puckens sind?
Muss man ihn davon abgewöhnen oder kommt das irgendwann von selbst?
Habe schon versucht ihn im Halbschlaf ohne Pucken wieder hinzulegen, aber sofort gehen die Ärmchen wieder nach oben, dann zieht er sich den Schnulli raus und wühlt sich im Gesicht rum und Zack ist das Geschrei wieder groß.
Bin mal gespannt auf eure Erfahrungen bzw. Meinungen.
Liebe Grüße
Franzi
Also so richtige Erfahrung damit habe ich nicht, hab meine Tochter am Anfang nur gepuckt, aber ich glaube mal gelesen zu haben das man es nicht von jetz auf gleich weg lassen sollte.
Immerhin is er es ja 6 Monate gewöhnt
Man sollte das puckTuch von mal zu mal immer weiter runter versetzen und nicht mehr zu straf wickeln.
Aber warum willst du ihm das denn jetzt schon abgewöhnen?
Der positive Effekt - Nachahmung der Enge im Mutterleib - kann in den ersten ca. drei Lebensmonaten helfen, das Kind zur Ruhe zu bringen. Aber wenn das Kind selber in die bewegungsaktive Phase kommt (rollen, drehen, robben etc.), ist das Pucken eher kontraproduktiv, weil das Kind in seinem natürlichen Bewegungsablauf eingeschränkt wird. Es kann gepuckt nicht strampeln, nicht mit Händen und Füßen spielen, die Muskeln nicht trainieren.
Hinzu kommt, dass das Kind keine Technik zur Selbstberuhigung lernen kann. Es ist also gut möglich, dass so lange gepuckte Kinder später noch lange Ein- und/oder Durchschlafprobleme haben werden, weil sie nie gelernt haben, wie sie ohne Hilfestellung von außen in den Schlaf finden können.
Meine Tochter habe ich gepuckt bis sie etwas über vier Monate alt war. Ich habe ihr dann den ganz normalen Schlafsack angezogen und zu Beginn mit dem Stillkissen im unteren Teil des Bettes den Schlafraum im Bett ein wenig begrenzt. Nach und nach kam das Stillkissen immer weiter weg und irgendwann ganz raus. Den Prozess haben wir über etwa zwei Wochen gezogen. Klar waren die ersten Abende ziemlich unruhig beim einschlafen, aber das hat sich dann ziemlich bald gelegt. Heute ist sie sieben Monate alt und total unkompliziert beim Zubettgehen.
Liebe Grüße
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