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Hautausschlag, Müdigkeit, schnell erschöpft mit 20 Wochen
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mein kleiner Sohn ist in der 20. Lebenswoche (4 1/2 Monate) und seit zwei Tagen sehr sehr müde und schnell erschöpft. Er ist eigentlich nur zu seinen fünf Mahlzeiten satt. Vor zwei Wochen habe ich mit Möhrenbrei begonnen und ihn vor einer Woche um Kartoffeln ergänzt. Er verträgt es eigentlich gut (Verdauung).
Seit letztem Samstag ist mir an seiner linken Armbeuge ein rötlich, gelber Ausschlag aufgefallen.. Ich habe es mir Zinksalbe versucht und anschließend mit Babyöl, aber nun ist der Ausschlag auch am anderen Arm und ein winziges bisschen an den Knien.
Nun frage ich mich, ob der Ausschlag und diese extreme Müdigkeit irgendwie zusammenhängen?!
Fieber hat er nicht.
Mich wundert es nur, da es ziemlich ungewöhnlich für ihn ist tagsüber so müde zu sein. Nachts schläft er nämlich seine 8 Stunden durch..schon seit er 1 1/2 Monate alt ist.
Ich hoffe auf eure Erfahrungsberichte. Vielleicht mache ich mir umsonst Sorgen.
Auf jeden Fall sollte man nicht mit irgendwelchen Mittelchen (bspw. Zinksalbe) auf eigene Faust herumdoktern... Du weißt schließlich nie, ob Du damit nicht sogar für eine Verschlimmerung sorgst.
Es könnte sich um Neurodermitis handeln oder auch einen "normalen" allergischen Hautausschlag - dazu würde dann auch die Müdigkeit passen. Allergien erschöpfen den Körper nämlich sehr.
Aber eine sichere Diagnos wird Dir nur der Arzt geben können...
Schuschu1509 hat geschrieben:
> Arm- und Kniebeugen sind eigentlich typische Stellen für Neurodermitis,
> würde das evtl mal abklären lassen.
>
> Es kann sein, dass dein Sohn noch im Schub ist und daher die Müdigkeit
> kommt.
für alle, die es interessiert, was die Kinderdermatologin gesagt hat:
Sie meinte, ich könne mir gar nicht vorstellen, wie viele Kinder ihr zur Zeit vorgestellt werden, die ebenfalls solche roten Stellen auf der Haut aufweisen. Sie meint es sei tatsächlich der Witterung und der Heizsaison geschuldet und sei nur trockene Haut. Wichtig ist es, dass man diese Stellen vor allem nach dem Baden und Waschen mit einer rückfettenden Creme einreibt und dass man mal ein Ölbad macht.
Sie sagt, solange er sich nicht kratzt und es nicht juckt oder schlimmer wird, sei es auch keine Neurodermitis.
Selbst wenn es aber eine ist, reiche die Spanne wohl von marginal bis extrem. Also wenn man Neurodermitis hat, heißt es nicht automatisch, dass es sich am ganzen Körper mit extremen Flecken und Bläschen ausbreitet. Wenn das bei meinem Puffelchen Neurodermitis sein sollte, könnte es sein, dass dies schon die maximale Form ist, wenn es zum Ausbruch kommt.
Ich soll jetzt cremen und ölbaden und das ganze beobachten.
Naja und die Müdigkeit und Schlaffheit hat auch nachgelassen. Gestern war er wieder quietschfidel.
Ich bin scheinbar eine Hypochondermutter
Und es stimmt, lieber zuviel als zuwenig zum Arzt gegangen
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