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wie fange ich an mit brei?
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Mein kleiner soll auch ab dem 4. Monat brei bekommen jedoch lese ich überall was anderes wie man damit anfängt. Könnt ihr mir helfen? Wie habt ihr das gemacht?
Man füttert das möglichst muntere und nicht allzu hungrige Kind vor der Mittags-Milchmahlzeit mit zwei bis vier Löffelchen Karottenbrei. Danach gibt es so wie immer die Milch - Brust oder Flasche.
Wenn es gut klappt, kann man am nächsten Tag die Menge schon ein wenig steigern; ganz nach dem Appetit des Babys gehen.
Nach frühestens drei Tagen kann man nun Kartoffel zum Karottenbrei hinzufügen. Wiederrum drei Tage später kann man bereits Fleisch dazu geben und damit ein vollständiges Mittagsmenü füttern.
Man kann aber auch länger warten, ehe man die nächste Zutat hinzu nimmt oder bspw. erstmal drei verschiedene Gemüsesorten pur ausprobieren, ehe man die Kartoffel dazu nimmt.
Wichtig ist, dass man das Kind nicht zwingen sollte. Wenn es noch nicht vom Löffel essen mag oder kann, sollte man lieber nochmal ein, zwei Wochen abwarten.
Man kann natürlich auch mit einem anderen Gemüse als Karotte beginnen. Gut eignen sich auch Pastinake, Kürbis oder Zucchini.
Mein Kleiner bekam 7 Tage Karotte, einen Tag Pastinake und nun zwei mal Karotte mit Pastinake. Denke das mach ich nun noch 1-2 Tage und dann mal schauen. Entweder Kartoffel dazu, oder was ganz anderes wie Kürbis oder so...
Warum fütterst Du erst so lange verschiedene Gemüsesorten, anstatt schrittweise zum fleischhaltigen Brei zu kommen? Dann könnte man die Sorten ja immer noch abwechseln.
> Ich würde erst jedes Gemüse pur geben damit die Kinder den einzelnen
> Geschmack kennen lernen außerdem ist Gemüse am Anfang besser verdaulich und
> der Darm kann sich dran gewöhnen
Genau aus dem Grund
Ich gehe jetzt auch nur von dem Fall aus, dass das Kind gerne löffelt, gut damit zurecht kommt und auch alles gut verträgt, kein Bauchweh, Blähungen etc. bekommt. Warum sollte man dann nicht - wie die Empfehlung ist - zügig zur fleischhaltigen Mahlzeit ausbauen? Das hat dann auf jeden Fall den Vorteil, dass die Milch im Anschluß wegfällt, weil der Eiweißanteil der Mahlzeit dann hoch genug ist, um richtig zu sättigen. Und das ist doch schließlich letztlich das Ziel - Milchmahlzeiten zu ersetzen
Die Geschmacksvielfalt lernt das Kind doch dennoch kennen, man braucht ja dann nicht einen Monat lang nur bspw. Karotte-Kartoffel-Rind zu füttern, oder?
Außerdem still ich ihn noch immer gerne und habe nicht den Druck oder das Bedürfniss möglichst schnell abzustillen... Ich nehme mir die Zeit mit der Beikost und finde auch nicht das man da irgendwas überstürzen muss/sollte und eben schon garnicht in so jungem Alter
Wahrscheinlich liegt mein Erstaunen daran, dass ich es bei meinen jüngeren Geschwistern und den eigenen Kindern anders erlebt habe. Die waren allesamt so begeistert vom Brei, dass sie innerhalb von einer Woche bereits bei einer vollen Portion angelangt waren - mein Ältester hat damals sogar manchmal fast zwei Gläschen zu Mittag gegessen!
Jedenfalls gebe ich Dir Recht, dass es bei so jungen Babys wirklich noch keine Eile hat, das komplette Menü zu füttern. Und schaden tut das Gemüse-Probieren ja ganz bestimmt nicht!
Unterschätze nicht das empfindsame Geschmacksempfinden eines Babys! Auch bei gemischten Breien können sie ohne Weiteres jede Einzelzutat herausschmecken!
> Nee, übers Knie brechen sollte man den Start ins "richtige" Essen
> ganz bestimmt nicht!
Richtig
Wichtig sind meiner Meinung nach 2 Dinge: langsam starten & nicht unter Druck setzen, ein Kind MUSS mit 4 Monaten noch kein Profilöffler sein, es ist auch nicht schlimm wenn es erst mit 5 oder 6 Monaten die Freude an der festeren Nahrung vom Löffel entdeckt
Lg
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