Beikost und Stillen nachts

Expertenrat zum Beikost-Start: Speiseplan, erstes Löffelchen, Trinken und vieles mehr!

Expertenforum

Bienchen1712
19. Mai 2021 10:07
Beikost und Stillen nachts
Meine Kleine ist jetzt 14 Monate alt. Unter Tags bekommt sie Hipp Breie und isst schon ein bisschen bei uns mit. Am Abend stille ich noch einmal vor dem Einschlafen (sie bekommt davor aber schon einen Gute-Nacht-Brei).
Mein "Problem" ist allerdings das Stillen in der Nacht. Prinzipiell ja kein Problem, aber langsam möchte ich auch das reduzieren. Bloß klappt das nicht! Sie kommt immer noch drei mal und lässt sich nur beruhigen zum Weiterschlafen wenn sie an die Brust darf. Einfach nur Wasser trinken und kuscheln nützt da nichts. Schnuller hat sie keinen.
Irgend eine Idee wie ich versuchen kann, das Stillen in der Nacht zu reduzieren?

Danke!
HiPP-Elternservice
19. Mai 2021 14:08
Re: Beikost und Stillen nachts
Liebe „Bienchen1712“,

dieses „Problem“ – wie Sie es nennen – hört sich gar nicht so ungewöhnlich an und kennen viele Eltern.

Mit dem Stillen verbindet Ihr Schatz nicht nur die Muttermilch, sondern es ist auch ganz kuschelig und gibt ihr Sicherheit. Es ist eine liebgewonnene Gewohnheit, bei der es einfach ein wenig Zeit braucht, bis Ihr Mädchen sich umgewöhnt.
Wann und wie Kinder lernen nachts ohne die Milch durchzuhalten, ist aber sehr unterschiedlich und individuell zu handhaben. Jeder sollte hier für sich und sein Kind seinen eigenen Weg finden. Wichtig ist immer, dass man als Eltern bei dem was man sich vornimmt konsequent bleibt. Das hilft den Kindern mit am besten, wenn sie sich umgewöhnen sollen.

Sie machen es ganz richtig und bieten Ihrer Kleinen auch immer wieder etwas Wasser gegen den Durst in der Nacht an. Sie sind hier also schon auf dem richtigen Weg.
Helfen Sie Ihrem Schatz weiterhin – so wie Sie es schon probieren - alleine wieder in den Schlaf zurückzufinden: Spieluhr, Schmusetuch mit Geruch von Mama, streicheln und gut zureden. Das wird vielleicht nicht gleich von heute auf morgen klappen und kann einige „unruhige Nächte“ mit Protest für Sie bedeuten. Da werden Sie nicht drumherum kommen. Sie müssen einmal durch diese Phase hindurch. Ihr Schatz hatte ja lange Zeit sich daran zu gewöhnen und wird dieses liebe Ritual vermutlich nicht so leicht aufgeben.
Geben Sie sich und Ihrem Liebling etwas Zeit sich umzugewöhnen. Benennen Sie eine konkrete Zeit. Zum Beispiel zwei Wochen oder einen Monat, dann haben Sie das Ziel gemeinsam erreicht.
Es geht dann schlicht darum eingefahrene Muster zu ändern. Zeigen Sie Ihrer Tochter, dass Sie bei ihr sind und Ihr Mädchen von Ihnen, trotz der fehlenden Stillmahlzeiten, genügend Zuwendung und Geborgenheit in Form von Streicheln, Kuscheln, etc erhält. So wird es ihr leichter fallen vom Stillen Abschied zu nehmen.

Hören Sie hier immer auf Ihr Bauchgefühl – Sie und Ihr Schatz sind ein super Team und schaffen diesen Schritt gemeinsam!

Herzliche Grüße und alles Liebe
Ihr HiPP Expertenteam
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