Ernährung eines fast 1 jährigen

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Eva, Sophia, Sigrid, Anke, Luise, Annelie und Evi
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unser Sohn wird in einer Woche 1 Jahr alt. Bisher hatten wir mit dem essen keine Probleme. Die Breie, die ich Schritt für Schritt wie empfohlen eingeführt habe, wurden immer gerne gegessen. Der Getreide -Obst Brei fand zwar immer am wenigsten Begeisterung, aber auch hier wurden zumeist 2/3 von der Portion gegessen. Seit ein paar Wochen haben wir die Reihenfolge etwas umgestellt und den GOB am morgen gegeben, am nachmittag dafür Jogurt im Gläschen von hipp. Nun wird jedoch der GOB von unserem Sohn sowohl am vormittag wie auch am nachmittag komplett verweigert. Welche Alternativen gibt es? Brot oder Brötchen isst er zwar schon, jedoch würde ich nicht sagen, das die Menge ausreichend ist für eine Mahlzeit. Können wir ihm am morgen zum Frühstück Brot und Obst anbieten -soviel er eben mag- und dazu kindermilch aus dem Becher? Er trinkt aktuell nur in der Nacht noch eine Flasche hipp bio 1. Abends bekommt er Getreidebrei mit kuhmilch.
Kann ich die kindermilch von hipp und die hipp bio 1 er Milch überhaupt, kombinieren, also das eine morgens und das andere in der Nacht?
Ich bin einfach unsicher wie viel er noch von was braucht bzw ob er am Ende zu viel /wenig Milch und /oder Getreide bekommt.
Vielen Dank schon mal für ihre Hilfe.
Herzliche grüße
Trappste
gleich vorneweg habe ich einen Plan für Sie, wie er nach dem ersten Geburtstag, also im Kleinkindalter, aussehen könnte:
Morgens: Milch + Brot oder Müesli
Vormittags: Obst + Knabberei, nur Knabberei, nur Obst oder Getreide-Obst-Brei, mal ein kleiner Joghurt (je nach Vorlieben und Appetit)
Mittags: Gemüse, Beilage und 2-3 mal Fleisch und einmal Fisch
Nachmittags: nach Bedarf etwas Obst + Knabberei oder Getreide-Obst-Brei, mal ein kleiner Joghurt
Abends: Milchbrei mit Obst, Brot + Käse plus Gemüsesticks, Milch, Müesli
Zwischendurch Getränke wie Wasser, Tee oder Schorle
Sie sehen, es ist eine gute Idee von Ihnen Ihrem Kleinen am Morgen ein Frühstück aus Brot und HiPP Kindermilch aus dem Becher zu reichen.
Der Brotbelag muss nicht kompliziert sein. Bei den Aufstrichen bzw. dem Brotbelag gibt es viele gute Möglichkeiten: Brote können dünn mit Butter oder Margarine bestrichen werden. Oder schlicht „pur“ gereicht werden. Auch Frischkäse ist geeignet.
Übliche Wurstsorten wie die beliebte Leberwurst (Streichwurst) oder Fleischwurst (Lyoner) oder Gelbwurst etc. sind sehr fettreich, salzig und können zudem viele Zusatzstoffe enthalten. Hin und wieder ja, da würde ich dennoch eher zurückhaltend sein. Mal magerer milder Schnittkäse, gekochter Schinken oder Putenwurst sind bessere Alternativen.
Von rohen Wurstsorten (Rohsalami, roher Schinken, Mettwurst…) wird im Säuglings- und im Kleinkindalter abgeraten.
Ein idealer kindgerechter Brotaufstrich sind unsere HiPP Bio-Fleischzubereitungen, die sie evtl. mit frischen Kräutern verfeinern können. HiPP Fleischzubereitungen bestehen aus hochwertigem Fleisch, sind strengstens kontrolliert und enthalten kein Salz. Dies ist ein großer Vorteil gegenüber Wurst, die im normalen Handel gekauft wird. Denn die enthält in der Regel mehr Salz als für das Kind empfohlen wird und andere Stoffe, die in der Säuglingsernährung unerwünscht sind.
Ein „Butterbrot“ oder ein Brot mit Frischkäse kann auch einfach so mal ganz bunt mit Gemüse und ggf. Kräutern belegt werden. Kann Ihr Junge gut kauen, dann schmecken auch Brote, die mit Gemüse- und Obstscheiben belegt sind.
Vielleicht möchte Ihr Kleiner aber mehr gefördert werden und die Breikonsistenz sagt ihm nicht zu. Dann kann es auch je nach Kauvermögen etwas Obstmus oder weiche Obststückchen plus was zu knabbern (Babykeks, Reiswaffel, Hirsekringel, Babyzwieback…) geben. Gehen Sie nach der Reife Ihres Jungen vor.
Die Reiswaffeln oder den Zwieback können Sie auch mal mit Obstmus bestreichen, wie ein „kleines belegtes Brot“....
Sie können die Knabbereien auch mal grob ins Obstmus bröseln. Das ergibt einen schön griffigen Obst-Getreide-Brei.
An Milch braucht Ihr Schatz im zweiten Jahr etwa 300 ml Milch inklusive der anderen Milchprodukte (Käse, Joghurt, Pudding, Milchreis….). Damit ist er ausreichend mit Milch und Kalzium versorgt. Sie können dann gerne mit der Milch etwas zurückgehen und z.B. das nächtliche Fläschchen wegfallen lassen, das wäre auch für die kleinen Zähnchen besser. Bis dahin können Sie die 1er und die Kindermilch wunderbar kombinieren.
Ich wünsche Ihnen schon jetzt eine tolle Geburtstagsfeier mit Ihrem Kleinen!
Liebe Grüße
Ihr HiPP Expertenteam
Eine Frage hätte ich dazu aber noch. Aktuell benötigt er das Fläschchen in der Nacht noch, es abzugewöhnen hat bisher nicht geklappt. Deshalb bekommt er es jetzt eben noch. Sie haben geschrieben, das 300 ml Milch insgesamt ausreicht. Der Milchbrei enthält 200 ml Vollmilch. Im Fläschchen trinkt er 180 ml. Da ist ja dann sein Gesamtbedarf eigentlich schon mehr als aufgebraucht. Ein wenig Milch morgens oder ein Jogurt sind ja eigentlich nicht mehr drin. Oder muss man das nicht so eng sehen? Soll/kann ich den Milchbrei als halb -Milchbrei anrühren oder das Fläschchen in der Nacht mit weniger Milchpulver anrühren?
Vielen Dank
Herzliche grüße
haben Sie vielen Dank für die lieben Worte!
Die Milchmenge Ihres Kleinen ist völlig im Rahmen! Er ist nun in einer Übergangsphase vom Säuglingsalter zum Kleinkind, da darf es auch noch etwas mehr Milch sein. Behalten Sie einfach das Ziel im Auge, dann passt das schon!
Ein Tipp noch zum Ausschleichen des nächtlichen Fläschchens:
Es hat sich bewährt immer weniger Pulver in der gleichen Menge Wasser anzurühren und auch die Trinkmenge nach und nach zu reduzieren. So kann sich Ihr Kleiner Schritt für Schritt daran gewöhnen. Geben Sie sich und Ihrem Kleinen dafür ruhig 2-4 Wochen Zeit. Der Hunger verschiebt sich so immer mehr auf den Tag.
Einen schönen Abend mit Ihren Lieben wünscht
Ihr HiPP Expertenteam
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