Abstand zwischen den Mahlzeiten

Expertenrat zum Beikost-Start: Speiseplan, erstes Löffelchen, Trinken und vieles mehr!

Expertenforum

gast.893990
8. Mär 2010 10:49
Abstand zwischen den Mahlzeiten
Hallo
mein Sohn ist jetzt 19Wochen alt und hat bis vor einer Woche alle fünf Stunden - auch Nachts 210ml AR-Nahrung getrunken und seit einer Woche alle sechs Stunden 240ml. Er schläft nachts also nicht durch und die zweite Hälfte - ab ca. drei Uhr, nach der Flasche- sehr unruhig und wacht oft auf. Meine Bekannte hat gesagt dass man die Kinder alle vier Stunden zu festen Zeiten füttern soll, damit sie über den Tag satt sind und abends durchschlafen. Stimmt das? Aber mein Kleiner kann doch nicht alle vier Stunden 240ml trinken das ist doch zu viel, oder? Seit vorgestern versuchen wir Mittags Karotten zu füttern, die ihm auch schmecken, allerdings hat er seit dem auch ziemliche Blähungen, kann das von den Karotten kommen, ist es vielleicht noch zu früh zum Zufüttern? Hoffe es kann mir jemand einen Rat geben, wie man es richtig macht?
Liebe Grüße
Dany1606 und Jakob
HiPP-Elternservice
8. Mär 2010 12:11
Re: Abstand zwischen den Mahlzeiten
Hallo!

In den ersten Monaten - so lange Ihr Sohn nur Milch bekommt - wird eine Fütterung nach Bedarf empfohlen, also so viel und auch so oft Ihr Sohn möchte. Hören sie auf ihn, er weiß selbst am besten, wann er wie viel Nahrung braucht. Sie machen es also genau richtig.

Ab dem 2. Lebenshalbjahr etwa pendelt sich der Hunger- und Sättigungsrhythmus beim gesunden Kind komplett auf den Tag ein. Dann braucht Ihr Baby auch nachts keine Flasche mehr. Ein nächtliches Fläschchen kann dann schnell zu einer Gewohnheit werden. Es schadet zudem den ersten Zähnchen, weil diese danach in der Regel nicht mehr geputzt werden.

Bei der Einführung der Beikost kommt es zu Beginn gerne zu einer Veränderung der Verdauung mit Grummeln und Blähungen. Der Darm muss sich erst an die neue Kost gewöhnen, bis jetzt war er nur Milch gewöhnt. Und das Gemüse liefert nun beispielsweise auch Ballaststoffe. Erfahrungsgemäß spielt sich die Verdauung von alleine ein, wenn die feste Nahrung dauerhaft gegeben wird.

Bauen Sie langsam nach und nach aus den Karotten den Gemüse-Fleischbrei auf. Schafft er ein ganzes Menü braucht Ihr Kleiner mittags keine Milch mehr im Anschluss, ein paar Löffelchen Früchte als Dessert runden die Mahlzeit ab. Als nächstes können Sie die Milch am Abend durch einen Milchbrei vom Löffel ersetzen. Je mehr Ihr Kleiner im Beikostalter an festen Mahlzeiten am Tag isst, umso weniger wird er in der Nacht essen bzw. trinken und umgekehrt!

Viel Freude weiterhin beim Löffeln!
Doris Plath
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