Entwicklungs-Kalender

Baby im 2. Monat – Alles über die ersten acht Wochen

Mit einem Baby vergeht die Zeit wie im Flug, nicht wahr? Im 2. Monat ist ihr Schatz nun offiziell kein Neugeborenes mehr, sondern - bis zum Ende seines 1. Lebensjahres - ein Säugling. Je mehr Zeit vergeht, umso aktiver wird Ihr Kind. Liegt es auf dem Bauch, kann es im Laufe dieses Monats sein Köpfchen vielleicht bereits für einen kurzen Augenblick selbst anheben und Sie zum ersten Mal bewusst anlächeln.

Entwicklung des Babys

Im zweiten Monat hat Ihr Liebling viel zu tun: Das Baby wird nun Schritt für Schritt seine Nacken- und Stützmuskulatur entwickeln, um sein Köpfchen zu heben und bald auch selbständig halten zu können. Wenn es interessante Objekte in Greifnähe findet, packt es mit seinen kleinen Fäustchen fest zu und kann schon etwas damit herumwedeln, bevor die Fäuste sich wieder öffnen.

Für das Lernen und das optimale Wachstum braucht das Gehirn Ihres Babys gar nicht viel Motivation: Seine Sinne sind komplett empfangsbereit, das Gehirn reagiert auf jeden Reiz mit der Bildung neuer Verknüpfungen. Ihr Kleines ist von Anfang an ein Forscher, der alles ausprobieren und begreifen muss, seine Umwelt aktiv erkunden und alles Geschehen um ihn herum beobachten will.

Körperliche Veränderungen Ihres Babys

Die Bodys aus den ersten vier Wochen werden langsam knapp? Glückwunsch, dann steht der erste Kleidungsgrößenwechsel an! Viele Babys erreichen im 2. Babymonat so langsam die Kleidergröße 62. Auch die ersten Babymützen sollten nun gegen Modelle ausgetauscht werden, die etwas lockerer sitzen.

Die Größe und das Gewicht eines Babys sind sehr individuell. Denken Sie daran, bevor Sie Ihr Baby mit gleichaltrigen Babys vergleichen. Die Perzentilenkurven im U-Heft Ihres Kindes geben die beste Auskunft darüber, wie es sich entwickelt. Sind Sie sich unsicher, ob das Wachstum normal verläuft? Sprechen Sie Ihre Kinderärztin darauf an.

Meilensteine

Gewicht im Durchschnitt 850 g im 2. Monat; stetige Gewichtszunahme entlang der eigenen Perzentilenkurve
Wachstum 3-4 cm Längenwachstum
Mimik spontanes, echtes Lächeln
Laute erste artikulierte Laute, wie Gurren oder langgezogene Töne
Motorik Fäuste öffnen und schließen sich; Moro-Reflex lässt nach

Emotionale und motorische Veränderungen Ihres Babys

Aus dem eher unwillkürlichen Engelslächeln der ersten vier Wochen wird im zweiten Babymonat langsam ein echtes Lächeln. Nun reagiert es auch auf Anlächeln, es ist jedoch ein echtes Gegenüber erforderlich.

Auch andere Gesichtsausdrücke wird Ihr Baby nun perfektionieren und stetig daran arbeiten, sich besser zu verständigen. So wird sein Strampeln nachdrücklicher, wenn ihm etwas nicht gefällt, das Weinen lauter und schriller, wenn es zu lange nicht beachtet wird. Das alles sind keine Signale eines verwöhnten Babys – sondern instinktives Verhalten, um aktiv mit seiner Umwelt zu kommunizieren.

Manche Babys weinen im zweiten Babymonat sehr viel. Häufig wird dies mit Bauchweh und Koliken erklärt, was aber nur in seltenen Fällen die Ursache für exzessives Schreien ist. Wie Erwachsene auch, reagieren Babys auf äußere Reize, sind davon überfordert, können traurig oder wütend sein, wenn ihre Bedürfnisse nicht prompt erfüllt werden. Da sie sich aber noch nicht mit Worten verständigen können, bleibt ihnen nur das Weinen.

Tipp: Wenn Ihr Baby Sie mit seinem Weinen an oder schon über Ihre Belastungsgrenze bringt und Sie Unterstützung und Beratung benötigen, sind Initiativen oder die Koordinierende Kinderschutzstelle (kurz KoKi) Ihrer Gemeinde gute erste Anlaufstellen. Auch Ihre Hebamme kann Ihnen lokale Hilfsangebote oder eine Familienhebamme nennen.

Baby spielerisch fördern

Einfache Gegenstände aus Holz – und Mamas oder Papas Finger – sind gerade die schönsten Spielzeuge. Mit ihnen übt Ihr Baby ganz fleißig, fest zuzugreifen und wieder loszulassen. Das gelingt noch nicht immer gezielt und entlockt Ihrem Baby vielleicht auch den einen oder anderen frustrierten Aufschrei.

Sanfte, streichelnde Berührungen entlang seiner Arme und Beine faszinieren Babys im 2. Monat besonders. Das können Sie bei jedem Windel- und Kleidungswechsel wunderbar einbauen. Vor allem abends bietet sich eine ausgiebige, sanfte Massage nach dem Waschen an, um Ihr Baby auf den Schlaf einzustimmen.

Versuchen Sie auf einer Decke, auf der Couch oder auf dem Boden auch die Bauchlage für Ihr Kind: Aus der Bauchlage heraus kann es seine Kopfkontrolle trainieren, indem es seinen – im Verhältnis zum restlichen Körper – noch sehr schweren Kopf immer wieder etwas anhebt. Manche Babys mögen diese Lage absolut nicht, andere bevorzugen sie sogar zum Schlafen. Probieren Sie es aus!

Langsam entdeckt Ihr Baby auch Musik. Menschliche Stimmen wird es dabei bevorzugen und sich immer öfter in die Richtung des Geräusches hinwenden. Sollten Sie bemerken, dass Ihr Baby eine bevorzugte Liegeseite hat und dort leicht Haare am Köpfchen verliert: Nutzen Sie das Interesse an Geräuschen und sprechen Sie Ihr Baby vor allem über die nicht-bevorzugte Seite an. Dann dreht sich auch das Köpfchen immer mal in die andere Richtung.

Tipp: Ihre Stimme und ein enger Körperkontakt sind auch im zweiten Babymonat das, was Ihr Baby braucht. Summen und singen Sie leise in seiner Gegenwart oder lesen Sie leise Geschichten vor. Ihr Baby wird Ihnen fasziniert lauschen.

Babys Ernährung

Intuitiv füttern viele Eltern im ersten Babymonat nach Bedarf, wann immer ihr Neugeborenes hungrig zu sein scheint. Im zweiten Monat steht dann schon eher die Frage im Raum: Braucht unser Baby einen Rhythmus?

Die Antwort ist: Nein. Sie können weiterhin ganz flexibel nach Bedarf füttern, ganz gleich, ob Sie stillen oder Babymilch füttern. Bei manchen Babys pendelt sich trotzdem ein gewisser Rhythmus ein, andere sind verlässlich in ihrer Unregelmäßigkeit. Beides liegt völlig im Rahmen. Auch Wasser oder andere Flüssigkeiten sind als Ergänzung zur Milchnahrung im Normalfall nicht nötig. Mit Milch ist ihr kleiner Schatz rundum mit allem gut versorgt.

Das Füttern nach Bedarf hat viele Vorteile:

  • es stärkt die Selbstregulationsfähigkeiten des Kindes
  • es beugt späterem Übergewicht vor
  • es versorgt Ihr Baby zum richtigen Zeitpunkt mit der richtigen Menge an Kalorien und Flüssigkeit

Wichtig dabei ist, dass Sie auf die Sättigungsanzeichen achten:

  1. kein Saugen mehr beziehungsweise nur noch gelegentliches, langsames Saugen
  2. Brustwarze beziehungsweise Sauger wird losgelassen
  3. entspanntes, zufriedenes Baby ohne Hungerzeichen
  4. einschlafen
  5. Kopf wegdrehen, Mund zusammenpressen

Tipp: Manche Babys sind echte Genießer. Sie legen gern öfter kleine Pausen ein und gönnen sich nach einigen Minuten noch einen „Nachschlag“ an der Brust, beziehungsweise einen weiteren Schluck aus der Flasche. Ist Ihr Baby gerade beim Füttern eingedöst, kurz darauf aber wieder wach und zeigt Hungerzeichen? Dann hat es seine Pause beendet und nimmt gern noch etwas mehr zu sich. Das heißt aber keinesfalls, dass Sie zu wenig Milch haben!

Wie oft Stillen?

Im 2. Babymonat hat sich das Stillen oft, aber längst nicht immer eingespielt. Wenn das Anlegen schmerzt, Sie wunde Mamillen oder häufige Milchstaus haben, nehmen Sie baldmöglichst eine Stillberatung bei Ihrer Hebamme oder einer Stillberaterin in Anspruch. Vielleicht gibt es vor Ort auch eine Stillgruppe, der Sie sich anschließen können? Dort wird meist noch viel mehr als das Stillen thematisiert. Oft entstehen hier gleich Freundschaften mit anderen Müttern, deren Babys in einem ähnlichen Alter sind wie das eigene.

In aller Kürze: Schmerzende Brustwarzen kommen in den ersten Wochen nach der Geburt zwar sehr häufig vor, aber das muss nicht sein. In den meisten Fällen ist dann das Baby nicht optimal angelegt. Verzweifeln Sie nicht: Sie dürfen das Stillen gemeinsam mit Ihrem Baby langsam erlernen und sich aufeinander einspielen. Kämpfen Sie im zweiten Babymonat weiterhin mit starken oder anhaltenden Schmerzen, sprechen Sie unbedingt mit Ihrer Hebamme oder Stillberaterin!

Zwiemilchernährung

Im zweiten Babymonat hat sich auch eine Zwiemilchernährung oft, aber nicht immer eingespielt. Insbesondere bei Zwillingen wird der Wechsel zwischen Milchfläschchen und Muttermilch länger aufrechterhalten.

Wenn Sie aktuell zufüttern und unsicher sind, ob Sie sich für eine Form der Ernährung entscheiden müssen: Nein, das müssen Sie nicht. Wenn die Zwiemilchernährung für Sie gut funktioniert, behalten Sie diese einfach bei. Im Laufe der vergangenen Wochen hat sich meist eine Routine eingestellt, wann Sie stillen und wie Sie die Flasche geben, um beides gut miteinander zu vereinbaren.

Erst wenn Sie das Thema spürbar belastet und viel Kraft fordert, ist es Zeit, genauer hinzusehen. Manch Stillende setzt sich dann konkrete Ziele oder Meilensteine, um sich die Entscheidung zu erleichtern. Diese Meilensteine können konkrete Gewichtsmarken sein, die Ihr Baby erreicht hat oder auch der Beginn des 3. Monats. Sie entscheiden, wie lange Sie parallel Muttermilch und Milchnahrung füttern möchten!

Tipp: Lassen Sie sich bei der Trinkmenge von Ihrer Hebamme, einer Stillberaterin oder Ihrer Kinderärztin beraten, falls Sie hier unsicher sind.

Milchnahrung

Wie auch beim Stillen gilt: Füttern Sie weiterhin nach Bedarf und so, wie es für Sie und Ihr Baby gut passt. Generell ist die Zubereitung kleinerer Flaschenportionen zwar etwas aufwändiger, gleichzeitig können Sie aber auf unterschiedliche Hungerbedürfnisse besser eingehen. Wie Erwachsene auch, haben Babys vor allem in den ersten Lebensmonaten tagtäglich nicht genau den gleichen Appetit – manchmal ist der Hunger etwas größer, manchmal etwas kleiner. Die Milchnahrung kann deshalb gut auch in kleineren Portionen zubereitet werden.

Besuch beim Kinderarzt

Im zweiten Babymonat stehen, sofern Sie die U3 bereits pünktlich zum Ende des 1. Monats absolviert haben, keine weiteren Vorsorgeuntersuchungen an. Falls nicht, vereinbaren Sie diese jetzt möglichst zum Beginn des 2. Monats.

Wenn Sie sich für die Rotaviren-Impfung entschieden haben, sollte diese um die 6. Lebenswoche herum verabreicht werden. Diese Grundimmunisierung wird zwei- bis dreimal im Abstand von vier Wochen wiederholt. Wenn Ihr Baby seinen zweiten Lebensmonat abgeschlossen hat, steht auch die erste 6-fach-Impfung an, die im 3. Babymonat durchgeführt wird.

Manche Eltern nutzen die Chance der anstehenden Impfung, um bei der Gelegenheit gleich nochmals das Gewicht ihres kleinen Lieblings prüfen zu lassen. Wenn Sie dafür nicht extra in die Kinderarztpraxis gehen möchten, bieten auch stillfreundliche Apotheken oder einige Hebammenpraxen diesen Service an. Diese Waagen sind geeicht und auf das noch eher geringe Gewicht von Babys ausgelegt – eine Personenwaage im heimischen Badezimmer ist in der Regel nicht geeignet, um Babys Gewicht exakt zu messen. Alternativ können Sie bei Bedarf auch eine Babywaage in der Apotheke leihen.

So geht es Mama und Papa

Der 2. Monat mit Baby ist turbulent. Wahrscheinlich wünschen Sie sich jetzt manchmal, einfach nur mal durchzuschlafen? Tatsächlich sind Eltern mit einem zwei Monate altem Baby oft nur eines: anhaltend müde. Ihr Baby wacht vielleicht stündlich oder alle zwei bis drei Stunden auf – vielleicht schläft es auch sehr unregelmäßig, mit längeren oder kürzeren Pausen. Obwohl Sie als Mama noch immer im Wochenbett sind, lasten doch oft schon wieder Erwartungen auf Ihnen, z.B. Einkauf und Haushalt zu übernehmen.

Ist der Partner nicht auch in Elternzeit, stellt sich zum Ende des 2. Monats oft die bange Frage: Wie kann ich meinen anstrengenden Berufsalltag nach den unruhigen Nächten und dem Schlafmangel bestehen? Das gilt natürlich ebenso, wenn Mama nach dem achtwöchigen Mutterschutz wieder arbeitet.

Die hilfreiche Antwort darauf lautet: Oxytocin! Das Glückshormon bewirkt, dass Sie stressresistenter sind, da es die Ausschüttung des Stresshormons Cortisol senkt. Eine weitere wichtige Rolle spielt auch das Hormon Prolaktin. Je höher der Spiegel an Prolaktin im Körper der Mutter ist, umso geringer ist das individuelle Schlafbedürfnis. Außerdem können Sie sich mit der nächtlichen Betreuung abwechseln, ausnahmsweise mal getrennt schlafen oder gemeinsam im Familienbett so viel Schlaf wie nur möglich mitnehmen.

Wochenbett

Vielleicht spüren Sie die Nachwirkungen der Geburt noch immer, vielleicht fühlen Sie sich aber auch seit einiger Zeit schon wieder ziemlich fit: Trotzdem ist das Wochenbett erst am Ende des 2. Babymonats vorbei.

Es ist völlig in Ordnung, wenn Sie sich weiterhin schonen und alles eher langsam angehen. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, wenn es um Aktivitäten mit dem Baby geht oder allein darum, die Stapel von Wäsche und das Geschirr zu beseitigen. Sie sind nach der Geburt sowohl körperlich und auch in Ihrer Mutterrolle noch immer in der Aufbauphase und dürfen sich alle Zeit der Welt nehmen.

Wenn Sie sich fit und entspannt fühlen und unbedingt mehr Bewegung und Abwechslung brauchen, probieren Sie Folgendes:

  • kurze Spaziergänge mit Tragetuch, Tragehilfe oder Kinderwagen und Baby
  • erste (kurze!) Ausflüge für den Einkauf
  • Einladungen von Verwandten oder Freunden mit Rundum-Versorgung, d.h. Sie müssen selbst weder kochen noch alles vorbereiten, kommen aber für ein paar Stunden aus dem Haus

Ihre Hebamme kann Ihnen leichte Übungen für die Rückbildung empfehlen. Ungefähr ab der 6. bis 8. Woche nach der Geburt ist es auch möglich, einen Rückbildungskurs zu besuchen. Beides ist gut geeignet, um mit einer leichten körperlichen Betätigung zur Stabilisierung des Beckenbodens zu beginnen. Das Mama-Workout kann noch ein wenig warten.

Die besten Tipps für den zweiten Babymonat

Hoffentlich genießen Sie das Wochenbett noch etwas, denn dieses erstreckt sich ja über die beiden ersten Babymonate hinweg. Damit Sie die Babyflitterwochen weiterhin entspannt genießen können, haben wir einige Tipps für den 2. Babymonat für Sie parat:

  • Decken Sie sich vorsorglich mit der nächsten Kleidergröße ein!
  • Üben Sie Sing- und Fingerspiele und entdecken Sie diese gemeinsam mit Ihrem Baby.
  • Fotografieren Sie Babys erstes Lächeln – am besten noch ohne Blitz!
  • Gönnen Sie Ihrem After-Baby-Bauch sanfte Zupfmassagen, um die Elastizität der kollagenen Fasern in Haut und Bindegewebe zu unterstützen.

Wichtige Fragen zum 2. Babymonat

Braucht mein Baby mit zwei Monaten einen Rhythmus?

Babys schlafen und trinken in der Regel genau dann, wenn es ihre kleinen, im Wachstum befindlichen, Körper benötigen. Ein Tag-Nacht-Rhythmus ergibt sich meist von allein, wenn Sie den Tag möglichst zum gleichen Zeitpunkt starten und beenden. Zusammen mit dem Tageslicht und ritualisierten Abläufen, wie einem abgedunkelten Schlafzimmer oder dem stets gleichen Einschlaflied, stellt sich die innere Uhr Ihres Babys langsam auf Tag- und Nachtzeiten ein.

Ähnlich sieht es mit Still- und Fütterzeiten aus, auch diese ergeben sich oft aus dem Tagesablauf und den angelegten Routinen. Wenn Sie bereits ältere Kinder haben, bestimmen deren Kita- oder Schulzeiten meist mit, wann sich am besten ein ruhiger Moment zum Füttern ergibt.

Neugierig, wie andere Eltern mit dieser Frage umgehen? Im HiPP Mein BabyClub können Sie sich untereinander austauschen.

Wie viel schläft ein 2 Monate altes Baby?

Der Schlafbedarf Ihres Babys verändert sich von Monat zu Monat. Vielleicht hat es sich bereits etwas an den Tag-Nacht-Wechsel gewöhnt, vielleicht schläft es im 2. Babymonat aber weiterhin so, wie es in Ihrem Bauch geschlafen hat. Die Wachphasen werden insgesamt größer, die zusammenhängenden Schlafphasen etwas geringer – Ihr Baby will an der Welt teilhaben. Nach ein bis zwei Stunden ist die Aufmerksamkeitsspanne aber meist erreicht – dann wird es Zeit für ein weiteres Schläfchen. Die Müdigkeitsanzeichen sind Ihnen jetzt bestimmt schon vertrauter als in den ersten vier Wochen:

  • Augenreiben
  • Kopf hin- und herwenden
  • Unruhe, leises Jammern oder Weinen

Körperkontakt, sanftes Streicheln oder leichtes Wiegen unterstützen Ihr Baby dabei, ruhig in den Schlaf zu kommen.

Welche Kleidergröße braucht ein 2 Monate altes Baby?

In der Regel ist die Erstlingskleidung in Größe 50/56 inzwischen etwas zu knapp. Babys im zweiten Monat bewegen sich meist zwischen 51 und 56 Zentimetern Gesamtkörperlänge. Kleidergröße 56 beziehungsweise 62 ist dann die richtige Wahl. Erfahren Sie mehr über Größe und Gewicht von Babys.

Tipp: Babykleidung darf gern größer und lockerer gewählt werden. Wenn Sie zwischen zwei Größen schwanken, wählen Sie deshalb besser die nächste Konfektionsgröße aus.

Wie fördere ich mein 2 Monate altes Baby richtig?

Ihr Baby beginnt im zweiten Monat ganz aktiv, seine Umwelt begreifen zu wollen. Die kleinen Händchen schließen sich voller Begeisterung um alles, was in ihre Nähe kommt. Einfache Holzgreiflinge sind perfekt, um diese neue Fähigkeit zu trainieren.

Regen Sie die Sinne Ihres Babys mit diesen weiteren Aktivitäten an:

  • Krabbelspiele über Arme und Beine Ihres Babys
  • Babymassagen
  • erste Singspiele

Jetzt ist auch der perfekte Moment, um Ihr Baby ab und an in die Bauchlage zu bringen. So wird es dazu angeregt, sein Köpfchen zu halten und die Nackenmuskulatur weiter zu stärken.

Was sieht mein Baby mit acht Wochen?

In den ersten Wochen nach der Geburt sieht Ihr Baby nur wenige Zentimeter weit scharf. Im zweiten Monat sind die kindlichen Augen schon deutlich stärker – bis zu einem Meter weit sieht es scharf. Außerhalb dieser Reichweite bleiben Menschen oder Gegenstände aber weiterhin unscharf.

Primärfarben (Rot, Blau, Gelb) sieht Ihr Baby im zweiten Monat besonders gut, zartere Farbnuancen, wie zum Beispiel Pastelltöne, erkennt es aber noch nicht. Wenn Sie das Interesse Ihres Babys wecken möchten, dann setzen Sie bunte Kuscheltiere in kräftigen Farben oder Spielzeuge mit starken Farbkontrasten oder Mustern ein.

Was kann mein Baby im 2. Monat?

Im Laufe des zweiten Monats lernen Babys:

  • ihr Köpfchen kurz zu halten
  • etwas weiter entfernte Gegenstände oder Personen mit den Augen zu verfolgen
  • sich Geräuschen und Stimmen zuzuwenden (Kopfbewegung, Blickrichtung)
  • Fäuste zu öffnen und Dinge zu greifen
  • Arme und Beine etwas gezielter zu bewegen 

Erfahren Sie mehr über die Entwicklung von Babys.

Autoreninfo:

Sabrina Sailer ist seit 2010 ehrenamtliche Stillberaterin und ausgebildete Trageberaterin. Sie arbeitet als Werbetexterin und Redakteurin und betreut zusätzlich verschiedene Angebote, die die Vereinbarkeit von Familie und Beruf betreffen.

Fachliche Beratung und Redaktion: Birgit Laue, Hebamme & Medizinpädagogin, Dipl. PR-Fachwirtin, Autorin

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