Allergie Symptome: Allergische Reaktion bei Babys und Kindern

Wenn Ihr Kind häufig hustet, einen Juckreiz auf der Haut verspürt oder nach bestimmten Nahrungsmitteln Durchfall bekommt, könnte eine Allergie dahinter stecken. Doch eine solche zu erkennen, ist nicht immer einfach. Erfahren Sie mehr über Allergie Symptome bei Babys und Kindern. 

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Definition: Was ist eine allergische Reaktion?

Ein gesundes Immunsystem ist in der Lage, gute (harmlose) von schlechten (körperfremden) Reizen zu unterscheiden. Krankheitserreger werden sozusagen abgeblockt, während gute Reize, zu denen beispielsweise die gesunden Darmbakterien gehören, nicht bekämpft werden. Diese Balance ist überaus wichtig für ein gut funktionierendes Immunsystem.

Aufgrund einer gestörten Darmflora ist das Immunsystem beeinträchtigt, sodass es nicht unterscheiden kann, welche Reize gut und welche schlecht sind. In der Folge kann es zu Allergien kommen. 

Eine Allergie ist somit eine überempfindliche Abwehrreaktion des Immunsystems auf körperfremde, aber eigentlich harmlose Substanzen, die fälschlicherweise vom Körper als schädlich eingestuft werden – sogenannte Allergene. 

Ist das Immunsystem Ihres Babys gesund, kann es beispielsweise babygerecht zubereitete Nüsse ohne Probleme essen. Wenn das Immunsystem jedoch überreagiert und nicht mehr zwischen harmlos und schädlich unterscheiden kann, kann es passieren, dass Ihr Kind eine Nussallergie entwickelt. Das Immunsystem wehrt sich in diesem Fall gegen ein eigentlich harmloses Nahrungsmittel mit einer überschießenden allergischen Reaktion.

Allergie und Darmflora

Ein Großteil unserer Abwehr steckt im Darm. Die Wissenschaft hat inzwischen herausgefunden, dass eine unausgeglichene Darmflora einer der häufigsten Auslöser für ein geschwächtes Immunsystem ist, da sich der Großteil des Immunsystems im Darm befindet. Eine gesunde Darmflora enthält zahlreiche gute Bakterien, die als sogenannte Schutzwächter im Darm fungieren und schädliche Keime abwehren. Diese „guten“ Bakterien tragen dazu bei, dass wir „von innen heraus geschützt“ sind.

Etwa zwei Kilo der gesunden Bakterien leben in unserem Darm. In Bezug auf Babys sind vor allem die Laktobazillen, die auch als natürliche Milchsäurebakterien bekannt sind, und die Bifidobakterien zu erwähnen. Diese sorgen für eine ausgeglichene Darmflora und dafür, dass wir fit und gesund bleiben. Unser Körper kann auf diese guten Bakterien nicht verzichten.

Die Darmflora gerät aus dem Gleichgewicht, wenn sich entweder zu viele „schlechte“ Bakterien oder zu wenig „gute“ Bakterien im Darm ansiedeln.

Auslöser von Allergien

Es gibt viele Aspekte, die Allergien bei Babys und Kleinkindern auslösen können:

  • Genetische Veranlagung

Leiden die Eltern bereits unter einer Allergie, besteht ein größeres Risiko, dass das Baby ebenfalls eine Allergie entwickeln könnte.

  • Schlechte Luft

Wir sind beinahe täglich schlechter Luft ausgesetzt. So atmen wir beispielsweise Autoabgase oder Tabakrauch ein. Auch ein Schimmelpilzbefall in der Wohnung oder auf Lebensmitteln kann das Allergierisiko erhöhen.

  • Vitamin-D-Mangel

Das Sonnenvitamin D ist besonders wichtig, denn es ist an zahlreichen Prozessen im Körper beteiligt und hat unter anderem auch Einfluss auf das Immunsystem. Für ein gestärktes Immunsystem ist daher u.a. auch eine optimale Versorgung mit Vitamin D wichtig. Enthalten ist dieses unter anderem in fettem Seefisch. Rein über Nahrungsmittel ist eine ausreichende Versorgung mit dem Sonnenvitamin D allerdings nicht möglich. Daher sollten Sie darauf achten, dass sich Ihr Kind mindestens fünfzehn Minuten am Tag an der frischen Luft aufhält, damit das Vitamin D im Körper durch Sonnenstrahlen gebildet werden kann. Zudem ist im ersten Lebensjahr bzw. bis zum zweiten erlebten Frühsommer eine zusätzliche Supplementation von 10-12,5 µg Vitamin D/Tag empfohlen.

  • Kaiserschnitt

Babys, die per Kaiserschnitt zur Welt kommen, haben ein höheres Risiko, später eine Allergie zu entwickeln. Das liegt daran, dass das Baby bei der Geburt nicht mit der Vaginalflora der Mutter in Berührung kommt und dadurch die natürliche Besiedelung des Darms mit den besonders guten „Starterkulturen“ fehlt – den sogenannten Laktobazillen. Diese positiven Milchsäurebakterien sind aber essentiell für ein starkes Immunsystem – denn eine ausgewogene Darmflora schützt ihr Baby von innen heraus. Erfahren Sie mehr über Allergien bei Kaiserschnittkindern.

Allergieformen bei Babys und Kleinkindern

Im Wesentlichen lassen sich folgende Allergieformen unterscheiden:

1. Lebensmittelallergie

Häufige Lebensmittel, die nicht vertragen werden, sind: Nüsse, Erdbeeren, Soja, Ei, Apfel, Mandeln, Kuhmilch etc.

2. Inhalationsallergie

Die Betroffenen reagieren beispielsweise auf Pollen (Gräser, Birke, Beifuß und andere Frühblüher). Dann spricht man vom sogenannten „Heuschnupfen“. Des Weiteren ist die Allergie auf Hausstaub bzw. konkret auf die Hausstaubmilbe eine häufige Form.

3. Kontaktallergie

Häufige Auslöser für diese Allergieform sind: Nickel, Latex, chemische Inhaltsstoffe von Bekleidungen, Weichspüler u.Ä.

4. Injektionsallergie oder Insektengiftallergie

Bei dieser Allergie reagieren die Betroffenen auf einen verabreichten Stoff. Das ist beispielsweise beim Bienen- oder Wespenstich der Fall. Auch Mückenstiche und andere Insektenstiche können Allergien auslösen.

5. Arzneimittelallergie 

Der Körper reagiert auf einen bestimmten Wirkstoff oder auf einen im Medikament enthaltenen Zusatzstoff, wie beispielsweise Penicillin.

Welche Allergie Symptome und Beschwerden gibt es?

Welche Symptome im Einzelnen auftreten, hängt von der Art der Allergie und von den betroffenen Körperstellen ab. Unter anderem sind folgende Symptome möglich:

Symptome bei einer Lebens- oder Nahrungsmittelallergie

  • Jucken und Brennen im Mund
  • geschwollenes Gesicht
  • Hautausschlag oder Schwellung
  • teilweise starker Juckreiz

Symptome bei einer Inhalationsallergie

  • geschwollene oder rote Augen
  • Augentränen
  • Reizhusten
  • verstopfte Nase oder Niesreiz

Symptome bei einer Kontaktallergie

  • rote Flecken und Juckreiz an den betroffenen Körperstellen
  • Hautausschlag
  • Quaddeln bis hin zu Nesselausschlag

Symptome bei einer Injektionsallergie

  • rote Flecken und Schwellungen um die Einstichstelle
  • Quaddeln bis hin zu Nesselausschlag
  • Ausschlag, teilweise mit Juckreiz
  • geschwollene Lippe, Zunge oder Mund – im schlimmsten Fall mit Atemnot

Symptome bei einer Arzneimittelallergie

  • Juckreiz
  • Rötungen der Haut
  • Ausschlag bis hin zur Nesselsucht
  • Probleme im Magen-Darm-Trakt
  • Schwächegefühl, Schwindel
  • geschwollene Lippe, Zunge oder Mund – im schlimmsten Fall mit Atemnot

Tipp:

In der Packungsbeilage zum Arzneimittel finden Sie eine Aufstellung mit allen erdenklichen Neben- und Wechselwirkungen. Diese gibt Aufschluss, welche Symptome im Einzelnen nach der Einnahme eines Medikaments auftreten können und was Sie in einem solchen Fall unternehmen sollten.

Handelt es sich wirklich um eine allergische Reaktion?

Zu beachten ist, dass die eben genannten Symptome auch bei anderen Erkrankungen auftreten können. Beobachten Sie daher sehr genau, ob es sich wirklich um eine Allergie oder eher um eine andere Erkrankung handeln könnte. Wir empfehlen, beim Verdacht auf eine Allergie unbedingt den Arzt oder Allergologen aufzusuchen. 

Wie erkenne ich, ob mein Kind eine Allergie hat?

  • Wie lange dauern die Symptome an?

Eine Erkältung dauert in der Regel zwischen sieben und zehn Tagen. Allergische Reaktionen sind jedoch meist deutlich kürzer (beispielsweise beim Insektenstich) oder deutlich länger (beispielsweise bei einer unerkannten Milbenallergie).

  • Hat Ihr Kind Fieber?

Während Fieber bei einer Erkältung vorkommen kann, ist bei einer allergischen Reaktion normalerweise nicht damit zu rechnen.

  • Kehren die Symptome wieder?

Bei einer Pollenallergie beispielsweise können Sie beobachten, dass Ihr Kind jedes Jahr zur selben Zeit unter Problemen leidet.

  • Wann und in welchen Situationen treten die Symptome auf?

Beobachten Sie, ob die Symptome nur auftreten, wenn Sie zuhause sind und sich möglicherweise sogar in einem bestimmten Raum aufhalten, oder ob sie auch auftreten, wenn Sie unterwegs sind. Vielleicht stellen Sie auch fest, dass die Symptome nur in der Natur oder nur zu bestimmten Zeiten oder Jahreszeiten auftreten. Oder leidet Ihr Kind nur unter Symptomen, wenn es in der Schule oder im Kindergarten ist?

  • Treten die Symptome nur nachts auf?

Dann könnte es sich möglicherweise um eine Hausstaubmilben-Allergie handeln, die ausgelöst wird, sobald Ihr Baby in seinem Bettchen liegt. Die Milben nisten sich nämlich unter anderem in der Matratze und in der Bettwäsche ein.

  • Haben Sie Haustiere?

Die Tierhaarallergie ist recht häufig vertreten. Wenn Ihr Kind also unter einem lang anhaltenden Schnupfen, unter Hustenanfällen oder unter tränenden Augen leidet, sollten Sie testen, ob sich die Symptome bessern, wenn Sie aus dem Haus gehen und folglich keine Belastung mit Tierhaaren mehr erfolgt.

Ist mein Kind allergiegefährdet?

Babys und Kinder sind vor allem dann allergiegefährdet, wenn eine Allergie in der Familiengeschichte bereits vorkommt. So liegt das Allergierisiko beispielsweise zwischen 40 bis 60 Prozent, wenn zwei andere Familienmitglieder an einer Allergie leiden. Handelt es sich sogar um die gleiche Allergie, steigt das Allergierisiko Ihres Kindes auf 60 bis 80 Prozent. Kinder, bei denen lediglich ein Familienmitglied an einer Allergie leidet, haben immer noch ein Allergierisiko, welches zwischen 20 bis 40 Prozent liegt. Besteht innerhalb der Familie kein Belastungsrisiko durch eine Allergie, ist auch das Risiko für Ihr Kind, eine Allergie zu entwickeln, mit 5 bis 15 Prozent vergleichsweise gering.

Allerdings ist zu beachten, dass sich eine Allergie auch plötzlich im Laufe des Lebens entwickeln kann, beispielsweise durch eine ungesunde Ernährung oder durch die Einnahme von Antibiotika – denn diese können die Darmflora beschädigen. Auch wenn Ihr Kind permanentem Zigarettenrauch oder Schimmel ausgesetzt ist, kann sich später eine Allergie entwickeln.

Allergie Symptome lindern: Was tun bei einer allergischen Reaktion?

Stellt sich heraus, dass Ihr Kind unter einer Allergie leidet, können Sie die Symptome am besten lindern, indem Ihr Kind mit dem Allergieauslöser nicht mehr in Berührung kommt. In einigen Fällen, wie beispielsweise bei der Nahrungsmittelallergie oder bei der Arzneimittelallergie, ist dies in der Regel problemlos möglich. Die allergieauslösenden Lebensmittel und Medikamente werden einfach gemieden.

Schwieriger wird es jedoch beispielsweise bei einer Pollenallergie, bei der Tierhaarallergie oder bei einer Allergie auf Insektenstiche. Sich davor zu schützen, ist nur im geringen Maße möglich.

In diesen Fällen gibt es zwei Möglichkeiten, um die Allergie Symptome zu behandeln. Diese sollten Sie jedoch unbedingt mit dem Kinderarzt besprechen und keinesfalls eigenständig handeln!

Einnahme von Medikamenten

Es helfen beispielsweise Antihistaminika gegen Insektenstiche und Heuschnupfenmittel gegen die Pollenallergie. Die dauerhafte Einnahme von Medikamenten kann jedoch ebenfalls schaden, denn letztendlich kann jedes Arzneimittel Neben- oder Wechselwirkungen hervorrufen.

Achtung:

Bei einer Pollenallergie kommt erschwerend hinzu, dass mit verschiedenen Lebensmitteln sogenannte Kreuzallergien entstehen können. Wenn Ihr Kind also beispielsweise allergisch auf Baumpollen reagiert, kann es sein, dass es auch keine Äpfel, Aprikosen, Feigen, Haselnüsse, Karotten, Kartoffeln, Kirschen, Kiwis, Nektarinen, Pfirsiche, Pflaumen, Sellerie und Soja verträgt.

Hyposensibilisierung

Bei einer Hyposensibilisierung wird der Körper Ihres Kindes über einen langen Zeitraum von etwa drei Jahren wieder an den Allergieauslöser gewöhnt. Die Beschwerden können zwar nicht immer komplett geheilt, aber immerhin deutlich gemindert werden.

Eine Hyposensibilisierung empfiehlt sich unter anderem, wenn Ihr Kind unter einer Tierhaarallergie leidet, Sie aber auf lange Sicht wieder gern Haustiere halten möchten.

Allergie Symptome bei Neugeborenen

Eine der besten Möglichkeiten, einer Allergieentstehung bei Ihrem Neugeborenen vorzubeugen und dazu beizutragen, dass es auch zukünftig ein geringes Risiko für Allergien hat, bietet das Stillen. Die Muttermilch enthält viele wichtige Schutzstoffe, darunter unter anderem natürliche Milchsäurekulturen, die eine ausgewogene Darmflora unterstützen. Erfahren Sie mehr zum Thema Allergie und Stillen.

Für Babys, die durch einen Kaiserschnitt zur Welt gekommen sind, ist Muttermilch zur Stärkung der Darmflora besonders wichtig.

Nach dem Stillen oder wenn Sie nicht stillen können oder wollen, wird eine hochwertige HA-Nahrung (hypoallergen) empfohlen, die der Muttermilch überaus ähnlich ist. Sie enthält aufgespaltene Eiweißbausteine, die der Organismus des Kindes als weniger fremd empfindet und damit besser toleriert.

Auch eine gesunde, ausgewogene Beikost kann das Allergierisiko bei Ihrem Baby mindern.

 

Häufige Fragen zu Allergie Symptomen bei Babys und Kindern

Worin besteht der Unterschied zwischen einer Allergie und einer Intoleranz? 

Häufig werden Allergien und Intoleranzen miteinander verwechselt, obwohl es sich dabei um verschiedene Formen der Nahrungsmittelunverträglichkeit handelt. Angenommen, Ihr Kind verträgt keine Laktose, dann handelt es sich hierbei in der Regel um eine Intoleranz. Leidet Ihr Kind nach dem Trinken von kleinen Mengen Milch bereits unter starken Symptomen, kann es sich aber auch um eine Allergie gegen das in der Milch enthaltene Kuhmilcheiweiß handeln. So kann jemand, der eine Laktose-Unverträglichkeit hat, beispielsweise unter Umständen noch einige Milchprodukte zumindest in geringen Mengen problemlos essen, während jemand mit einer Kuhmilcheiweiß-Allergie möglicherweise sofort beim ersten Bissen die Symptome spürt.

Eine Allergie kann mittels eines Antikörpertests im Blut nachgewiesen werden. Bei einer Intoleranz sind jedoch keine Antikörper vorhanden, da es sich im Gegensatz zur Allergie um eine Unverträglichkeitsreaktion ohne Beteiligung des Immunsystems handelt. Auch ein sogenannter Prick-Test ist zur Erkennung einer Allergie möglich. Erfahren Sie mehr zu Allergien und Unverträglichkeiten.

Wann sollte ich mit meinem Baby oder Kleinkind einen Allergologen aufsuchen?

  • Wenn Ihr Kind unter einem Ausschlag leidet, der nicht durch eine Hautkrankheit oder durch eine Infektion ausgelöst wurde.
  • Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihr Kind ständig erkältet ist oder einen andauernden Husten hat.
  • Wenn Schnupfen, Husten oder Probleme beim Atmen nicht auf einen Infekt zurückzuführen sind.
  • Wenn Ihr Kind häufig Durchfall hat oder sich erbricht.

Erfahren Sie mehr über die häufigsten Auslöser von Allergien bei Kindern und Babys.

Welche Allergietests gibt es?

In erster Linie wird der sogenannte Prick-Test durchgeführt, um das individuelle Allergierisiko zu ermitteln. Der Körper wird mit den Allergenen konfrontiert, indem diese auf die Haut aufgetragen und später kleine Einstiche vorgenommen werden. Liegt eine Allergie gegen den getesteten Stoff vor, so zeigt sich eine Rötung und Schwellung in diesem Hautbereich.

Möglich sind jedoch auch Bluttests, mit deren Hilfe Antikörper nachgewiesen werden können, oder beispielsweise Pflaster- oder Patch-Tests. Der Pflaster-Test wird vor allem beim Verdacht auf Kontaktallergien angewendet.

Erfahren Sie mehr zum Thema Allergien und Gesundheit.

Welche Nahrungsmittel lösen die meisten Allergien aus?

Viele Babys und Kleinkinder reagieren allergisch auf Kuhmilch und Hühnereier. Doch auch Erdnüsse, Baumnüsse (wie z.B. Haselnüsse), Soja, Fisch, Weizen und Schalentiere lösen häufig Allergien aus. Ein weiteres hohes Potenzial haben Samen, wie beispielsweise Sesam.

Wie lange dauert eine allergische Reaktion? 

Wie lange eine allergische Reaktion andauert, lässt sich nicht pauschal beantworten, denn dies hängt von verschiedenen Umständen ab. Zum einen spielt die Art der Allergie eine Rolle und zum anderen ist es entscheidend, wie lange der Betroffene dem Allergen ausgesetzt ist.

Angenommen, Ihr Baby erleidet eine allergische Reaktion aufgrund eines Bienenstichs. Dann wird diese Reaktion in der Regel innerhalb weniger Stunden wieder verschwinden, erst Recht, wenn ein entsprechendes Präparat verabreicht wird. Leidet Ihr Kind jedoch unter einer Milbenallergie und ist diesen Milben beim Schlafen im Kinderbettchen regelmäßig ausgesetzt, kann die Reaktion auch sehr lange Zeit anhalten. In diesem Fall wird die allergische Reaktion erst abklingen, wenn Sie den Auslöser enttarnt und beseitigt haben.

 

Autoreninfo

Anja Schröder ist selbst Mutter und schreibt seit vielen Jahren als freie Texterin für mehrere große Familienblogs. Ihr Hauptaugenmerk liegt auf Familienthemen, die sie mittels Storytelling in ihren Texten lebhaft darstellt.