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Elternzeit verlängern, keine Kita o. Tagesmutter, Hilfe
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Ich hoffe es gibt welche unter euch die mir Helfen können, oder eventuell in der gleichen Situation waren
Zuerst eine kurze und hoffentlich verständliche Erläuterung meiner Situation.
Ich bin gelernte Pflegefachkraft bei einem Kirchlichen Träger, und 1 Jahr auf Eltern zeit. Meinte Tochter ist am 31.08.2023 geboren, sprich meine 1jährige Elternzeit läuft noch.
Da ich bisher keinen Krippen/Kita/Tagesmutter platzt habe, überlege ich, meine Elternzeit zu verlängern, da es auch nicht anders möglich ist mit meiner kleinen.
Sie ist ein super aktives Baby, und gehört leider zu den schrei Babys, von Therapeuten besucht worden, hin zur schrei Ambulanz, und mit der Erkenntnis das wir sie so nehmen müssen wie sie ist, kommt noch hinzu, dass Sie in der Nacht alle 3 Stunden die Milch verlangt, und sich dies bisher nicht geändert hat, auf anraten vom Kinderarzt jede Möglichkeit ausprobiert. Wir wurden abgelehnt von Tagesmüttern auf Grund ihres Schreiens, meist muss sie getragen werden, und kommt so etwas zur Ruhe, leider scheint dies zu viel für einige Tagesmütter oder Krippenplätzte zu sein. Daher ist sie zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht bereit, und ich sehe leider auch für die nächsten Monate keine Besserung. Mein Kinderarzt würde mir ein schreiben aufstellen für meinen AG damit ich die Elternzeit entspannt verlängern kann, allerdings fällt mein Elterngeld nicht hoch aus, da ich vorher in der Firma auf 50% beschäftigt war, mein Partner ist Soldat und unter der Woche nicht zu Hause, und kommt erst Freitags Abends nach Hause, Oma und Opa wohnen über 600km weit weg, heißt ich bin die ganze Zeit alleine.
Ich verzweifle etwas, da es Finanziell ok läuft, ich möchte mich nicht beklagen, aber ich muss schon auf jeden Cent achten.
Wie sollte Ich eurer Meinung nach vorgehen ?
Wäre es besser selbst zu kündigen ? Um ALG 1 zu erhalten ? Dieses würde knapp 700€ sein, also fast so viel wie mein Elterngeld. Weitere Unterstützung erhalten wir nicht, da das Amt sagt das mein Partner mit seinen knapp 2800€ uns mit finanzieren kann, dass die Wohnung knapp 1000€ kostet, und weitere kosten für den Lebensunterhalt notwendig sind, interessiert keinen vom Amt.
Ich möchte keinen Fehler machen, da ich gehört habe, wenn man eine Verlängerung beantragt beim AG dieser zustimmt, man kein Geld mehr erhält, daher mein Gedanke mit dem selbst kündigen....
In der Elternzeit zu kündigen ist ja möglich, würden dann die drei Monate Frist in dieser zeit schon greifen ? oder erst nach der Elternzeit , und würde ich dann gesperrt werden vom Amt ?
Mich plagen so viele fragen und ich habe solche Angst vor dem nichts zu stehen
Ich glaube wenn du selbst kündigst hast du erstmal 3 Monate Sperrzeit. Danach könntest du ALG 1 beantragen, müsstest dem Arbeitsmarkt aber zur Verfügung stehen, d. h. regelmäßig Termine bei der Arbeitsagentur wahrnehmen und Vermittlungsangebote annehmen, Bewerbungen schreiben, sonst könnten sie dir die Leistungen kürzen oder versagen. Ich hatte mal was gehört, dass man Bürgergeld beantragen könnte, als es noch Hartz IV hieß, aber wie das funktionieren soll weiß ich auch nicht.
Liebe Grüße, Julia
Wenn du kündigst, bekommst du 3 Monate kein ALG. Dann besser sich kündigen lassen.
Mit einem Jahr hast du aber einen Anspruch auf einen Betreuungsplatz. Da müsstest du dich mal an deine Stadt/ Gemeinde oder Jugendamt wenden. Je nachdem wer zuständig ist. Auch wenn dein kind besondere Bedürfnisse hat, darf es nicht von allen abgelehnt werden.
Für die Eingewöhnung selbst kann dann evtl. die 600km entfernte Oma für ein oder 2 Wochen unterstützen oder der Papa Urlaub nehmen. Wären jetzt so meine Ideen. Wünsche euch alles Gute
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