Abstillen klappt nicht - Abendbrei wann?

Expertenrat zu Milchnahrung: Wahl der richtigen Milch, Fläschchen-Zubereitung und vieles mehr!

Expertenforum

gast.809444
16. Mär 2010 09:29
Abstillen klappt nicht - Abendbrei wann?
Hallo!

Ich frage mich, wann ich am Abend den Brei füttern soll. Ich meine damit die Uhrzeit. Meine Tochter ist knapp 7 Monate alt, verweigert seit gut 3 Monaten die Umstellung vom Stillen auf eine Folgemilch (jeden Tag auf's Neue probiert - alle möglichen Sauger, Tassen etc. - immer wieder . Wir verzweifeln alle ;-) auch der Doc. weiss keinen Rat. Wir haben wirklich mit viel Geduld alles probiert und versuchen es auch weiterhin). Sie ißt tagsüber super. Alle Mahlzeiten sind umgestellt und das klappt wirklich sehr gut. Nur nach dem letzten Brei am Abend (ca.18-19h) möchte sie vorm Schlafen gestillt werden und nachts kommt sie ebenfalls noch 2-3 Mal. Gestern Abend habe ich in der ersten Runde (22.30 h) ein Obst+Getreideglas gegeben und siehe da, sie hat bis 4.30 h geschlafen. Ich denke, sie wird durch die Muttermilch nicht satt. Da sie aber alles andere an Trinken verweigert, mache ich mir Sorgen, dass sie nicht genug Flüssigkeit bekommt. Ich möchte endlich abstillen, habe einen neuen Job, der meist am Abend Einsatz verlangt. Wann kann man ihr den Abendbrei geben? Ist es ok ihr so spät noch Früchte zu geben? Langsam wächst mir das übern Kopf :roll: Das Abstillen meines Sohnes war problemlos. Wir wissen keinen Rat mehr...
HiPP-Elternservice
17. Mär 2010 12:54
Re: Abstillen klappt nicht - Abendbrei wann?
Hallo,

den Milchbrei geben Sie am besten ca. eine halbe Stunde, bevor Sie Ihre Tochter zu Bett bringen. Nach dem Milchbrei können Sie die Zähnchen putzen und anschließend Ihre Tochter mit einem schönen Einschlafritual ins Bett bringen. Wenn Sie Ihre Tochter abends nicht mehr stillen möchten, sollte das Einschlafritual das Stillen ersetzen. Am besten machen jeden Tag das gleiche Einschlafritual (Liedchen, Vorlesen, Spieluhr, Kuscheln…).

Wenn Ihre Kleine am Tag ausreichend isst (siehe HiPP Ernährungsplan http://www.hipp.de/index.php?id=180)), braucht sie die Milch in der Nacht nicht, auch Breie sollte sie nachts nicht bekommen. Am Tag darf Ihr Töchterchen so viel essen bis sie satt ist. Das Stillen in der Nacht ist häufig einfach eine lieb gewonnene Gewohnheit vom Baby.

Es ist nicht ungewöhnlich, dass Kinder im Alter Ihrer Tochter nachts wach werden. Ihr Töchterchen wird immer agiler und es gibt nachts immer mehr zu verarbeiten. Deshalb wacht Ihre Maus in den Leichtschlafphasen auf und ist dankbar über eine Hilfe, die sie wieder in den Schlaf bringt. Machen Sie, wenn sich Ihre Tochter meldet, möglichst wenig Licht. Schaffen Sie einen sanften Übergang, indem Sie Ihre Tochter streicheln, oder mit der flachen Hand auf der Brust sanft rütteln, oder auch einfach nur mit sanfter Stimme beruhigen. Das benötigt gewiss einige Zeit der Umstellung und ist individuell zu handhaben.

Probieren Sie weiterhin Ihrer Tochter morgens die Milch anzubieten. Haben Sie schon einmal das Guten-Morgen-Fläschchen mit Bananenflocken ausprobiert? Sie können Ihre Tochter auch aus der Flasche ohne Sauger trinken lassen, das klappt bei lang gestillten Kindern oft sehr gut. Manchmal kann es hilfreich sein, wenn Sie „gar nicht da sind“ (anderes Zimmer, auf Arbeit..). Denn allein beim Geruch der Mama, wollen manche Babys unbedingt an die gewohnte Brust.

Sie schreiben, dass Ihre Tochter auch keine anderen Getränke trinken möchte. Vielleicht hat Ihre Kleine aufgrund der Stillmahlzeiten in der Nacht tagsüber einfach keinen Durst. Wenn die Milch nachts weniger wird und Ihre Tochter durstig ist, wird sie bestimmt auch etwas trinken. Bieten Sie immer wieder unterschiedliche Durstlöscher (Tee, verdünnte Säfte und abgekochtes Wasser) an. Sie können die Flüssigkeit vorübergehend auch mit dem Löffel geben. Gehen Sie das Trinken aber gelassen an. Am einfachsten sehen Sie an der Windel, ob Ihre Tochter genug Flüssigkeit bekommen hat. So lange diese ausreichend nass und hell gefärbt sind und der Stuhl eine breiige Konsistenz hat, wird Ihre Kleine ausreichend mit Flüssigkeit versorgt.

Herzliche Grüße und alles Gute!
Ihr HiPP Expertenteam
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