Beikost Rückschritt / Milchmenge

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5hana
29. Jan 2024 16:59
Beikost Rückschritt / Milchmenge
Liebes Experten Team,

Meine Tochter ist jetzt (nicht korrigiert) 6 Monate alt. Sie hat für mich alle Anzeichen für den Beikoststart gezeigt. Somit haben wir am 3.1. mit Beikost (Pastinaken mit Kartoffeln) gestartet.

Zuerst nur paar Löffelchen, bis wir bei einem halben Gläschen angekommen sind. Meine Hebamme meinte, immer 6-7 Tage lang den selben Brei zu geben, um zu sehen, wie sie ihn verträgt.

Mittlerweile hatten wir zwei Breisorten, die ihr scheinbar gar nicht passten, so dass sie immer weniger davon gegessen hat. Sind jetzt wieder auf die erste Sorte zurück gegangen, aber sie will trotzdem nicht mehr.

Sie isst nicht mal mehr ein halbes Gläschen. Trinkt zwischen 30-60 ml Wasser am Tag und benötigt seit bereits ca 6 Wochen zwischen 5-6 Fläschchen a 200ml Anti Refluxmilch (die Milch wurde vom Arzt empfohlen, das sie immer spuckte und Atemnot dabei bekommen hat)

Wieso isst sie jetzt wieder so wenig Brei? Wie kann ich den Mittagsbrei wieder interessanter für sie machen?
HiPP-Elternservice
30. Jan 2024 14:20
Re: Beikost Rückschritt / Milchmenge
Liebe "5hana",

damit bist du nicht alleine, viele Kinder haben Phasen in denen sie ihren Brei mal nicht so gerne mögen, das kann verschiedene Ursachen haben. Hat sich deine Kleine vielleicht beim Brei essen mal verschluckt oder war der Brei mal etwas zu warm? Dann kann es eine Weile brauchen bis es sich wieder einspielt. Da kann es auch helfen die Farbe des Löffels oder Schälchens zu wechseln.

Generell sind Kinder individuell und gewöhnen sich auch unterschiedlich an die - zu Beginn noch ungewohnte - Beikost. Habe Geduld, auch, wenn es manchmal mühselig sein kann. :-)

Achte gerne beim Brei anbieten auf das richtige Zeitfenster, so dass deine Tochter aufgeweckt und munter und nicht übermüdet ist. Denn das mindert schnell die Lust am Löffeln. Auch der Abstand zur letzten Milchmahlzeit sollte auch ausreichend groß sein, damit genügend Appetit vorhanden ist.
Wenn deine Kleine den Brei verweigert, biete ihr nicht gleich direkt die Milch als Alternative an. Mache gerne eine kurze Pause und versuche es erneut mit dem Löffel. Manchmal spekulieren die Kleinen auch auf die Milch und verweigern deshalb den Brei.

Aber auch bei einem Infekt oder, wenn Babys zahnen wird die Milch oft bevorzugt. In dieser Zeit kommen unerwärmte Breie bei vielen gut an. Gut zu wissen: Alle unsere Gläschen sind verzehrfertig und können auch bei Zimmertemperatur gefüttert werden.

Falls du das nicht bereits ausprobiert hast, dann nutze gerne auch den natürlichen Erkundungsdrang deiner Kleinen, um ihr Lust auf den Brei zu machen. Gebe ihr einen weichen Löffel in die Hand. Bestreiche den Löffel oder den kleinen Finger mit einer ganz kleinen Menge Brei und lasse deine Kleine das Essen selbst erkunden. Auch weiche, gekochte, ungewürzte Gemüsestücke können mit der Zeit die Neugierde wecken.

Die Gemüsesorte kannst du ruhig alle 1-2 Tage abwechseln. So lernt deine Kleine schon früh verschiedene Geschmacksrichtungen kennen. Dabei kann es Liebe auf den ersten Biss sein, genauso kann es mal mehrere Anläufe benötigen bis sie ein neues Gemüse akzeptiert. Für sie ist alles immer neu. Da heißt es für dich dranbleiben und auch Gemüse und später dann Menüs, die deine Kleine zunächst nicht so gerne mag, immer wieder anbieten. Manchmal braucht es einfach mehrere Anläufe (8-10 x) bis ein neues Lebensmittel akzeptiert wird.

Noch zur Milchmenge: Da kannst du schauen, dass es jetzt mit der Zeit noch weniger wird. Empfohlen werden in diesem Alter noch 400-500 ml Milch bzw. g Milchbrei pro Tag. Daran kannst du dich orientieren. Wird die Milch dann weniger, wird sicherlich auch der Appetit auf den Brei mehr.

Dir und deiner Kleinen wünsche ich alles Liebe!

Herzliche Grüße
deine HiPP Expertin
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