Beikoststart Verweigerung

Expertenrat zum Beikost-Start: Speiseplan, erstes Löffelchen, Trinken und vieles mehr!

Expertenforum

AriksUnique
12. Nov 2021 19:17
Beikoststart Verweigerung
Hallo!
Mein Sohn ist jetzt 8 Monate alt und trinkt die Anti Reflux Spezialnahrung (ca 1200ml in 24h).
Seit dem 5 Lebensmonat versuche ich ihm, mit ALLEN tricks, Gläschen zu geben, zu jeder Zeit, jedes Gläschen, jede Form, er spotzt alles aus. Es gibt nichts was ich unversucht gelassen habe. Das einzige was seit 2 wochen funktioniert ist 1 Quetschi von Hipp pro Tag, mehr aber auch nicht.
Bis dahin habe ich mir keine Sorgen gemacht, mein Kinderarzt meinte, dass Babys bis zu 12 Monaten nur Muttermilch bekommen können das wäre okay (er ist glaub auch mit seinem Latein am Ende). Habe nun aber eben gelesen, dass die Milch ab dem 6 Monat alleine nicht mehr reicht..
Hilfe?!
HiPP-Elternservice
15. Nov 2021 13:01
Re: Beikoststart Verweigerung
Liebe „AriksUnique“,

gleich vorweg: Eines ist sicher, jedes gesunde Kind hat sich noch früher oder später an feste Nahrung gewöhnt.

Da haben Sie wirklich schon alles Mögliche probiert. Es immer weiter zu versuchen mit den Löffelmahlzeiten ist auf jeden Fall ratsam.
Aber manche Kinder sind einfach Spätzünder und brauchen eine ganze Weile bis sie wie selbstverständlich neben der Milch auch feste Kost akzeptieren. Da lässt sich letztlich nichts erzwingen

Für viele Babys ist die Einführung fester Kost ein großer Schritt. Geduldiges Wiederholen bringt das Löffeln am besten ins Rollen.
Bisher ist Ihr Sohn gewohnt, mit Saugen seinen Hunger und Durst zu stillen. Eines ist sicher: Ihr Junge wird mit Ihrer Hilfe bestimmt noch lernen sich mit der Beikost anzufreunden.

Sie schreiben Ihr Kleiner hat Gefallen an den fruchtigen Quetschbeuteln gefunden? Ihr Sohn ist wie die meisten Kinder von Haus aus einfach ein Schleckermäulchen. Der herzhafte Mittagsbrei wie der Gemüsebrei kommt weniger gut an, denn der Obstbrei kommen von Natur aus mehr entgegen. Auch Muttermilch bzw. eine Säuglingsmilchnahrung schmecken leicht süßlich.

Das ist alles ganz "normal“. Lassen Sie sich davon einfach nicht beirren. Bieten Sie geduldig immer wieder das Menü am Mittag an. Das alles ist letztlich nur Gewöhnung und die Kinder essen die herzhaften Speisen genauso gerne wie die Obstbreie.
Achten Sie auf das richtige Zeitfenster. Ihr Kleiner sollte nicht übermüdet sein und noch nicht überhungrig. Beides senkt schnell die Lust am Löffeln.
Auch der Abstand zur vorherigen Milchmahlzeit soll groß genug sein, damit auch genug Hunger da ist.
Damit sich Ihr kleiner Schatz mit dem festen Essen anfreunden kann, ist es ganz wichtig, dass Sie selbst voll und ganz dahinterstehen und Ihren Kleinen unterstützen und auch zu einem gewissen Grad fordern und fördern. Dass Sie zum Beispiel bei einer Mahlzeit, wie dem Mittagessen, mal konsequent auf festere Kost übergehen. Auch wenn es am Anfang nur die wenigen Löffelchen sind. Mag Ihr Sohn den Brei nicht essen, dann machen Sie ein Päuschen, bieten aber nicht gleich die Milch im Anschluss an, sondern füttern wieder etwas weiter den Brei.

Nutzen Sie den natürlichen Forscherdrang Ihres Kleinen, um ihn ans Essen zu locken. Geben Sie ihm selbst ein weiches Löffelchen in die Hand. Bestreichen Sie den Löffel oder sein Fingerchen mit ganz wenig Brei und lassen den Kleinen das Essen selbst erforschen. Auch weiche gekochte, ungewürzte Gemüsestückchen können mit der Zeit die Neugier wecken.

Ich drücke Ihnen die Daumen fürs Durchhalten! Oft macht es plötzlich „Klick“ und Ihr Junge ist ganz begeistert dabei.

Herzliche Grüße
Ihr HiPP Expertenteam
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