Stulgang Bauchweh nach Beikost..

Expertenrat zum Beikost-Start: Speiseplan, erstes Löffelchen, Trinken und vieles mehr!

Expertenforum

LARAG2105
20. Okt 2021 11:12
Stulgang Bauchweh nach Beikost..
Huhu,
wir sind mit 6 monaten mit Mittagsbrei gestartet, lief wunderbar, das sie nach einer Woche schon 150 g verdrückt hat. Jetzt bei Woche 3 sind wir komplett bei Gemüse,Kartoffel Fleisch, sie mag alles bisher gern, ausser Obst zum Nschtisch verweigert sie, Stuhlgang ist alle 2 Tage, viel weniger als noch unter Milch, und viel fester, mhh wie Knete, mit kleinen Köttelen drin.. ist das so normal, sie srengt sich oft sehr an, schreit dann kurz und wird auh rot, oft kommt nix, das so 4 mal am Tag, bis was kommt. Pflaume Birne verweigert sie, zum Nachtisch.
Und bei der Menge Brei dann 190 gramm, keine Milch mehr oder? Sie verlangt sie nicht?
Aber hat man dann nicht wenn man 3 Mahlzeiten ersetzt hat, in 2/3 Monaten kaaum noch Muttermilch? Sollte ja Hauptnahrung im ersten Jahr sein, ist das dann so ruchtig, es fallen ja mindestens 2 mal Muttermilch weg? sie bekam bisher 4 bis 5 mal Muttermilch und Pre am tag
HiPP-Elternservice
21. Okt 2021 09:21
Re: Stulgang Bauchweh nach Beikost..
Liebe „LARAG2105“,

es ist nur verständlich, dass Sie etwas suchen, um es Ihrer Kleinen leichter zu machen.

Mit der Beikost wird der Stuhl häufig fester und er kann auch seltener kommen. Es ist auch normal, dass die Kinder dann kräftiger drücken, einen roten Kopf beim Drücken bekommen und sich anstrengen müssen. Aber sich plagen oder Schmerzen haben soll Ihre Tochter natürlich nicht.

Meist spielt es sich auch noch mehr ein, wenn es mehr Beikostmahlzeiten gibt. Der Körper hat dann einfach mehr zum Ausscheiden, was es leichter machen kann. Dennoch wird der Stuhl nicht mehr so sein wie unter reiner Muttermilchernährung.

Harter Stuhl kann auch durch zu wenig Flüssigkeit in der Ernährung bedingt sein. Sie können in den Brei ruhig mal etwas Wasser dazu geben – natürlich soll sich der Brei noch gut löffeln lassen. Sie könnten auch ein paar Schlückchen Wasser oder Tee zusätzlich zum Trinken anbieten – ganz ohne Erfolgsdruck.

Etwas Obstmus ist schon eine gute Idee. Wenn Ihre Tochter diesen nicht pur mag, können Sie auch ein paar Löffelchen mit in den Brei mischen. Sorgen Sie ebenfalls dafür, dass Ihre Tochter sich regelmäßig bewegen kann, durch Strampeln wird die Verdauung angeregt. Auch Babygymnastik kann helfen und macht Ihrem Liebling sicher Spaß! Streicheln oder massieren Sie sanft das Bäuchlein im Uhrzeigersinn – auch das kann helfen.

Schauen Sie mal, wie es sich entwickelt und sprechen Sie bei Gelegenheit mit dem Kinderarzt. Er kann Ihnen ggf. noch weitere Möglichkeiten nennen, um es Ihrem Schatz zu erleichtern.

Schafft Ihre Kleine etwa eine Portion (ca. 190 g) vom Menü, benötigt Sie im Anschluss keine Milch mehr. Im Laufe des 2. Lebenshalbjahres benötigt Ihre Tochter noch etwa 400-500ml/g Milch und „Milchhaltiges“ wie Milchbrei. Meist teilt sich diese Menge auf in ein/zwei Stillmahlzeiten am Morgen/Vormittag und eine Portion Milchbrei (200 bis 250 g) am Abend. Nutzen Sie auch gerne unseren Ernährungsratgeber zur Orientierung: https://www.hipp.de/beikost/ratgeber/ernaehrungsplan/

Ich wünsche Ihnen und Ihrer Kleinen alles Liebe!

Herzliche Grüße

Ihre HiPP Expertin
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