Wie lange Zeit nehmen zum füttern? Verweigert Essen

Expertenrat zum Beikost-Start: Speiseplan, erstes Löffelchen, Trinken und vieles mehr!

Expertenforum

Silver2020
6. Jul 2021 14:35
Wie lange Zeit nehmen zum füttern? Verweigert Essen
Hallo!
Mein Sohn ist 9,5 Monate alt und bekommt seit Ende des 5. Monats Beikost. Vorher habe ich voll gestillt, jetzt stille ich zusätzlich immer noch. Er nimmt leider kein Fläschchen, ich versuche es immer wieder abends vor dem Schlafengehen, aber es klappt nicht.
Anfangs hat er noch gut gegessen, dann ging es nur noch mit Ablenkung. Er muss immer einen Gegenstand in der Hand haben oder ich muss ihn mit irgendwelchen Rasseln oder Kuscheltieren bespaßen, dann macht er sein Mündchen auf. Wenn er nur auf das Essen konzentriert ist, verweigert er es einfach.

Er wird morgens gestillt und bekommt neuerdings etwas Brot. Er knabbert selbst daran, aber spielt mehr damit oder es gibt kleingeschnittene Stücke mit Frischkäse mit denen ich ihn füttere.
Mittags gibt es ein Menü aus dem Glas (ab dem 8. Monat) und ein paar Löffel Frucht aus dem Glas.
Nachmittags einen Getreide-Obst-Brei aus dem Glas und abends selbstangerührt Getreide-Milch-Brei mit 2 Löffeln Obstbrei.
Vor dem Schlafengehen wird er wieder gestillt, wie auch die ganze Nacht über (alle 2 Stunden wacht er auf - er schläft seit dem 3. Monat sehr schlecht).

Eine zeitlang hat es mittags und abends richtig gut geklappt, allerdings mit riesigem Zeitaufwand. Es ist jedes Mal eine Geduldsprobe, er isst 5 Löffel und dann erst nach 5-10 Minuten wieder, sodass wir meist über eine Stunde daran sitzen.
Ich weiß nie, wann er Hunger hat. Er fängt an zu meckern, wenn ich ihn füttern will. Aber selber isst er auch nicht. Neuerdings verweigert er mittags und abends komplett.
Er nimmt Stücke von Gurke oder Melone und lutscht sie aber nur aus. Gekochte Kartoffeln, Möhren oder Nudeln, sowie Obst landet nur auf dem Boden.
Ich weiß langsam nicht mehr weiter.

Wie lange sollte man sich denn Zeit nehmen zum füttern? Soll ich immer wieder versuchen ihm einen Löffel Brei zu geben oder einfach aufhören? Ich möchte auch nicht, dass er hungert und stille ihn dann im Abstand von mindestens einer halben Stunde. Sollte ich das lieber weglassen? Ich habe das Gefühl, dass ich nicht mehr genug Milch habe, aber das Fläschchen verweigert er (bereits mehrere Hersteller und verschiedene Pre Milch ausprobiert)
Kann ich auch die Hipp Combiotik 1 ausprobieren?
Bei der U5 wurde mir schon gesagt, dass er zu wenig wiegt, aber seitdem hat er trotzdem gut zugenommen.
Es ist so ermüdend, wenn ich ihm immer alles anbiete und er nichts davon annimmt.
Er knabbert an Brötchen oder selbstgemachten Bananenwaffeln, aber das ist ja keine Hauptmahlzeit.
Wie gehe ich richtig mit seinem Verhalten um? Sollte ich ihm nichts mehr zum Spielen/Ablenken geben? Dann fängt er an im Hochstuhl zu wackeln und dreht sich immer zur anderen Richtung.
Tut mir Leid für den langen Text, aber momentan isst er halt so gut wie nichts und ich mache mir große Sorgen.
Danke schonmal für eine Antwort!
HiPP-Elternservice
7. Jul 2021 10:09
Re: Wie lange Zeit nehmen zum füttern? Verweigert Essen
Liebe „Silver2020“,

ich kann gut nachvollziehen, dass sich das Füttern für Sie und Ihren Sohn zu einer sehr anstrengenden Tätigkeit entwickelt hat. Ihre Kleiner hat sich daran gewöhnt, von Ihnen beim Füttern „bespaßt“ zu werden, und freut sich natürlich über die Aufmerksamkeit, die er dadurch zusätzlich bekommt. Sicherlich möchte er so auch austesten, wo Ihre Grenzen sind und wie die Mama reagiert.

Ich persönlich finde, Essen und Spielen sollten getrennt werden. Natürlich meine ich damit nicht, dass Sie todernst am Tisch sitzen müssen, aber eine gewisse Ruhe und Aufmerksamkeit aufs Essen tun hier sicherlich gut. Essen ist ja nicht nur die Nahrungsaufnahme. Essen hat auch mit Genuss und ganz bewusstem Empfinden von verschiedenen Geschmacksrichtungen zu tun. Auch fördert eine schöne Atmosphäre den Appetit.

Lassen Sie uns das Thema Essen bei Ihrem Sohn doch einmal ganz anders angehen. Das ist natürlich zunächst einmal leichter gesagt als getan. Versuchen Sie Ruhe reinzubringen, indem Sie alle Ablenkungen fernhalten: Fernseher, Radio etc. ausschalten, kein Spielzeug in die Hand geben. Vorher können Sie mit Ihrem Sohn ausgiebig spielen. Ist es dann Zeit fürs Essen, lassen Sie ihn zusehen, wie Sie alles vorbereiten. Gehen Sie nach immer dem gleichen Schema vor, entwickeln Sie so etwas wie ein Ritual, indem Sie ihn z.B. erst absetzen, ihm dann sein Tellerchen zeigen, die Mahlzeit zubereiten etc. So merkt ihr Kleiner schon bald, dass die Mahlzeiten immer gleich ablaufen, das gibt ihm Sicherheit, und er weiß was ihn erwartet.

Lassen Sie Ihren Sohn ruhig das Essen erforschen, kleine Lebensmittel auch mit den Fingerchen greifen und zum Mund führen. Eine Scheibe Brot bietet sich hier tatsächlich super an, oder ein Stückchen Banane. Macht er den Mund nicht auf ohne Ablenkung, geben Sie nicht nach, indem Sie ihm ein Spielzeug in die Hand drücken, sondern bleiben Sie konsequent. Üben Sie auf keinen Fall Zwang aus. Essen soll mit Freude verbunden sein. Macht Ihr Junge den Mund nicht auf und „blockt“, respektieren Sie dieses Zeichen.

In diesem Fall machen Sie kurz Pause, und bieten nach einer Minute wieder etwas an. Dies würde ich 2-3 Mal ganz ruhig wiederholen. Macht er dann immer noch keine Anstalten weiteressen zu wollen, dann beenden Sie die Mahlzeit. Sie müssen hier keinesfalls eine Stunde mit ihm am Tisch sitzen. Räumen Sie in diesem Fall ganz ruhig und gelassen Teller und Besteck weg, damit er versteht, dass Mama „ernst“ macht. Erklären Sie ihm auch, dass die Mahlzeit nun beendet ist.

Machen Sie sich ruhig auch mal den Hunger zum Gehilfen. Sorgen Sie sich nicht, wenn er einmal nur wenig isst, und bieten Sie z.B. mittags und nachmittags nicht automatisch die Brust an. Kommt der Hunger, wird er auch ohne Ablenkung essen, glauben Sie mir!

Haben Sie keine Angst, dass Sie etwas falsch machen, oder dass Ihr Sohn gar verhungern könnte. Er wird sich das nehmen, was er braucht. Es ist ganz wichtig, dass Sie sich dies immer wieder vor Augen halten! Auch schreiben Sie, dass Ihr Junge seit der U5 gut zunimmt – Sie sind also auf dem richtigen Weg.

Sicherlich meldet er sich momentan nachts noch öfters weil er Hunger hat. Sobald es mit der Beikost am Tag aber gut klappt fangen Sie an, nachts die Stillmahlzeiten zu reduzieren.

Konzentrieren Sie sich im Moment einmal ganz auf das Essen vom Löffel. Gleichzeitig ein Fläschchen abends einzuführen wird für Ihren Sohn - und auch für Sie - sonst zu viel. Sie benötigen nun all Ihre Geduld erst einmal zum Ausbau der Beikost.

Ich habe da noch eine Idee, sobald Sie es wieder mit Milchnahrung versuchen möchten: gerade für Ihren Fall ist eine Folgemilch wie unsere HiPP 2 Bio Combiotik ohne Stärke ( https://shop.hipp.de/milchnahrung/produ ... -600g.html ) wie gemacht. Sie enthält wie Muttermilch und Pre-Milch nur Milchzucker als Kohlenhydrat, ist jedoch von den Nährstoffen besonders gut aufs Beikostalter abgestimmt.

Ich wünsche Ihnen viel Geduld und Durchhaltevermögen – Sie und Ihr Junge schaffen das!

Herzliche Grüße und alles Gute
Ihre HiPP Expertin
Silver2020
7. Jul 2021 14:57
Re: Wie lange Zeit nehmen zum füttern? Verweigert Essen
Hallo liebes Hipp Expertenteam,
Vielen lieben Dank für die schnelle und ausführliche Antwort!
Es gab auch schon Zeiten, da hat mein Sohn mittags, nachmittags und abends alles aufgegessen, aber die Nächte sind leider dauerhaft schlecht, sodass er mindestens jede 2 Stunden trinken möchte.

Ich möchte Essen und Spielen ja auch gerne trennen, aber somit hat er wenigstens etwas gegessen. Ich weiß, dass es ein Fehler war. Den Fernseher, das Handy oder Tablet habe ich zum Glück noch nie zur Ablenkung genutzt.
Er sieht normalerweise schon immer zu, wie ich seinen Brei erwärme, ihn in die Schale Fülle usw.
Ich habe es heute Mittag so versucht, wie Sie es vorgeschlagen haben. Wir haben vorher viel gespielt und ihm kein Spielzeug oder sonstige Gegenstände zum Spielen gegeben. Er hat kein einziges Mal seinen Mund aufgemacht. Dann habe ich ihm noch ein Quetschbeutel aufgemacht, den hat er komplett gegessen, freiwillig. Sogar vom Löffel.
Ich wollte nur schauen, ob er kein Hunger hat, oder das Menü nichts für ihn ist. Das ist natürlich auch der falsche Ansatz, er merkt sich wahrscheinlich, dass er dann was anderes bekommt, wenn er nicht isst.

Ich frage mich, wieso er keine Menüs mehr mag.
Die nächsten Tage werde ich weiterhin versuchen, keine Ablenkung mehr in die Fütterungszeit mit einzubringen.

Lieben Dank
Nadine2403
7. Jul 2021 19:14
Re: Wie lange Zeit nehmen zum füttern? Verweigert Essen
Ich habe seit langer Zeit das gleiche Problem. Mein Sohn (11 Monate) verweigert so gut wie jede Mahlzeit, möchte dafür Nachts mittlerweise 3 Mal die Flasche. Sein Essverhalten ist seit Monaten das einzige Thema in der Famile und zährt wahnsinnig an den Nerven.
Jede Mahlzeit wurde in letzter Zeit zum Machtkampf, wodurch wir es wahrscheinlich nur noch schlimmer gemacht haben. Wir handhaben es nun so, dass ich ihm zeige, wie ich das Essen in seinen Teller gebe, dann setze ich ihn in seinen Stuhl und setze mich dazu und esse auch mit. Ich mache ihm vor, wie gut es mir schmeckt und biete ihm einen Löffel an. Meistens macht er dann seinen Mund auf und isst dann so 5 - 10 Löffel. Das ist für uns schon ein riesen Erfolg. Nach kurzer Zeit schlägt er mir dann den Löffel aus der Hand und drehr den Kopf weg. Ich biete ihm dann mit etwas Abstand noch 2-3 Mal etwas an, danach ist das Essen beendet. Es gibt noch etwas Wasser zu trinken, ich stelle seinen Teller weg und esse meine Portion auf. Danach wird wieder gespielt. Dazwischen gibt es nichts, wobei er auch nie Anzeichen macht, dass er Hunger hätte. Wir haben akzeptiert, dass er einfach ein furchtbarer Esser ist, er aber (hoffentlich) wieder mehr Spaß dran gewinnt, wenn die Mahlzeiten entspannt ablaufen. Unser erster Erfolg ist schon mal, dass er nicht mehr zu Schreien beginnt, sobald er in seinen Hochstuhl gesetzt wird. :)
Mei, und für mich heißt es einfach um 24, 3 und 6 Uhr aufstehen und Flasche machen. Wird schon irgendwann wieder besser werden.
HiPP-Elternservice
8. Jul 2021 14:00
Re: Wie lange Zeit nehmen zum füttern? Verweigert Essen
Liebe „Silver2020“,

es freut mich, dass Sie uns Rückmeldung geben.

Werfen Sie noch nicht die Flinte ins Korn, altbekannte Muster zu durchbrechen braucht seine Zeit – und gaaaaaanz viel Nerven und Geduld.

Sie haben keinen Fehler gemacht, indem Sie Ihren Jungen beim Essen abgelenkt haben. Sie waren als Mutter einfach verzweifelt. Machen Sie sich deswegen keine Vorwürfe. Nun ist es so wie es ist. Machen Sie sich nun daran, diese Muster zu durchbrechen. Sie beide schaffen das! Und Sie wissen, dass er essen kann, wenn er dies möchte. Anfangs hat es auch geklappt.

Ich kann sehr gut nachvollziehen wie schlimm es für Sie ist, wenn Ihr Kleiner keinen einzigen Bissen nimmt. Aber noch einmal: er wird vor dem vollen Teller nicht verhungern. Obst oder Quetschbeutel ist keine Alternative, aber man kann ihm zumindest entgegenkommen, wenn er aktuell lieber Obst als herzhafte Menüs mag.
Eine Möglichkeit wäre z.B. ein Frucht & Gemüse Gläschen (z.B. https://shop.hipp.de/hipp-apfel-mit-sue ... -2249.html oder https://shop.hipp.de/beikost/produkte/f ... -2248.html ). Probieren Sie es einfach einmal aus. Klappt dies gut, kann man mehr und mehr wieder auf pures Gemüse und Menüs übergehen.

Und wie bereits besprochen fangen Sie an, die Nachtflaschen zu reduzieren, sobald es tagsüber auch wieder besser mit dem Essen klappt. Machen Sie einen Schritt nach dem anderen.

Viele Grüße und alles Gute
Ihre HiPP Expertin
HiPP-Elternservice
8. Jul 2021 15:08
Re: Wie lange Zeit nehmen zum füttern? Verweigert Essen
Liebe „Nadine2403“,

gut, dass Sie in dieser scheinbar verfahrenen Situation die Notbremse gezogen haben. Ihre Einstellung zum undendlichen Thema „Essen“ finde ich wirklich klasse.

Machen Sie einen Schritt nach dem anderen, und bauen Sie die Beikost schrittweise wieder auf.

Ihr Sohn lässt sich inzwischen wieder ohne Drama in den Hochstuhl setzen – Ihre Geduld zahlt sich also aus.

Essen Sie auch weiterhin gemeinsam mit Ihrem Sohn. Kinder lernen durch Nachahmen. Wenn er sieht wie viel Spaß Sie selbst am Essen haben, motiviert ihn das mit am besten.

Sehen Sie Ihren Kleinen nicht als „furchtbaren“ Esser an. Vielmehr hat er schon jetzt seinen eigenen Kopf, und gibt Ihnen dies auch klar zu verstehen. Was jedoch nicht heißt, dass Sie alles so hinnehmen müssen. Machen Sie es ihm nicht zu leicht, und bleiben Sie auch weiterhin bei klaren Abläufen und Regeln. Wenn er Hunger hat, wird er essen.
Gehen Sie ruhig auch dazu über, die Mich nachts auszuschleichen, d.h. die Milch immer mehr zu verdünnen, und auch die Trinkmenge nach und nach zu reduzieren. Das ist ein guter Weg, ihn von den Nachtflaschen zu entwöhnen und den Appetit tagsüber weiter anzukurbeln.

Natürlich wird dies anfangs nicht ohne Protest ablaufen, aber das schaffen Sie ebenfalls.

Versuchen Sie auch weiterhin so gelassen zu bleiben, und schenken Sie dem Verhalten Ihres Sohnes keine zu große Aufmerksamkeit. Sie werden sehen, das bringt wieder mehr Entspannung in Ihren Familienalltag.

Ich wünsche Ihnen alles Gute!

Herzliche Grüße
Ihre HiPP Expertin
Silver2020
20. Jul 2021 13:43
Re: Wie lange Zeit nehmen zum füttern? Verweigert Essen
Hallo liebes Expertenteam,
Ich probiere es seit weiteren 2 Wochen, doch kein Erfolg in Sicht.
Morgens wird er im Bett normal gestillt,
Zum Frühstück gibt es Brot zum selber knabbern und je nachdem ein Stück Banane oder Gurke...
Mittags biete ich ihm Fingerfood an, gekochte Kartoffeln/Nudeln, Zucchini/Möhren... nicht alles auf einmal, meist 2 verschiedene Dinge. Er nimmt sie in die Hand und lässt sie dann fallen. Er probiert noch nicht einmal. Brei versuche ich danach immer wieder, aber bis auf 1-2 Löffel nimmt er nichts an. Obstbrei klappt auch nicht.
Am Nachmittag isst er meist ein ganzes Frucht-Getreide Glas, das scheint ihm zu schmecken, er macht seinen Mund auch ohne Ablenkung auf.
Abends klappt es auch nicht mit dem Brei, da ist er entweder zu müde oder will einfach nicht.
Vorm Schlafengehen wird er normalerweise gestillt, und nachts kommt er jede 1-2 Stunden...
Zur Zeit will er auch garnicht mehr an die Brust (nur nachts), ich verzweifel langsam, weil mein Kind nichts isst.
Reiswaffeln oder Milchbrötchen isst er (bekommt er nur manchmal), aber alles was Gemüse angeht, lehnt er komplett ab.
Vom Familientisch will er auch nichts, er hat zwar mal Hühnchen oder Spinat probiert, aber nicht mehr verlangt.
Haben Sie noch einen Tipp für mich oder muss ich einfach weitere Wochen warten, bis er endlich wieder essen will? Kann ich den Mittagsbrei auch zu einer anderen Uhrzeit versuchen?
HiPP-Elternservice
21. Jul 2021 14:09
Re: Wie lange Zeit nehmen zum füttern? Verweigert Essen
Liebe „Silver2020“,

ich kann Ihre Verzweiflung nur allzu gut verstehen, glauben Sie mir.

Haben Sie weiterhin Geduld und üben Sie keinen Druck auf Ihren Kleinen aus. Bieten Sie nicht zu viele Alternativen an – ein Milchbrötchen sollte nicht Teil des Ernährungsplans für ein 10 Monate altes Baby sein.

Natürlich können Sie den Mittagsbrei auch zu einer anderen Uhrzeit anbieten – versuchen Sie es einfach einmal. Oder bieten Sie den Mittagsbrei unerwärmt an, vielleicht sagt ihm das in der warmen Jahreszeit mehr zu. Die Reiswaffeln kommen bei Ihrem Kleinen gut an? Dann lassen Sie ihn diese einmal in den Gemüsebrei dippen. Gerade wenn sein „Essstreik“ zum Teil mit dem Zahnen zusammenhängt, ist eine Reiswaffel zum herzhaften Kauen und Zahnfleisch massieren bestimmt eine schöne Abwechslung.

Achten Sie darauf, dass er ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt. Für sein Alter sollten es mindestens 400ml sein – die Muttermilch/Trinkmilch bereits mit eingerechnet.

Glauben Sie mir, je mehr es Ihnen gelingt lockerer an die Sache zu gehen, desto schneller wird sich diese Phase wieder in die andere Richtung bewegen. Vertrauen Sie darauf, das wird wieder besser werden!

Sollten Sie Bedenken haben, weil Ihr Kleiner sich auch weiterhin nur wenig für die Nahrung interessiert, dann sprechen Sie doch einmal Ihren Kinderarzt darauf an. Sicherlich hat dieser auch noch einen guten Ratschlag für Sie parat.

Ich wünsche Ihnen alles Gute, verlieren Sie nicht den Mut!

Es grüßt Sie ganz herzlich
Ihre HiPP Expertin
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