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Gläschen für ein 17 Monate altes kind?

Expertenrat zum Beikost-Start: Speiseplan, erstes Löffelchen, Trinken und vieles mehr!

Expertenforum

Adasia78
23. Mai 2019 20:08
Gläschen für ein 17 Monate altes kind?
Hallo liebes Expertenteam, mein Sohn ist inzwischen fast 17 Monate alt und bekommt zum Mittagessen Hipp Gläschen nach dem 4 Monat.
Wird mein kind mit 17 Monaten damit ausreichend mit Nährstoffen versorgt?
Er hat bis jetzt nur 6 Zähne, 4 im ok und 2 im uk.
Wir probieren es immer wieder ihm mal ein Würstchen oder Stück Obst oder Gemüse in die hand zu drücken aber er kaut ewig an einem Stückchen und hat dann keine lust mehr. Genau so ist es mit anderen Gläschen wie die ab den 6 oder 8 Monat die verweigert er absolut.
Entweder ist er kaufaul oder er schafft er tatsächlich mit den 6 Zähnen nicht.
HiPP-Elternservice
24. Mai 2019 09:37
Re: Gläschen für ein 17 Monate altes kind?
Liebe „Adasia78“,

manche Kinder brauchen für die Umstellung auf die stückige Kost einige Zeit - an den wenigen Zähnen liegt es nicht.

Etwa mit Abschluss des siebten Monats sind Babys in der Entwicklung zwar so weit, dass sie mit weich gekochten Stückchen vertraut gemacht werden können.
Die weichen Stückchen in den Gläschen nach dem 8. Monat werden nicht gekaut, aber sie dienen der Ausbildung der Mundmotorik und der ersten Stimulation zum Kauen.
Das geht auch ohne jeden Zahn, mit den festen Kauleisten werden die Stückchen zerdrückt.

Die gute Nachricht vorweg. Ihr Sohn wird auch mit den Gläschen nach dem 4, Monat mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt, die er zu einem gesunden Wachstum benötigt. Aber die Menge sollten sie unbedingt anpassen.

Es ist natürlich richtig und auch wichtig, dass Sie Ihren Sohn an stückige Mahlzeiten heranführen, er ist ja schon ein richtiges Kleinkind.
Die Kauerziehung ist für die Ausbildung des Kiefers, für die Mundmotorik und die Sprachentwicklung sehr wichtig.

Ich nehme an, Ihrem Kinderarzt ist die Situation bekannt und gehe davon aus, dass organisch nichts vorliegt und der Mundraum und Schluckvorgang ok sind. Das müsste im Zweifel jedoch Ihr Arzt abklären.
Auch eine Logopädin kann helfen, hier erhalten Sie individuelle Tipps, wie Sie Ihren Sohn richtig fördern können, um diesen wichtigen Entwicklungsschritt bald gemeinsam zu meistern.

Was kann ich Ihnen raten:

Fordern und fördern Sie ihren Kleinen weiterhin. Schaffen Sie "Kau-Angebote"! Das geht auch mit wenigen Zähnen – nur zu!

Bleiben Sie dabei, Ihren Kleinen an die feste Kost und Familienkost heranzuführen. Sie machen es genau richtig, Ihrem Schatz Fingerfood anzubieten.

Mag Ihr Schatz die Stückchen nicht so gerne, dann können Sie diese anfangs auch noch mit einer Gabel zerdrücken und Ihren Jungen so langsam an die gröbere Kost heranführen. Oder mischen Sie löffelweise stückige Gläschen oder Familienkost unter die vertraute pürierte Kost, Löffel für Löffel.
Sie werden sehen, mit entsprechender Übung wird sich Ihr Sohn immer mehr an die Stückchen gewöhnen.

Reichen Sie Getreidehaltiges aus dem Babyregal. Ideal für den Knabberstart sind z.B. unsere Hirsekringel, sie lassen sich sehr einfach abbeißen, sehr gut „einspeicheln“ und lösen sich gut auf – auch mit wenigen Zähnen.
Zum Üben können Sie z.B. Kringel oder einen Keks auch mal vorab in etwas Tee oder Saft „tunken“, so wird dieser weicher und lässt sich noch besser mit den Kauleisten zerdrücken.

Auch wenn es schwer fällt. Ich weiß, es ist nicht so leicht, aber versuchen Sie es mal: bieten Sie Ihrem Sohn eine Auswahl an Speisen an (etwas Brot mit Butter, etwas Banane, gedünstete Karotten etc.), die Portion auf ihrem Teller dabei eher klein halten. Und dann lassen Sie ihn einfach mal in Ruhe!!!!
Schauen Sie nicht auf seinen Teller hin, maßregeln Sie ihn nicht, motivieren Sie ihn nicht, interessieren Sie sich nicht für sein Essverhalten.
Essen Sie und die Familie selbst mit Genuss, unterhalten Sie sich am Tisch über angenehme Dinge. Zeigen Sie ihm wie viel Freude das Essen macht, und dass es so viele schmackhafte Gerichte gibt. Besetzen Sie das Essen positiv. Vermeiden Sie Tadel, Zwang und zu große Aufmerksamkeit gegenüber seinem Verhalten. Je weniger Sie dem Verhalten Ihres Kindes Bedeutung beimessen und je weniger Sie erzwingen, umso mehr wird sich Ihr Kleiner am Essen interessieren.

Im Moment ist es für ihn angenehm und bequem, seine wohlschmeckenden Breie einfach herunter zu schlucken, das ist ganz verständlich. Aber bleiben Sie weiterhin dran, der Knoten wird bald platzen!

Schönes Wochenende,
Ihr HiPP Elternservice
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