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Beikost /aller Anfang ist schwer?

Expertenrat zum Beikost-Start: Speiseplan, erstes Löffelchen, Trinken und vieles mehr!

Expertenforum

Juti51
21. Mai 2019 12:34
Beikost /aller Anfang ist schwer?
Liebes Team

Ich hAbe vor einer Woche mit der beikost Einführung begonnen.
Mittlerweile sind wir bei Gemüse und Kartoffel angelangt
Es läuft aber irgendwie mehr schlecht als recht befürchte ich
Ich weiß nicht ob es normal ist dass das Kind noch nicht so viel isst
Meistens maximal ein halbes Glas
Dann stille ich ihn
Da trinkt er dann auch viel
Aber ist das so der richtige Weg? Könnte das Kind dann vllt iwann knnee weniger essen weil es denkt es kommt danach ja eh an die Brust?
Ich setze mich etwas unter Druck bzgl der empfohlenen Mengen
Ich kann mir nicht vorstellen dass mein Kind jemals ein ganzes Glas isst
Man darf ja auch erst aufhören zu stillen wenn er ein ganzes Glas isst und auch dann erst den Abendbrei einführen richtig?
Lg
HiPP-Elternservice
22. Mai 2019 12:55
Re: Beikost /aller Anfang ist schwer?
Liebe „Juti51“,

Sie brauchen sich wirklich nicht unter Druck setzen. Es ist prima, dass er nach einer Woche schon ein halbes Gläschen Gemüse-Kartoffel-Brei isst! Das ist schon eine tolle Leistung.

Für Ihren Jungen ist das Löffeln und der neue Geschmack ganz neu – das braucht etwas Übung. Auch ist das Löffeln anstrengender als das Saugen der Milch. Mit der Zeit werden die Portionen bestimmt größer. Manchmal macht es auch von einem auf den anderen Tag „klick“ und die Kleinen Löffeln wie die Weltmeister. Haben Sie hier viel Geduld und geben Sie Ihrem Kleinen täglich die Möglichkeit zu üben.

Bis er mal eine ganze Portion eines Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Breies schafft darf er sich gerne an der Milch satt trinken.

Sie haben auch keine Eile mit dem Abendbrei. Grob kann man sagen: eine neue Mahlzeit pro Monat.

Machen Sie weiter wie bisher, das läuft prima!

Alles Liebe und herzliche Grüße
Ihre HiPP Expertin
Juti51
28. Mai 2019 08:03
Re: Beikost /aller Anfang ist schwer?
Hallo liebes Team

Ich habe hier bereits vor einer Woche ca geschrieben und eine tolle Antwort bekommen.
Jetzt habe ich das Problem dass mein Sohn eher Rückschritte macht als Fortschritte
Er hat neulich komplett den Brei verweigert, 2 Tage
Jetzt hat gestern Papa gefüttert und es ging ein bisschen besser. Es waren aber auch nur 8-10 Löffel sagt er
Was soll ich machen wenn das so weitergeht?
Wir haben es auch mal mit Brei am Abend probiert aber da war es das gleiche
Ich mache mir sorgen ob er sich noch dazu bringen lässt den Brei zu Löffeln
Er wird nächste Woche 6 Monate und irgendwie baue ich mir etwas Druck auf weil ich auch gerne von dem stillen wegmöchte und er ja die feste Nahrung braucht. Wir geben ihm jetzt seit ein paar Tagen das Menü.
Das hatte zwei Tage gut (da war es aber auch maximal das halbe Glas) gwklappt
Danach nichts mehr
Gewöhnt sich denn jedes Kind irgendwann an beikost?
Was soll ich nun am besten tun?
Lg
HiPP-Elternservice
29. Mai 2019 12:49
Re: Beikost /aller Anfang ist schwer?
Liebe „Juti51“,

schön, dass Sie sich wieder an uns wenden. Ich kann mich noch gut an Sie und Ihren Kleinen erinnern.

Es gibt einfach Kinder, bei denen die Einführung fester Nahrung viel Ausdauer und Geduld erfordert, das ist nicht ungewöhnlich.

Auch Ihr Junge wird es lernen.

Lassen Sie den Mut nicht sinken! Was den Prozess hemmt, sind Druck oder Stress. Ihr Kind hat feinste Antennen und spürt Ihren innigen Wunsch, er möge doch endlich mehr essen.

Oft stecken in diesem Alter kommende Zähnchen dahinter. Könnte das auf Ihren Sohn zutreffen? Während akuter Zahnungsphasen schmerzt der Mundraum und die Kinder haben Ihre Befindlichkeiten beim Essen. Viele Kinder mögen während des Zahnens nicht mehr so gerne essen wie gewohnt oder bevorzugen plötzlich ganz bestimmte Speisen wie die Milch.

Unerwärmte Breie kommen in diesen Phasen gut an. Ein gekühlter Beißring vor dem Essen kann ebenfalls für Linderung sorgen, denn das kann die gereizte Zahnleiste beruhigen.

Ist der Zahnspuk vorbei, normalisiert sich das Verhalten und Sie können sich wieder entspannt ans Löffeln machen.

Oder ist vielleicht irgendetwas beim Essen vorgefallen? War das Essen zu warm oder zu kalt, hat Ihr Junge sich verschluckt, neuer Geschmack, Lärm, Druck…? Gibt es da was, das er negativ mit dem Löffel verbindet, dann braucht es etwas Zeit bis Ihr Kleiner diese Erfahrung vergessen hat.

Vielleicht möchte Ihr Kleiner auch „mithelfen“. Geben Sie ihm ein Löffelchen in die Hand oder bestreichen Sie sein Fingerchen mit Brei. Auch Fingerfood, wie weich gedünstete Gemüsestückchen, können für ihn spannend sein und ihn ans Essen locken.

Machen Sie sich auch den Hunger zum Gehilfen. Möchte Ihr Kleiner nicht weiteressen, machen Sie ein Päuschen und probieren es dann erneut mit dem Brei. Vielleicht klappt es beim Papa besser, weil Ihr Junge die beliebte Milch nicht „vor Augen hat“.

Haben Sie gaaanz viel Geduld! Ihr Kleiner ist noch bestens mit der Milch versorgt und wird bestimmt noch Gefallen an den Breien finden.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Feiertag und weiterhin viel Freude mit Ihrem Kleinen!

Herzliche Grüße
Ihre HiPP Expertin
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