Erbrechen nach Abendbrei

Expertenrat zum Beikost-Start: Speiseplan, erstes Löffelchen, Trinken und vieles mehr!

Expertenforum

Ktibns
17. Jan 2022 07:52
Erbrechen nach Abendbrei
Guten Morgen,

ich suche Ihren Rat zur Ernährung meiner nun in wenigen Tagen 6 Monate alten Tochter. Den Gemüse-Kartoffel-(manchmal stattdessen Getreide)-Fleisch-Brei haben wir vor 6 Wochen erfolgreich eingeführt und sie hat großen Spaß am Löffeln und ist mit Appetit dabei. 4 Wochen später haben wir abends mit einem Getreide-Milch-Brei begonnen, den wir mit sowieso vorhandener 1er-Nahrung angerührt haben. Nun ist unsere Tochter generell abends sehr müde, hat aber trotzdem interessiert mit dem Abendbrei begonnen, die Menge konnten wir entsprechend nach und nach steigern. Nach einigen Abenden kam es dann aber dazu, dass sie nach ca 150g Brei schwallartig erbrochen hat und gefühlt der komplette Mageninhalt heraus kam. Sie selbst hat dies wohl nicht sehr gestört, da sie danach sofort wieder gut gelaunt war und Hunger gezeigt hat. (Es sah aber wirklich furchtbar aus und hat meinen Mann und mich sehr erschreckt.)
Wiederholt hat sich das gleiche nun noch 3 Mal, 1x dann auch mittags. (Allerdings nicht an aufeinander folgenden Tagen.) Vom Kinderarzt konnte keine Auffälligkeit gefunden werden. Verunsichert bin ich beim Füttern nun trotzdem sehr.
Sie gedeiht auch wunderbar und ist generell eher ein
Sonnenschein. Ein guter "Esser" war sie allerdings noch nie, heißt, sie schafft selten mal ein ganzes Fläschchen, den Mittagsbrei aber meist bis auf wenige Löffel ganz.

Nun hatte ich den Verdacht sie vielleicht mit der Nahrungsmenge zu überfordern und dass es deshalb zum Erbrechen kommt. Der Ablauf sieht wie folgt aus:
- 7:00 ca 150 ml 1er Milch
- ca 10:00 ca 100 ml Milch, entfällt aber manchmal auch,wenn sie keinen Hunger hat
- Mittagsbrei gegen 11:00 falls keine Zwischenmahlzeit gewollt wurde, sonst gegen 12:00, ca 180 g, danach einige Löffel Obstmus als Dessert
- ca 15:00 ca 130 ml Milch
- ca 17:30 Getreide-Milchbrei, meist da ja keine ganze Portion gegessen wird danach noch gegen 18:30 Milch
- ca 3:30 140-170 ml Milch

Sie zeigt vor den Mahlzeiten immer Hunger und macht auch den Mund auf, wenn ich mit dem Löffel komme. Oft hat sie nach den Breien aber Schluckauf. (Aufgrund der größeren Mengen?) Den Abendbrei beginne ich so früh, um ganz langsam zu füttern, in der Hoffnung, dass das Sättigungsgefühl eher wahrgenommen wird und wie gesagt weil die Kleine recht müde ist am Abend. Mittlerweile habe ich beim kleinsten Verdacht, sie könnte satt sein, dann auch aufgehört und lieber noch etwas Milch angeboten, die sie dann auch gut trinkt. Vor Einführung des Abendbreis hat sie meist die gesamte Flasche am Abend geleert (ca 235 ml).
(Das einmalige Ereignis mittags führe ich eher darauf zurück, dass der Brei etwas stückiger war.)
Die 1er Nahrung verwenden wir, weil sie bei der Hipp-Pre-Nahrung seit der Rezeptänderung leider viel Reflux hatte. Mit der 1er Nahrung passiert dies kaum noch. Unverträglichkeiten in den Breien schließe ich eigentlich aus, weil sie die Zutaten z.B. im Mittagsbrei (z.B. Reisflocken und Äpfel als Dessert) gut vertragen hat und das Erbrechen auch nicht bei einer bestimmten Zutat (z.B. Grieß) immer auftrat.

Nun wäre meine Frage, ob Sie einen guten Tipp hätten. Überlegt habe ich, ob ich den Milch-Getreide-Brei vielleicht lieber morgens füttere und dafür abends dann wieder nur Milch, allerdings glaube ich nicht,dass ihr das dann für länger reicht. (Zwar stört mich das nächtliche Füttern überhaupt nicht, aber als mal mehr Abendbrei drin geblieben ist, hat sie so ruhig und lange geschlafen wie noch nie und war wesentlich erholter am nächsten Tag.) Gibt es gute Alternativen ergänzend abends zur Milch in diesem Alter?
Oder sollen wir einfach standardmäßig eine kleinere Menge Brei am Abend füttern ergänzend zur nachfolgenden Flasche?
Soll ich doch wieder zur Pre wechseln damit der Magen eher wieder leer ist?
Gibt es irgendwelche besonderen Satt-Zeichen, weil den Mund auf macht unsere Tochter wie gesagt immer, kein Kopf Wegdrehen, kein Lippen Zusammenpressen, kein Essen aus dem Mund Schieben.

Ich freue mich sehr auf Ihre Antwort und möchte mich generell für die vielen tollen Tipps in den immer sehr freundlichen Beiträgen bedanken. (Und entschuldigen Sie bitte den langen Post.)
HiPP-Elternservice
17. Jan 2022 12:40
Re: Erbrechen nach Abendbrei
Liebe „Ktibns“,

ich kann gut verstehen, dass Sie sich Gedanken machen.

Aus der Ferne ist es schwer zu sagen, woher das Erbrechen kam. Gut, dass sich Ihre Kleine wohl fühlt und auch, dass der Kinderarzt keine Auffälligkeiten feststellen konnte. Das darf Sie gerne beruhigen.

Mir kommen zwei Gedanken in den Sinn – die auch Sie schon erwähnt haben.

Zum einen die Uhrzeit. Vielleicht ist Ihre Kleine am Abend tatsächlich schon zu müde zum Breilöffeln. Probieren Sie ruhig mal den Milchbrei zu einer anderen Tageszeit. Das könnte auch der Nachmittag sein. Klappt das gut und wird Ihre Kleine abends im Laufe der Zeit fitter können Sie den Brei einfach auf den Abend schieben und im nächsten Schritt am Nachmittag den Getreide-Obst-Brei einführen. Bedenken Sie, dass bei der Sättigung für die Nacht nicht nur die Abendmahlzeit eine Rolle spielt, sondern auch die Mahlzeiten am Tage.

Vielleicht liegt es auch an der Konsistenz? Beim Mittagsbrei hatten Sie schon die Vermutung, dass das Spucken daher kam. Probieren Sie mal den Abendbrei etwas „dünner“ anzurühren, das könnte besser klappen. Spielen Sie einfach mit der Konsistenz. Gerne können Sie auch zunächst eine kleinere Portion anbieten – ein Päuschen machen und dann nochmal etwas Brei nachfüttern.

Vertrauen Sie ganz auf Ihr mütterliches Bauchgefühl und probieren Sie einfach aus. Sie finden bestimmt den richtigen Weg.

Alles Liebe und viel Freude mit der Beikost wünscht
Ihre HiPP Expertin
7Tauchmaus8
18. Jan 2022 20:53
Re: Erbrechen nach Abendbrei
Hallo liebe Ktibns,

Ich habe gerade deinen Beitrag gelesen.
Ich kann dir von uns berichten. Wir haben das gleiche auch drei Mal gehabt. Und bei uns war es definitiv zu viel essen. Unsere Maus hat immer wieder den Mund aufgemacht und ich hab nicht auf ihre Zeichen geachtet. Und dann hat sie erbrochen!
Es war ihr zuviel.
Unsere Maus war nach dem erbrechen auch immer gut gelaunt.
Ich achte jetzt besser auf ihr Zeichen das sie satt ist.

LG
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