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HiPP setzt auf erneuerbare Energie!

Pfaffenhofen, 3. Mai 2001 – Als erster großer Lebensmittelproduzent Deutschlands stellt der Babynahrungshersteller HiPP seine Energieversorgung weitestgehend auf erneuerbare Energiequellen um: Seit Februar dieses Jahres ist das HiPP-Stammwerk im oberbayrischen Pfaffenhofen an das neuerrichtete Biomasse-Heizkraftwerk Pfaffenhofen angeschlossen. Ab Vollbetrieb des Kraftwerkes Ende Mai wird HiPP den erheblichen Teil des Werksbedarfs an Warmwasser und Wasserdampf aus erneuerbarer Energie beziehen. Dies spart den gesamten Bedarf an Heizöl und Erdgas (im Jahr 2000: 403.419 l Heizöl und 3.461.000 m3 Erdgas) ein und ersetzt die fossilen Brennstoffe durch umweltfreundliche Alternativen. Der ökologische Wert der Umstellung ist beträchtlich: Der Atmosphäre bleiben damit rund 7.800 Tonnen des Treibhausgases CO2 pro Jahr erspart.

„Umweltschutz ist bei uns als unverrückbares Grundprinzip in allen Bereichen des Unternehmens integriert“, erklärte Dr. Claus Hipp, geschäftsführender Gesellschafter des Familienunternehmens, bei der Präsentation der neuen Anlage. „Der Einsatz umwelt- freundlicher Technologien, Ressourcenschonung und nachhaltiges Wirtschaften sind fixer Bestandteil unserer Unternehmens- philosophie. Unseren Beitrag zum Klimaschutz nehmen wir besonders ernst: Die Reduktion der klimaschädigenden Emissionen ist im Sinne des nachhaltigen Wirtschaftens und der Verantwortung für zukünftige Generationen eine vorrangige Aufgabe für Industrie und Politik. Dass unser Unternehmen in diesem Frühjahr seinen Teil dazu beiträgt, war mir ein wesentliches persönliches Anliegen".

HiPP plant, pro Jahr rund 7.000 Megawattstunden Warmwasser und 36.000 Megawattstunden Wasserdampf vom Heizkraftwerk zu beziehen. Im Jahr 2000 fielen bei der Produktion dieser Energiemengen insgesamt 7.765 Tonnen Kohlendioxid (CO2), 1.504 kg Schwefeldioxid (SO2) und 6.906 Kg Stickoxid (NOx) an – diese Mengen an Luftschadstoffen werden von nun an eingespart.

„Der Schutz des Klimas und der Atmosphäre vor den Auswirkungen der vom Menschen verursachten Schadstoffe ist eine der größten Aufgaben unserer Zeit“, erklärte Dr. Claus Hipp. „Unsere Generation – in der Industrie ebenso wie in der Politik – muss jetzt die richtigen Weichen für eine verantwortungsvolle Umweltpolitik im Sinne der nachfolgenden Generationen stellen. Es ist höchst bedauerlich, dass die Politik ihren global eingegangenen Verpflichtungen zur Reduktion der Treibhausgase nicht in entsprechendem Ausmaß nachkommt. Umso wichtiger ist es daher, dass verantwortungs- bewusste Unternehmen mit konkreten und wirkungsvollen Maßnahmen zur Reduktion der Treibhausgase voranschreiten und Flagge zeigen. Als Hersteller von Babynahrung liegt es mir besonders am Herzen, meinen Teil zu einem nachhaltigen Wirtschaften und zu einer lebenswerten Umwelt für unsere Kinder beizutragen.“

In Anerkennung seiner Verdienste für den Umweltschutz und seiner Rolle als Vorsitzender des Umweltausschusses des Deutschen Industrie- und Handelstages wurde Dr. Claus Hipp von Bundes- kanzler Gerhard Schröder als eines von 17 Mitgliedern in den Rat für Nachhaltige Entwicklung eingeladen, der bis zur Rio-Nachfolgekonferenz in Johannesburg 2002 eine nationale Nachhaltigkeitsstrategie erarbeiten soll.


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