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Nachhaltiger Schutz von Umwelt und Klima

Der Schutz des Klimas und der Atmosphäre ist eine der wichtigsten Aufgaben unserer Zeit.

Aktuelle HiPP Umweltaktion: Kein Plastik im Meer und in Flüssen

Um der steigenden Umweltverschmutzung durch Plastikmüll entgegenzuwirken und nachhaltig ein ökologisches Bewusstsein zu schaffen, startete HiPP im Dezember 2015 ein eigenes Umweltprojekt in Costa Rica.

Costa Rica zählt zu den Ländern mit der größten Artenvielfalt weltweit. Rund 30% der Flächen stehen unter Naturschutz. Seit 20 Jahren bezieht HiPP von dort Bio-Bananen, die direkt im Urwald von Costa Rica wachsen. Im Gegensatz zum konventionellen Anbau werden keinerlei Pestizide oder Pflanzenschutzmittel eingesetzt. Unter ganz natürlichen Bedingungen wachsen dort alte, exzellente Bananensorten, die auf den großen Plantagen nicht mehr zu finden sind. Die indigene Bevölkerung baut sie auf ursprüngliche Weise an, erhält damit den natürlichen Lebensraum für Pflanzen und Tiere und schützt zugleich auch die einzigartige Artenvielfalt des Dschungels.

Neben den Kleinbauern, die für HiPP Bio-Bananen anbauen, gibt es vor allem an den Flussläufen eine Vielzahl konventioneller Bananenbauern, die in ihren Plantagen hauptsächlich für den lokalen Markt produzieren. Dabei werden die Bananenstauden in Plastiksäcke gehüllt, um sie gegen Insektenfraß und vor zu viel Sonnenlicht zu schützen. Diese Plastikhüllen werden bei der Ernte heruntergerissen und landen achtlos in Landschaft und Flüssen. Die Regionen an den Flussläufen und der Küste versinken dadurch zunehmend im Plastikmüll.

Müllsammelaktion

HiPP und seine Erzeuger wollen diesen Missstand nun ändern: In einer großangelegten Aktion sammeln drei Gruppen von HiPP Mitarbeitern in Handarbeit den Plastikmüll ein und sorgen dafür, dass er zu Kantenschutzleisten für Palettentransporte recycelt wird. Bei den bezahlten Helfern für die Müllsammelaktion handelt es sich um Arbeiter, die ansonsten bei der Bananenverladung eingesetzt werden. Das Projekt startete am 10. Dezember 2015. Jeweils zwei Arbeitstage pro Woche werden darauf verwendet, die Umgebung vom Plastikmüll zu befreien. Diese Aktion wird von HiPP mindestens drei Monate durchgeführt, um über einen längeren Zeitraum Präsenz zu zeigen.

Umweltbildung

Zugleich soll 2016 mit nachhaltigen Umweltbildungsmaßnahmen in den Schulen der Küstenregion bei der heranwachsenden Generation das ökologische Bewusstsein geschärft und dazu aufgerufen werden, die Umwelt und das Meer vor Plastikmüll zu schützen. Lehrer werden gewonnen, den Umweltaspekt stärker in ihren Lehrplan einzubeziehen und erhalten Unterstützung bei der Informationsvermittlung. Bei regelmäßigen Schulbesuchen sollen die sichtbaren Veränderungen in der Umwelt aufgezeigt und besprochen werden, um auch einen nachhaltigen Effekt zu erzielen.

„Wir müssen unsere Umwelt, unser soziales Leben und unsere Wirtschaft nachhaltig gestalten, damit wir zukunftsfähig sind. Der sorgsame Umgang mit der Umwelt und den natürlichen Ressourcen sind dafür Voraussetzung. Das sind Anforderungen, mit denen Hipp gewachsen ist und die mit dem Namen HiPP eng verbunden sind“, erläutert der Gesellschafter Stefan Hipp das Engagement des Babynahrungsherstellers HiPP.

HiPP setzt ein Zeichen für die Umwelt

HiPP ist es aber zunächst wichtig, ein Zeichen setzen, damit klar ist, dass die pro-aktive Übernahme von Verantwortung für die Situation vor Ort ernst gemeint ist. Auch die lokale Bevölkerung zeigt großes Interesse an der Aktion und ist hocherfreut, dass endlich jemand die Initiative gegen die Missstände ergreift. HiPP achtet dabei besonders auf die Sicherheit der Arbeiter: Für den Helferkreis wurde auch für diese Aktion eine Gruppenarbeitsversicherung abgeschlossen. Alle freiwilligen Helfer wurden mit Hemden, Handschuhen und Arbeitsgerät von HiPP ausgestattet und sind hochmotiviert. Auch Schwimmwesten liegen für den Einsatz vom Boot aus bereit. In Kooperation mit staatlichen Behörden und Ministerien werden außerdem an exponierten Stellen Hinweisschilder aufgestellt, die dazu auffordern, den Plastikmüll fachgerecht zu entsorgen. Bußgelder im Fall der Missachtung sollen zudem dafür sorgen, dass die Müllverursacher der richtigen Entsorgung auch wirklich Folge leisten.

Bio-Bananen für HiPP

Zur Sicherung der hervorragenden Rohstoffqualität, die HiPP für seine Premium-Babynahrung benötigt, wird das Projekt durch Mario Graf Beissel seit 15 Jahren direkt vor Ort geleitet. Er betreut die Kleinbauern, denen HiPP durch den Bananenanbau und Abnahmegarantien ein festes Einkommen ermöglicht. Im Laufe der Jahre ist ein großes Vertrauensverhältnis zwischen HiPP und den ca. 1.000 Familien entstanden. Damit übernimmt der Babynahrungshersteller aus Deutschland auch soziale Verantwortung für die Menschen. Neben den Arbeitern, die ein gesichertes Einkommen durch den Bananenanbau haben, ist es auch Erntehelfern, Pferdehaltern, Fahrzeugführern, Bootsbesitzern und Verladehelfern möglich, durch dieses Projekt ihre Existenz zu sichern.


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