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Erste Hilfe für Ihr Baby im Urlaub

Erste Hilfe im Urlaub...

Denken Sie daran, Ihre Europäischen Krankenversicherungskarten mit in den Urlaub zu nehmen. Für Länder außerhalb der EU benötigen Sie außerdem einen (Auslands-) Krankenschein. Ein Arztbesuch im Ausland kann teuer sein, daher ist es sinnvoll eine Auslandskrankenversicherung für die Zeit des Urlaubs abzuschließen. Den Impfpass nicht vergessen!

Gefahr eines Sonnenbrandes

Ein Sonnenbrand ist für Ihr Baby nicht nur unangenehm und schmerzhaft, sondern erhöht auch das Risiko an Hautkrebs zu erkranken.

Es stimmt: "Die Haut vergisst nie!“
Das Risiko Hautkrebs zu entwickeln, wird durch wiederholte Sonnenbrände, besonders in der Kindheit und frühen Jugend, erhöht und durch häufige UV-Strahlung gefördert. Ein Grund dafür: Bei Babys und Kleinkindern sind die Reparaturmechanismen für Sonnenschäden noch nicht voll entwickelt.

Die Schädigung der Haut setzt jedoch schon deutlich vor dem Sonnenbrand ein – das Risiko für Langzeitschäden wie Hautkrebs ist schon erhöht, bevor die Haut rot wird.

Durch einen verantwortungsvollen Umgang mit der Sonne können Sie dies verhindern (siehe Umgang mit der Sonne).

Sollte es doch einmal zu einem Sonnenbrand kommen:

Bei leichten Verbrennungen helfen Umschläge mit kühlem Wasser, verdünntem schwarzen Tee oder Buttermilch. Auch kühlende Lotionen oder Cremes verschaffen Linderung. Auf keinen Fall fett- oder ölhaltige Cremes verwenden! In schweren Fällen (vor allem bei weiteren Symptomen wie Erbrechen, Schüttelfrost und Fieber) muss Ihr Kind zum Arzt.

Insektenstiche

Zwiebelscheiben auf die betroffene Stelle legen oder mit Wasser, Eiswasser oder antiallergischen Gels kühlen. Bei Insektenstichen in Mund- oder Rachenraum Eiswürfel oder auch ein Fruchteis zum Lutschen geben und sofort einen Arzt aufsuchen.

Verstopfung

Oft helfen schon ein paar Löffel Pfirsich-, Birnen- oder Aprikosensaft. Das lockert den Stuhl. Auch die Pflaume hat eine stuhlauflockernde Wirkung. Von HiPP gibt es sie in Kombination mit Birne: HiPP Pflaume mit Birne. Sorgen Sie dafür, dass das Baby viel Flüssigkeit bekommt. Auch Bewegung oder sanfte Massagen können die Verdauung unterstützen. In hartnäckigen Fällen den Arzt aufsuchen.

Reiseapotheke

Das sollten Sie dabei haben:

  • Fieberthermometer und -zäpfchen
  • Elektrolytlösung für Durchfall
  • Verbandsmaterial, Pflaster, Pinzette
  • Wunddesinfektion, Gel/Salbe für Insektenstiche und Sonnenbrand
  • alle Medikamente, die Ihr Baby regelmäßig braucht. Notration ins Handgepäck!

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