Menü

Studie zum Thema Mangelernährung

Nach Schätzung des Medizinischen Dienstes der Spitzenverbände der Krankenkassen (MDS) leiden in Deutschland 1,6 Millionen der 19,4 Millionen über 60-Jährigen unter chronischer Mangelernährung. Jährlich sterben daran 50.000 Menschen.

„Mangelernährung kann verhindert werden“

Die Basis für ein gesundes Leben ist eine ausgewogene und ausreichende Ernährung. Doch vielen schwer kranken und alten Menschen ist es nicht mehr möglich, sich so zu ernähren. Mangelernährung ist ein stark unterschätztes Phänomen, das drastische Folgen für die Gesundheit der Patienten, aber auch hohe Folgekosten für unser Gesundheitssystem bedeutet. Unsere Gesellschaft, die Politik, die Fachwelt und auch die Wirtschaft müssen bei diesem Thema an einem Strang ziehen und eine breite Aufklärung sicherstellen. Deshalb hat sich HiPP entschlossen, gemeinsam mit dem Bundesverband Initiative 50plus eine Studie in Auftrag zu geben, in der niedergelassene Ärzte zu ihrem Problembewusstsein und ihren Erfahrungen mit dem Thema Mangelernährung befragt wurden.

Ergebnisse hier als PDF downloaden 

Was ist Mangelernährung?

Mangelernährung gehört zu den am häufigsten und dennoch am wenigsten beachteten Krankheiten im Alter. Für die ärztliche Praxis ist diese oftmals als „Altersschwäche“ eingestufte Erkrankung hochrelevant. Frühzeitig erkannt und aktiv behandelt, können sekundäre Komplikationen beim Patienten vermieden werden und die Behandlungskosten gesenkt werden.

Es kann jeden treffen

Bestimmte Krankheiten oder Funktionsstörungen, aber auch die soziale und finanzielle Situation eines Patienten können Mangelernährung verursachen, u.a.:

  • Krebs
  • Magen-Darm-Erkrankungen
  • Schluckstörungen
  • Zahnprobleme
  • Demenz
  • Hohes Alter/Gebrechlichkeit
  • Psychische Erkrankungen
  • Multimedikation
  • Infektionen und chronische Erkrankungen

Was sind die Folgen?

Je nach Alter und Krankheitsbefund kann Mangelernährung gravierende Folgen haben, u.a.:

  • Gewichtsverlust
  • Schwäche, Müdigkeit, Antriebslosigkeit
  • Erhöhtes Sturzrisiko
  • Erhöhtes Risiko für Infektionen und Folgeerkrankungen
  • Reduziertes Ansprechen auf Therapien und Medikamente
  • Pflegebedürftigkeit
  • Sinken der Lebensqualität
  • Erhöhen der Sterblichkeit
  • Erhöhen der Behandlungskosten aufgrund notwendiger Folgetherapien, abgebrochener Therapien etc.

Vollbilanzierte Trinknahrung…

…werden von den relevanten medizinischen Fachgesellschaften empfohlen, wenn die Ernährung mit normalen Mahlzeiten nicht ausreicht (siehe Stufenschema der Mangelernährung).

Trinknahrungen liefern viele Kalorien und alle lebensnotwendigen Nährstoffe in kleinen Portionen und decken zuverlässig die Versorgungslücken. Zur Unterstützung der Hauptmahlzeiten werden üblicherweise 2 -3 Trinkmahlzeiten (200ml) täglich über einen Zeitraum von mehreren Wochen und je nach Ernährungszustand empfohlen.

Jetzt unsere HiPP Trinknahrung entdecken