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HiPP Nachhaltigkeitsbericht 2015

59HiPP Standorte | Das HiPP Werk Gmunden Highlights aus dem Nachhaltigkeitsprogramm HiPP legt Wert darauf, schon bei den jüngsten Mitarbeitern das Bewusstsein zum sparsamen Umgang mit Ressourcen zu fördern. So werden den Auszubildenden mit regelmäßigen Veranstaltungen und Exkursionen Umweltthemen nahegebracht. In 2014 wurde beispielsweise eine Kläranlage vor Ort besichtigt und ihre Funktionsweise erläutert. Großen Zuspruch findet jedes Jahr die Aktion „HiPP radelt zur Arbeit“. Ganzjährig werden im Rahmen des Projekts „HiPP radelt zur Arbeit“ alle nicht gefahrenen Autokilometer erfasst, die die Mitarbeiter sich stattdessen „erradelt“ haben. 2013 waren das beispielsweise 3.738 Radkilometer, die 13 Kollegen zusammen- brachten. In 2014 schafften 11 Mitarbeiter im Team fast an- nähernd so viele Kilometer, nämlich 3.580. Ziel ist es, mit diesem tatkräftigen Beitrag Emissionen einzusparen und den gesund- heitsfördernden Nebeneffekt der Bewegung zu unterstützen. Für beide Jahre wurden auf diese Weise – bezogen auf einen Mittelklassewagen mit durchschnittlich 180 g CO2 /100 km – jeweils ca. 640 kg CO2 vermieden. Um diese Emissionen in einem Jahr abzubauen, würde eine Fläche von knapp 2.000 m² Wald benötigt. Die Mitarbeiterverpflegung Auch das Betriebsrestaurant ist im Sinne der Nachhaltigkeit weitere Schritte gegangen. Im Oktober 2013 wurde das Projekt „Halbzeitvegetarier“ gestartet, in dessen Verlauf 52 % mehr vegetarische Speisen verkauft wurden. HiPP möchte die Mitar- beiter in nicht dogmatischer Weise für eine ausgewogene und umweltfreundliche Ernährung sensibilisieren. Daher wurde auf einen „Veggie-Tag“ verzichtet und bewusst der Begriff „Halb- zeitvegetarier“ gewählt, um die Entscheidungsfreiheit der Mitarbeiter zu gewährleisten. Vegetarische Gerichte Im Projektzeitraum lag der Anteil der fleischlosen Gerichte in Bezug auf die insgesamt verspeisten Hauptgerichte bei 46 %. Das ist ein sehr gutes Ergebnis, denn in der Gemeinschaftsver- pflegung liegt dieser Wert im Durchschnitt bei 20–25 %. Auch nach Beendigung des Projekts blieb die Nachfrage nach vegetarischen Gerichten unverändert hoch, weil im Betriebs- restaurant schmackhafte, fleischlose Alternativen angeboten werden. Im Zeichen der Saisonalität wurde 2014 die Salatbar auf die für die Jahreszeit typischen Gemüse umgestellt. Technische und logistische Fortschritte Vor allem technische Fortschritte dienen der Umwelt: Eine Verbesserung im Einsatz von Kompressoren führte zur Einspa- rung mehrerer 10.000 kWh Strom pro Jahr. Zusätzlich zu einem Schraubenkompressor mit Wärmerückgewinnung, wurde ein kleineres Gerät für technische Anlagen mit geringem Verbrauch angeschafft. Auch außerhalb der Produktionszeit kann so der notwendige Bedarf sichergestellt werden. Die Anlieferung von Verpackungen für Quetschbeutel konnte deutlich optimiert werden. Durch die Anpassung des Palettenge- wichtes auf die maximale Regaltragkraft, ist nun der Transport einer größeren Anzahl von Verpackungen pro Palette möglich. So werden 690 LKW-Ladungen pro Jahr eingespart. Die Betriebsgastronomie legt einen Schwerpunkt auf ein saisonales Angebot.Aktion „HiPP radelt zur Arbeit“: die stolze Spitze. 2013 gab es für HiPP Mitarbeiter erstmals die Gelegenheit, Elektroautos zu testen.

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