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HiPP Nachhaltigkeitsbericht 2015

57HiPP Standorte | Das HiPP Werk Gmunden Spitzenqualität aus dem Salzkammergut Seit 1967 wird auf dem Gelände der ehemaligen Theresienthaler Kammgarnspinnerei Babynahrung produziert. Die denkmalgeschützten und gut restaurierten Gebäude liegen im Grünen vor der Stadt Gmunden im Salzkammergut. Etwa 150 Mitarbeiter stellen hier Kindermenüs und Fruchtzubereitungen im Quetschbeutel her. Dank der Verwen- dung von „grünem Strom“ und der Beteiligung an Klimaschutzprojekten produziert das Werk seit 2011 CO2 -neutral. Nach knapp einem halben Jahrhundert endete im Juli 2014 die Produktion der HiPP Gläschen in Gmunden. Weit über eine Milliarde Gläschen liefen in diesen 48 Jahren im Theresienthal vom Band. Von vergleichsweise bescheidenen 6 Millionen Stück im Jahr 1968 erhöhten sich die Zahlen bis auf knapp 100 Milli- onen in 2008, dem Jahr mit der höchsten Gläschenproduktion. Nachdem sich die Herzschalen und Becher als zusätzliches Standbein des Werkes an der Traun bewährt haben, wurde nun ein weiterer Spezialisierungsschritt hin zur Quetschbeutel-Pro- duktion gewagt. Vom Glas zum Quetschbeutel Nach aufwendigen Arbeiten zur Demontage der Glaslinie und dem Einbau der neuen Produktionsanlagen, lief im Septem- ber 2014 die Produktion der HiPP Quetschbeutel an. Die um- fangreichen Baumaßnahmen, die neuen Arbeitsabläufe und auch die Herausforderungen bei der Herstellung des neuen Produkts wurden dank des Engagements der Mitarbeiter in Gmunden perfekt gemeistert werden. Bei der Optimierung der Anlagen waren sie aktiv mit eingebunden und viele ihrer Verbes- serungsvorschläge konnten umgesetzt werden. Als großes Plus der neuen Situation kann unter anderem hervor- gehoben werden, dass die Produktion spürbar leiser geworden ist. Innerbetrieblich entfallen die lauten Glasgeräusche und im Außenbereich die Störung durch die Glasentsorgung. Zusätzlich sinkt auch die Zahl der Transportfahrten, denn sowohl bei Leerverpackungen als auch bei de n abgefüllten End- produkten können wesentlich mehr Einheiten pro LKW trans- portiert werden. So werden 22.770 Paletten pro Jahr eingespart. Spatenstich für das Quetschbeutel-Projekt. Im Bild links Max Hageneder (Betriebsleitung) und rechts Gerhard Moser (Technische Leitung). Die letzten Gläschen rollen vom Hof und werden von den Mitarbeitern gebührend verabschiedet. Für eine besonders engagierte und innovative Personalentwicklung wurde die HiPP Produk- tion Gmunden GmbH & Co KG in 2014 mit dem „Staatspreis Knewledge“ (Kategorie 101 bis 500 Mitarbeiter) ausgezeichnet. HiPP wurde dabei für sein „perfekt abgerundetes Perso- nalentwicklungskonzept“ prämiert, das glaubwürdig in die Gesamtstrategie des Unternehmens eingebunden ist. Im Auslobungstext heißt es: „Man spürt, dass das Motto ihrer Personalentwicklungsarbeit – die ‚Herzensbildung‘ – tatsäch- lich ihr gelebtes Leitmotiv ist. Das Konzept besticht, da es klassisch-bewährte Ansätze der Bildungsarbeit mit neuesten Erkenntnissen verbindet.“ In Gmunden wird ein Schwerpunkt auf Kleingruppen-Lernen am Arbeitsplatz mit kurzen Phasen gesetzt. Erlerntes kann damit schnell erprobt und in der direkten Umsetzung konsolidiert werden. Im Sinne der ethischen Unternehmensphilosophie von HiPP können dabei Probleme ganz offen angesprochen und als Impuls für Weiterentwicklung aufgegriffen werden.

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