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HiPP Nachhaltigkeitsbericht 2015

37Biologische Vielfalt | Messbare Ziele zum Schutz der biologischen Vielfalt • Bis 2017: Indikatoren für biologische Vielfalt Anhand der Versuche auf dem Musterhof für biologische Viel- falt und der Ergebnisse des von der Deutschen Umweltstiftung unterstützten Projektes „Firmen fördern Vielfalt“ sollen bis Ende 2016 Methoden und Indikatoren für einen biodiversitäts- freundlichen Anbau am Beispiel Grünland, Getreide, Gemüse und Obst entwickelt werden. • Bis 2016: Verbesserung der biologischen Vielfalt im agrarischen Vorfeld Mit den Systemen Repro (TU Weihenstephan), MANUELA (Leibniz-Universität Hannover) und auf Basis des Kulturland- plans (Bioland) konnten bereits Fortschritte auf dem Musterbe- trieb Ehrensberger Hof erzielt werden. Neben der vermehrten Ansiedlung von Nützlingen betrifft das vor allem die Verbes- serungen der Naturschutzleistungen in der Landwirtschaft. Bis in das Jahr 2016 führt HiPP die Analysen fort, um die Ergeb- nisse in das Projekt „Firmen fördern Vielfalt“ zu integrieren. • Im UN-Jahr der Böden 2015 HiPP führte eine Aktion im Handel durch, bei der das Thema biologische Vielfalt mit dem Schwerpunkt „Boden“ veran- schaulicht wurde. Kurzweilige Informationen, die über interessante Gewinnspiele vertieft wurden, zeigten den Ver- brauchern, dass gesunder Erdboden und Humusbildung wesentliche Voraussetzungen für die biologische Vielfalt und das gesamte Ökosystem sind. • 2015 UN-Initiative „Year of Soils“ Das 2015 von der UN ausgerufene „International Year of Soils“ nimmt HiPP zum Anlass, den Dialog mit allen Anspruchs- gruppen auf die Bodenqualität zu fokussieren. • Tag der biologischen Vielfalt (22. Mai 2015) Eine Gruppe von Medizin-Studierenden besuchte den HiPP Musterhof. Auf einem lehrreichen Rundgang brachte ihnen der Biodiversitätsverantwortliche über praktische Einblicke die Bedeutung des Artenschutzes nahe. Häufig sind es gerade die kleinen Maßnahmen, die – um- setzbar von jedermann – große Wirkung zeigen. So haben beispielsweise die zahlreichen Nistkästen, die HiPP in Koope- ration mit dem LBV in den letzten Jahren auf dem Musterhof und auf dem Betriebsgelände angebracht hat, verstärkt zur Ansiedlung seltener und nützlicher Vogelarten beigetragen. Den Tag der biologischen Vielfalt hat HiPP zum Anlass ge- nommen, weitere Habitate speziell für Mauersegler auf dem Betriebsgelände zu schaffen. Zimmer frei Um die Ansiedlung wichtiger Nützlinge auf dem HiPP Betriebsgelände zu unterstützen, wurden im Zeitraum 2012–2015 folgende neue Lebensräume geschaffen: • 6 Bienenstöcke • 12 Insektenhotels • 150 Nistkästen • 1 Wanderfalkenkasten • Waldweide als Refugium für Fledermäuse Der Biodiversitätsverantwortliche Armin Günter bringt Nistkästen für Mauersegler auf dem HiPP Betriebsgelände an.

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