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HiPP Nachhaltigkeitsbericht 2015

36 | Biologische Vielfalt Nachhaltigkeitsmanagement Verankerung des Artenschutzes Im Nachhaltigkeitsmanagement von HiPP ist die biologische Vielfalt als eigenständiger Unternehmensbereich verankert. Der Aufbau des Biodiversitätsmanagements wird vom Nachhaltigkeitsverantwortlichen im Bereich biologische Vielfalt in Koordination mit dem Nachhaltigkeits-Team gesteuert. Durch die Interdisziplinarität des Biodiversitäts- und Nach- haltigkeitsmanagements werden bei der Umsetzung im Tages- geschäft alle Fachbereiche einbezogen. Eine Analyse und die Bewertung der Auswirkungen des Unternehmens auf die biolo- gische Vielfalt finden laufend statt. Praxisbezogenes Vorgehen von HiPP Da bis heute keine einheitliche Methodik zur Bewertung von Biodiversität entwickelt werden konnte, hat HiPP sich der Herausforderung gestellt, einen eigenen praxisbezogenen Ansatz zu erproben. Bei der Analyse diente zum einen das „Handbuch Biodiversitäts- management“ als Orientierung. Die Unternehmen der „Biodi- versity in Good Company“-Initiative haben diesen Leitfaden für die Praxis in Zusammenarbeit mit der Leuphana-Univer- sität Lüneburg und im Auftrag des Bundesumweltministeriums erarbeitet. Zum anderen orientiert sich HiPP an den GRI-Standards und an den gemeinsam mit NGOs in praktischen Projekten generierten Wirkungsfaktoren. Hier sind insbesondere die zu nennen, die zur Validierung von Ökobilanzen und Landschaftspflegeleistungen herangezogen werden können. Auf der Grundlage eines Fragebogens, der an Erzeuger und Liefe- ranten richtete, wurde nicht nur der Status quo erhoben, sondern es konnten in der Folge auch gezielt Auditkriterien in die Manage- mentsoftware integriert werden, die eine Verknüpfung dieser Nachhaltigkeitsaspekte mit Stammdaten, Qualitäts- und Frei- gabedaten möglich machen. Langfristiges Ziel ist es, ein spezifisches Indikatoren-Set zu entwickeln, das erlaubt, die Biodiversitätsleistungen von HiPP und seinen Vertragspartnern zu bewerten und als verbindliche Parameter im Managementsystem zu führen. Pflanzaktion auf dem Musterhof für biologische Vielfalt. Die seltene Gelbbauchunke hat sich auf dem Musterhof angesiedelt. HiPP möchte die Vielfalt der Sorten im Obstanbau erhöhen.

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