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HiPP Nachhaltigkeitsbericht 2015

34 | Biologische Vielfalt Biologische Vielfalt Verbündete im Kurs Für das Engagement zum Erhalt der Biodiversität hat HiPP sich Verbündete gesucht: So ist der Babynahrungshersteller Grün- dungsmitglied der internationalen Initiative „Biodiversity in Good Company“. Alle dem branchenübergreifenden Zusammenschluss angehö- renden Unternehmen haben ein Mission-Statement und eine Leadership-Erklärung unterzeichnet. Damit verpflichten sie sich, den Schutz der Biodiversität in ihre Nachhaltigkeitsstra- tegie und das betriebliche Management zu integrieren. Die Unternehmen der „Biodiversity in Good Company“-Initiative übernehmen Verantwortung für den Schutz und die nachhaltige Nutzung der Artenvielfalt im Dialog mit Politik und Gesellschaft. Als Nachweis des fortdauernden Engagements legt jedes Mit- glied der Initiative alle zwei Jahre einen Fortschrittsbericht vor. Die inhaltliche Arbeit der Initiative, die häufig in Projektpartner- schaften mit Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen sowie Wissenschaftlern geleistet wird, dient auch dem Know- how und Wissenstransfer. Die „Biodiversity in Good Company“-Initiative ist als UN-Dekade- Projekt ausgezeichnet worden. „BIODIVERSITY IN GOOD COMPANY“-INITIATIVE E. V. LEADERSHIP-ERKLÄRUNG Die Unterzeichner anerkennen und unterstützen die drei Ziele des internationalen „Übereinkommens über die biologische Vielfalt“: • Erhaltung der biologischen Vielfalt • nachhaltige Nutzung ihrer Bestandteile • gerechte Aufteilung der sich aus der Nutzung der genetischen Ressourcen ergebenden Vorteile und verpflichten sich, 1. die Auswirkungen der Unternehmensaktivitäten auf die biologische Vielfalt zu analysieren; 2. den Schutz der biologischen Vielfalt und die nachhaltige Nutzung in das Umweltmanagementsystem aufzunehmen; 3. eine verantwortliche Stelle im Unternehmen einzurichten, die alle Aktivitäten im Bereich Biodiversität steuert und der Geschäftsführung berichtet; 4. messbare und realistische Ziele zum verbesserten Schutz der biologischen Vielfalt und zu ihrer nachhaltigen Nutzung festzulegen, die alle zwei bis drei Jahre überprüft und angepasst werden; 5. alle Aktivitäten und Erfolge im Bereich der biologischen Vielfalt im Jahres-, Umwelt- oder Nachhaltigkeitsbericht zu veröffentlichen; 6. Zulieferer über ihre Biodiversitätsziele zu informieren und schrittweise einzubinden; 7. Kooperationen mit potenziellen Partnern wie Naturschutzorganisationen, wissenschaftlichen oder staatlichen Einrichtungen auszuloten, um im Dialog das Fachwissen zu vertiefen und das Managementsystem fortzuentwickeln. Als Nachweis des fortdauernden Engagements wird der Initiative alle zwei Jahre ein Fortschrittsbericht vorgelegt.

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