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HiPP Nachhaltigkeitsbericht 2015

33Biologische Vielfalt | Logistik • Da auch die Logistik zur Belastung der Umwelt beiträgt, ar- beitet HiPP verstärkt an der Reduzierung von Emissionen zum Klimaschutz durch Optimierung der Transporte, umwelt- freundliche Fahrzeuge und recycelbare Verpackungsmaterialien. Lieferkette • HiPP forciert ein zielgerichtetes Lieferantenmanagement zur Wahrnehmung von Chancen und zur Minimierung von Risiken. Um mehr über den Status quo zum Schutz der biologischen Vielfalt durch Lieferanten und Erzeuger zu erfahren, hat HiPP 2013 im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie mit der Leibniz-Universität Hannover eine Befragung von Vertragspart- nern durchgeführt. Auf dieser Grundlage wurden Prüfpunkte zur biologischen Vielfalt für die Lieferantenaudits und das digi- tale Lieferantenmanagement entwickelt. • In den Audits bei den Zulieferbetrieben werden auch quali- tative, ökologische und soziale Standards überprüft. Ein Daten- erfassungsprogramm verknüpft chargenbezogen alle rele- vanten Kriterien. • Der Umwelt-, Sozial und Ethikkodex von HiPP ist auch Bestand- teil der Geschäftsverträge und AGBs. HiPP strebt eine ver- trauensvolle Zusammenarbeit nicht nur zur Sicherung von Qualität und Rohstoffverfügbarkeit an, sondern auch im Sinne des Umweltschutzes und zum Erhalt der biologischen Vielfalt. Betriebsgelände • Zur Erhöhung der Artenvielfalt auf dem Betriebsgelände wurden heimische Gehölze gepflanzt, Blühwiesen angelegt, Nistplätze geschaffen und regelmäßige Vogelzählungen vorgenommen. Von hohem Interesse sind dabei insbesondere die Rote-Liste-Arten. • Im Jahr 2014 hat HiPP sich an der „Naturwert-Studie“ des ge- meinnützigen Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) zur Erhebung des Biodiversitätsstatus auf dem Firmen- gelände beteiligt. Ergebnis: Das Biodiversitätsmanagement bei HiPP ist diesbe- züglich bereits hervorragend angelegt und bietet nur wenige Verbesserungsmöglichkeiten. • Jährlich wird der „Baum des Jahres“ auf dem Firmengelände gepflanzt und Mähtermine werden zur Förderung der Schmetter- lings- und Insektenvielfalt eingeschränkt. • Für die natürliche Taubenbekämpfung wurde ein Wander- falke auf dem Betriebsgelände angesiedelt, der diese wichtige Aufgabe mustergültig löst. • In einem Kühlwasserbecken hält HiPP Fische, die sich von den Algen ernähren. Durch diese umweltfreundliche Lösung wird eine aufwändige Reinigung mehrmals im Jahr ersetzt. Der HiPP Wanderfalke sorgt für eine natürliche Taubenabwehr. Dadurch wird er zu einem wichtigen „Mitarbeiter“. Die biologische Vielfalt wird gemäß der EMAS-Vorgaben abgebildet. Das Ergebnis der Naturwert-Studie des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) zeigt, dass das Verhältnis von versiegelten zu Grün- und Sickerflächen bei HiPP als sehr gut zu werten ist. Aufteilung der Fläche − Firmengelände Pfaffenhofen Gesamtfläche (m²): 61.091 Asphalt. . . . . . . . . . . 29,0 % Dach. . . . . . . . . . . . . . . 33,1 % Pflastersteine.. . . 14,0 % Schotter. . . . . . . . . . . 2,3 % Grünfläche.. . . . . . 21,5 % Sonstige. . . . . . . . . . . . 0,1 %

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