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HiPP Nachhaltigkeitsbericht 2015

32 | Biologische Vielfalt Maßnahmen und Projekte HiPP fördert Vielfalt Baumpflanzaktion mit Claus Hipp auf dem Musterhof für biologische Vielfalt. Der Neuntöter, ein Indikator für intakte Ökosysteme, lebt auf dem Musterhof.Jährlich pflanzt HiPP den „Baum des Jahres“ auf dem Betriebsgelände. Unternehmen/Produktion • Zum Schutz der Meere vor Überfischung setzt HiPP MSC- zertifizierten Fisch in der Produktion und in der Mitarbeiter- verpflegung ein. Mit der Steigerung auf 100 % im Jahr 2012 von 30 % in 2009 hat HiPP sein selbstgesetztes Ziel erreicht. • Aus dem HiPP Musterhof-Projekt ist in Zusammenarbeit mit der AöL, anderen ökologischen Lebensmittelherstellern und Wissenschaftlern das Projekt „Firmen fördern Vielfalt“ ent- standen. Ebenso wie beim HiPP Projekt sollen dabei prag- matische und kostengünstige Methoden zur Steigerung von Biodiversität auf der landwirtschaftlichen Fläche entwickelt werden. Es stellt eine Weiterentwicklung dar, weil nun auch die Anbauarten Obst, Gemüse und Getreide einbezogen sind. Das Projekt wird von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert. Die Ergebnisse werden im Jahr 2016 erstmals auf der Weltleitmesse BIOFACH öffentlich präsentiert. • Um das Klima zu schützen, nutzt HiPP Sonne, Wasser und Biomasse als regenerative Energiequellen und verwertet 99,8 % aller Abfälle. In den letzten zwei Jahrzehnten konnte der spezifische Energieverbrauch stetig gesenkt werden – in den Werken in Deutschland, Österreich und Ungarn produ- ziert HiPP klimaneutral, unter anderem indem internationale Klimaschutzmaßnahmen unterstützt werden. • HiPP engagiert sich gegen Grüne Gentechnik, weil sie unab- sehbare Folgen für Natur und Menschen hat und durch Mono- kultur die biologische Vielfalt gefährdet. Daher hat das Unter- nehmen beispielsweise die Edition „Leben außer Kontrolle“ für Schulen gefördert und ist Mitglied im ökologischen Verein „Saat:Gut“, dessen Ziel unter anderem die Kultivierung samenfester Sorten ist. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter • Durch regelmäßige Schulungen erfahren HiPP Mitarbeiter mehr über die Bedeutung und die Hintergründe des Schutzes der biologischen Vielfalt. Vor allem die Auszubildenden be- teiligen sich an den jährlich stattfindenden Umweltaktionen, pflanzen Bäume, legen Amphibienteiche an oder schaffen Lebensräume für gefährdete Vogelarten. Produktverpackung • Zum Schutz der Urwälder vor Abholzung setzt HiPP nur noch Papiere und Packstoffe in Recycling- oder FSC-Qualität ein. Zusätzlich werden nicht nur zum Produkt-, sondern auch zum Umweltschutz für die meisten Verpackungen mineralölfreie Druckfarben auf pflanzlicher Basis eingesetzt.

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