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HiPP Nachhaltigkeitsbericht 2015

30 | Biologische Vielfalt Schutz der biologischen Vielfalt Sicherung von Rohstoffen zur Herstellung von Lebensmitteln Die Natur funkt „SOS“ und das Netz des Lebens bekommt zunehmend irreparable Löcher. Der Verlust von Ökosystemen, Tier- und Pflanzenarten zählt heute neben dem Klimawandel zu den größten Herausforderungen. Unsere Welt ist existenziell auf die biologische Vielfalt angewiesen. Doch durch menschliches Handeln nehmen Tiere, Pflanzen und Lebensräume zunehmend Schaden. Dadurch werden unsere Ökosysteme geschwächt, also das natürliche Zusammenspiel von Arten mit ihrem Lebensraum – was häufig nicht sofort sichtbar wird. Aber ein derart gestörtes System droht irgendwann zu kippen. Auch in ökonomischer Hinsicht ist Biodiversität von großer Bedeutung, etwa für die Verfügbarkeit von Rohstoffen zur Lebensmittelproduktion. Biologische Vielfalt versorgt uns direkt mit Rohstoffen für Nah- rung oder Holz zur Energiegewinnung. Ihr genetischer Reichtum wird auch für viele Arzneimittel oder Kosmetika genutzt. Das sind kostenlose Dienstleistungen, auf die die Menschen nicht verzichten können. In Deutschland nimmt die Landwirtschaft rund 50 % der Gesamt- fläche ein. HiPP setzt auf ökologischen Landbau, der die Umwelt durch naturgemäße, pestizidfreie Bewirtschaftung schützt und die Bodenqualität durch Fruchtfolgen und Humusaufbau steigert. Als Hersteller von Babynahrung ist HiPP auf die Verfügbarkeit besonders hochwertiger Rohstoffe durch intakte Ökosysteme angewiesen. Nicht nur deshalb hat das Unternehmen den Schutz der biologischen Vielfalt zur Chefsache erklärt. So wurden in den letzten Jahren zahlreiche Maßnahmen ergriffen, die einen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt leisten. Im Zentrum steht dabei der Ehrensberger Hof als Musterbetrieb für biologische Vielfalt. Ein langfristiges Ziel ist die Entwicklung von Kennzahlen, mit denen es möglich wird, die „Biodiversitäts- freundlichkeit“ von Produkten zu messen. 60 % der Ökosysteme gelten als geschädigt und 20% der Säugetierarten sind vom Aussterben bedroht. Links: Baumpflanzaktion auf dem Musterhof. Rechts: Nistkasten für Uhus und Skudden auf dem Ehrensberger Hof.

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