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HiPP Nachhaltigkeitsbericht 2015

22 | Qualitätsmanagement Lieferkettenmanagement Nachhaltigkeit vom Feld bis zum Gläschen Das Nachhaltigkeitsmanagement bei HiPP hat die gesamte Lieferkette im Blick. Alle Geschäftsbereiche definieren im Hinblick darauf jährlich ihre Nachhaltigkeitsziele. Für die HiPP Einkaufsabteilung ist der nachhaltige Beschaffungsprozess ein essentieller Bestandteil der Geschäftsstrategie. Für die herausragenden Leistungen auf diesem Feld wurde HiPP bereits mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis in der Kategorie „Nachhaltigster Einkauf“ ausgezeichnet. Das erfordert streng definierte Qualitätssicherungsmethoden sowohl bei den landwirtschaftlichen als auch als bei anderen Gütern wie beispielsweise Verpackungen. In diesem Sinne trägt das Unternehmen Verantwortung auch gegenüber Lieferanten und Vertragspartnern. HiPP kann seine Vorgaben nur dann erreichen, wenn Lieferanten und Geschäfts- partner das Engagement unterstützen und ebenfalls nachhaltige Prozesse anstreben. Bestandteil der Geschäftsverträge bei HiPP ist daher immer auch ein Umwelt-, Sozial- und Ethikkodex. Grundlegend für den Babynahrungshersteller ist die langwäh- rende und vertrauensvolle Zusammenarbeit im Sinne einer Sicherung von Qualität und Rohstoffverfügbarkeit, fairer Preise und fester Abnahmemengen. Für das Lieferkettenmanagement hat HiPP ein spezielles Daten- erfassungsprogramm implementiert. In diesem System werden alle relevanten Kriterien im Hinblick auf Unternehmen, Roh- stoffe, Qualität sowie nachhaltige und biodiversitätsfreundliche Erzeugung chargenbezogen verknüpft. Die grundlegende Herausforderung für eine durchgängige Rück- verfolgbarkeit von der Rohware bis hin zum fertigen Produkt liegt darin, die zahlreichen verschiedenen Informationen so zu- sammenzuführen, dass die Daten automatisch zur Auswertung und Verwendung zur Verfügung stehen. Durch diese system- gestützte Rückverfolgbarkeit ist ein durchgängiges Lieferanten- und Auditmanagement möglich und die Lieferketten können bis zurück zum Feld abgebildet werden. Dadurch wird zugleich der Freigabeprozess effizienter und einfacher. Ein Plus ist unter anderem die einheitliche Dokumen- tation der gesamten Kommunikation zwischen den diversen Fachbereichen und den Lieferanten, die allen Beteiligten einen umfassenden Überblick gewährt. Diese Dokumentation und Prüfung des agrarischen Anbaus und der Tierhaltung erfolgt durch den Lieferanten und HiPP gemeinsam. Eine solche prozessorientierte Qualitätskontrolle ist durch eine geplante Neuregelung der EU-Öko-Verordnung gefährdet. Zur Sicherung der Lebensmittelqualität hat HiPP sich deshalb in der Diskussion um diese Revision aktiv für eine transparente Rück- verfolgbarkeit der Lieferkette eingesetzt. Bei der Umsetzung nachhaltiger Beschaffungsstrategien und deren Verknüpfung mit einem Qualitäts- und Lieferkettenmanagement setzt HiPP auf einen ganzheitlichen Managementansatz. .

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