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Unser Familien-Blog

Wir möchten uns kurz als „Blogger Familie“ vorstellen: Mama Maria und Papa Alexander, der erste Sohnemann Amadeo und der zweite Wonneproppen Leonard.

Wir sind eine abenteuerlustige Familie, die sehr oft unterwegs ist – egal ob Schwimmbad, Fahrradtour oder Wochenendausflug. Mit Amadeo und Leonard genießen wir es, Neues zu entdecken und möchten Sie an all unseren Neuigkeiten im nächsten Jahr teilhaben lassen!


Mai 2016

Leonard feiert seinen ersten Geburtstag 

Letzten Monat hatten wir über die Geburtstagsfeier von Amadeo berichtet, nun war die zweite Geburtstagsparty an der Reihe: Leonard feierte seinen ersten Geburtstag. Dieses Mal sind wir nach Augsburg gefahren, zu Oma und Opa. Der Geburtstag von Leonard fiel dieses Jahr auf einen Sonntag, also fuhren wir bereits am Freitagnachmittag los Richtung Augsburg. Amadeo konnte es wie immer kaum erwarten Oma und Opa zu besuchen, also war er bereits am Freitagmorgen total aufgeregt und aus dem Häuschen. Schon am Frühstückstisch erzählte er, wie er die Geburtstagsfeier gestalten würde. Auf dem Weg zum Kindergarten hat er gefragt, wie lange es noch dauert, bis wir zu Oma und Opa fahren. Beim Abholen haben uns die Erzieherinnen gesagt: „Amadeo sprach den ganzen Tag von nichts anderem außer dem Geburtstag von Leonard und von Oma und Opa!“  

Um 16:30 Uhr, nach Papas Feierabend, konnte es losgehen. Natürlich waren die Taschen und Geburtstagsgeschenke bereits am Vorabend gepackt und wir konnten pünktlich los fahren. Und los ging’s …. aber nicht sehr weit, da der erste Stau schon von weitem zu sehen war. Papas erste Lektion: „Nicht stressen und hetzen lassen von den restlichen Familienmitgliedern, besser VOR dem Reiseantritt die Staus durchschauen!“ Da Umdrehen auf der Autobahn nicht möglich ist, mussten wir das Beste daraus machen. Also: Kinderlieder an und los singen. Wir hatten trotz des Staus einen riesigen Spaß und irgendwann ist selbst der längste Stau vorbei. Am späten Abend kamen wir schließlich bei Oma und Opa an. Oma war bereits mit der Geburtstagstorte beschäftigt und Opa war startklar für alle möglichen Spielchen und Kuscheleinheiten mit den Kindern. 

Am Samstag weckten uns die ersten Sonnenstrahlen und wir waren bereit für einen schönen Tag an der Natur. Somit verging dieser Tag wie im Flug und wir trafen die letzten Vorbereitungen für den großen Tag von Leonard.

Am Sonntagmorgen war es diesmal Leonard, der als erstes wach war. „Als ob er spüren würde, dass er heute Geburtstag hat“, dachten wir und mussten bereits um halb 7 aufstehen. Langsam standen alle anderen Familienmitglieder auf und die Geburtstagsparty konnte beginnen. Den Tisch dekorierte Amadeo gemeinsam mit Opa, und Oma verfeinerte die Geburtstagstorte mit den letzten Marzipanschriftzügen. Die Geburtstagshüte wurden aufgesetzt und wir stimmten gemeinsam das „Happy Birthday“-Lied an. Leonard hat währenddessen gelacht, verstand aber nicht genau, was hier gerade passiert. Mit ganz großen Augen beobachtete er uns und griff in seine Geburtstagstorte. Anstatt die Kerze auszupusten wollte er lieber die Flamme anfassen, doch mit ein bisschen Hilfe von Amadeo wurde sie schließlich ausgepustet und die Torte konnte nun vernascht werden. Den größten Spaß hatte Leonard jedoch mit dem Geschenke auspacken. Er riss das Papier von seinen Geschenken auf, eins nach dem anderen. Die Geschenke selbst waren dabei nur noch Nebensache. 

Die Zeit verging so schnell dass wir erst am Nachmittag merkten: „Wir müssen auch noch Heim fahren!“ Denn den Hauptakt des ersten Geburtstags wollten wir zu Hause durchführen. Eine unserer Traditionen musste noch vollzogen werden und bei Amadeo war diese mit sehr viel Geschrei verbunden, wie wird es bei Leonard sein?!

Als wir zu Hause ankamen, die Kinder ausgeruht, weil sie die ganze Fahrt geschlafen haben, mussten wir als allererstes unser Ritual vollziehen: Nach unseren Bräuchen dürfen bis zum ersten Geburtstag des Kindes die Haare nicht geschnitten werden. Genau am ersten Geburtstag müssen dann alle Haare ab! Natürlich musste sich auch Leonard diesem Brauch unterziehen, nachdem da auch sein großer Bruder durch musste. Dabei fing damals alles harmlos an, aber nach eins bis zwei Schnitten mit der Haarschneidemaschine schrie Amadeo und konnte sich kaum beruhigen. Wir glauben, es lang an dem Geräusch des Haarschneiders. 

Doch bei Leonard war alles anders. Wir setzen die Maschine an und Leonard lachte vor sich hin und zwar die ganze Zeit lang, bis wir schließlich fertig waren. Er war mehr von seinen langen, abgeschnittenen Haaren fasziniert, die auf seinem Schoß und an seinem Körper hangen. Mit „uuhhh“ Geräuschen schaute er die abgeschnitten Haare an, nahm sie in die Hand und wusste nicht Recht, was hier genau mit ihm passiert. 

Der ganze Geburtstag verlief sehr gut, aber auch (wie immer) zu schnell. Doch auch dieser Tag neigte sich dem Ende zu und Leonard durfte an diesem Tag ausnahmsweise etwas später ins Bett gehen. 

Die Freibadsaison wurde eröffnet

Anfang Mai, die ersten richtig warmen Sonnenstrahlen und knapp 30 Grad: was machen wir?! Natürlich die Badezeit genießen. Aber nicht im Hallenbad, nein, nun kann es ins Freibad gehen und wir beschlossen, an so einem warmen Sonntag unsere diesjährige Freibadsaison zu eröffnen. Gesagt getan, Badetasche gepackt, Kinder angezogen und los ging es in das nächst gelegene Freibad, welches aber wegen Umbau noch geschlossen hatte. Schade dachten wir, aber dies hinderte uns nicht daran unseren Plan umzusetzen, auf geht’s ins nächste Freibad welches geöffnet hatte. Der Parkplatz war noch recht frei, schließlich war es erst gegen halb zehn. Gut für uns, wir haben noch freie Platzwahl direkt neben dem Kinderbecken. Diese Plätze sind rar und natürlich bei allen Eltern mit Kleinkindern sehr beliebt. 

Unsere „Wasserratte“ Amadeo konnte es kaum abwarten ins Wasser zu gehen und war aufgeregt und erzählte was er als erstes machen wird. „Erst die große Rutsche, ne doch erst die kleine, oder ne erst zum Sprungbrett“, erzählte uns Amadeo mit seinen strahlenden Augen. „Alles der Reihe nach, aber zuerst müssen wir dich mit der Sonnenmilch eincremen“. Nach dem Eincremen konnte Amadeo mit Papa losrennen, während Mama mit Leonard zum Babybecken ging. Amadeo wollte jetzt doch als erstes rutschen, doch die kleine Rutsche war ihm nicht aufregend genug und die große dagegen wahrscheinlich zu groß. Also musste Papa das erste Mal mit Amadeo gemeinsam die große Rutsche bestreiten. Nach dem ersten Mal rutschen traute sich Amadeo schon alleine auf die große Wasserrutsche und war begeistert, es konnte nicht schnell genug sein. Immer wieder versuchte er schneller und schneller zu rutschen, mal auf dem Bauch, mal auf dem Rücken. 

Anschließend ging es auf das Sprungbrett, zuerst vom 1er. Dann war es für Amadeo aber zu unspektakulär, also wollte er vom 3-Meter-Brett springen. „Traust du dir das schon zu?“, fragten wir, nachdem Mama Amadeo beobachtet hat und mit Leonard auf dem Arm zu uns kam. „Natürlich, ich bin doch kein Baby mehr“, sagte er und rannte zum 3er hin. Als er dann an der Reihe war und ganz langsam und vorsichtig Richtung Brettende ging, merkten wir, dass Amadeo zwar keine Angst hatte, aber doch etwas Respekt vor der Höhe. Er schaute 2-mal runter zum Wasser und sprang! Wir hatten so viel Angst in diesem Moment und hielten vor lauter Schreck solange die Luft an, bis wir seinen Kopf über dem Wasser sahen. Ein Stein ist uns vom Herzen gefallen, als wir Amadeo zum Beckenrand schwimmen sahen. „Und wie war’s?“, fragten wir. Er antwortete ganz gelassen: „Cool“ und rannte erneut in Richtung des 3er Turms.

So verbrachten wir den ganzen Tag im Freibad, bei herrlichstem Wetter. Leider waren seitdem immer weniger Sonnentage, besonders an Wochenenden. Doch die kommen bestimmt wieder, der Sommer steht schließlich vor der Tür!

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie alles Gute!
Maria & Alexander mit Amadeo & Leonard

P.S.: Wenn euch unser Blog-Beitrag gefallen hat, schaut doch nächsten Monat wieder auf unserer Seite vorbei. Dann könnt ihr lesen, was im Juni in unseren kunterbunten Familienleben passiert ist.

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