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Unser Familien-Blog

Wir möchten uns kurz als „Blogger Familie“ vorstellen: Mama Maria und Papa Alexander, der erste Sohnemann Amadeo und der zweite Wonneproppen Leonard.

Wir sind eine abenteuerlustige Familie, die sehr oft unterwegs ist – egal ob Schwimmbad, Fahrradtour oder Wochenendausflug. Mit Amadeo und Leonard genießen wir es, Neues zu entdecken und möchten Sie an all unseren Neuigkeiten im nächsten Jahr teilhaben lassen!


Juni 2016

Wir machen Urlaub

Mitte Juni war es endlich soweit: unser Familienurlaub stand an. So lange haben wir darauf gewartet, denn wir haben bereits Ende letzten Jahres gebucht, um den Frühbucherrabatt auszunutzen. Unsere Vorfreude stieg wöchentlich und dann täglich als der Abflugtag immer näher kam. Wie es bei uns üblich ist, begannen wir bereits eine Woche vorher, unsere Koffer zu packen. Schließlich braucht eine Vier-Köpfige Familie mit kleinem Baby eine Menge an Sachen. Da muss an alles gedacht werden, vor allem bei den Kindern. Am Tag vor dem Abflug gingen uns noch sämtliche Gedanken durch den Kopf: „Haben wir genug Windeln und Essen, Sonnencreme und Bodylotion“, usw. Schließlich machten wir unsere drei großen Koffer zu und versuchten uns ein bisschen zu entspannen und die Aufregung zu verdrängen.

Amadeo hat, wie immer, ab dem zehnten Tag vor dem Abflug, die noch verbleibenden Nächte gezählt. Leonard hat von der ganzen Aufregung wenig mitbekommen, obwohl es sein erster Urlaub war und auch noch mit dem Flugzeug. Unser Abflugtag war ein Sonntag und wir flogen gemeinsam mit Oma und Opa vom Flughafen ab. Also begann unser Urlaub bereits am Samstagvormittag mit der ersten Station bei den Großeltern. Als wir ankamen, trafen Oma und Opa noch die letzten Vorbereitungen. Amadeo war so aufgeregt, dass er nicht ins Bett gehen wollte. Doch schließlich überredeten wir ihn und Amadeo ist gegen 22 Uhr eingeschlafen. Wir mussten bereits um 2 Uhr nachts aus dem Bett, da wir den ersten Flug um 5.50 Uhr bekommen hatten. Also packten wir die Autos und los ging es gegen 3.00 Uhr bei Nieselregen und kaum Verkehr, Richtung Flughafen.

Am Flughafen angekommen, waren wir heilfroh, dass wir am Vortag den Online-Check-In genutzt hatten. Denn am Check-In Schalter unserer Fluggesellschaft war die Hölle los. So viele Leute, aber niemand am Online-Schalter. Wir gaben unser Gepäck auf und somit war die zweite Hürde nach der Autofahrt überstanden. „Nun müssen wir nur noch durch die Passkontrolle und den Sicherheitsbereich“, sagten wir, aber da stand die nächste Menschenmasse. Dann kam noch dazu, dass der Kontrollbereich erst um 5 Uhr aufmachte. Um 5.20 Uhr war aber Boarding und ein Blick auf die Uhr verriet uns 4.15 Uhr. Ach herrje, also Schlange stehen war angesagt, denn die Leute strömten aus allen Richtungen herbei und die Menschschlange wurde von Minute zu Minute größer. Opa übernahm das Anstehen und der Rest der Bande ging Richtung Kinderbereich. Dort vertrieben wir uns die Zeit mit Hubschrauberkarussells, Lokomotive usw.

Punkt 5.00 Uhr öffnete endlich die Passkontrolle und es konnte weiter gehen. Als wir die besagten Kontrollen passierten, gingen Opa mit Leonard auf dem Arm und Amadeo zu den großen Fenstern, aus denen die Flugzeuge zu sehen sind. „Schau mal Amadeo, die großen Flugzeuge“, sagte Opa. „Ich weiß, ich habe schon größere gesehen und das sehr oft“, antworte Amadeo ganz gelassen. „Wenn wir Papa vom Flughafen abholen, sehe ich die immer!“ Opa war ein bisschen beleidigt, dass er Amadeo mit den Flugzeugen nicht begeistern konnte. Aber Leonard war dagegen ganz fasziniert. „Wenigstens einer will mit mir die Flugzeuge ansehen“, sagte Opa und Amadeo rannte zu uns in den Wartebereich. Kurze Zeit später begann das Boarding und wir konnten ins Flugzeug steigen.

Nachdem alle Passagiere die Plätze eingenommen hatten und die Türen schlossen, rollten wir Richtung Startbahn. Amadeo hatte einen Fensterplatz und beobachtete ganz gespannt, was draußen passierte. Aufgeregt fragte er mehrmals, wann wir denn nun fliegen und die Menschen wie Ameisen aussehen?! Dies hatte er in irgendeiner Zeichentrickserie gesehen, antwortete er nachdem wir ihn gefragt haben, woher er das weiß. Wir erreichten unsere Reiseflughöhe, Amadeo hat „Menschen so groß wie Ameisen“ gesehen und Leonard schlief langsam in den Armen ein. Amadeo vertrieb sich die Langeweile ein bisschen mit dem Tablet, Leonard schlief die meiste Zeit, somit war der dreistündige Flug fast überstanden.

 

Endlich war das Meer und die Landebahn in Sicht und das Flugzeug setzte zur Landung an. Amadeo schaute wieder gespannt aus dem Fenster, die Gebäude sind größer und größer geworden und schließlich sind wir gelandet und heil angekommen. Nach einer Weile und gefühlten 40 Grad in der Gepäckausgabe-Halle sind alle Koffer und unser Kinderwagen ebenfalls angekommen und wir konnten zum Bustransfer. „Nur noch eine Stunde Busfahrt und dann sind wir am Zielort“, sagten wir uns und stiegen als letzte Passagiere in den Busshuttle ein. Gegen Mittag hatten wir es geschafft, wir waren endlich da.

32 Grad, Sonne und Meer, endlich konnte der Urlaub richtig losgehen. Wir bezogen unsere Zimmer, während Amadeo schon am Eincremen und Umziehen war. Er konnte es kaum erwarten zum Swimmingpool zu gehen und hinein zu springen. Natürlich, er hatte im Bus mit seinem Bruder ein Nickerchen gemacht und war somit ausgeruht. Also gingen Papa und Opa mit den Kleinen zum Pool während Mama die Koffern ausräumte und die Sachen im Schrank verstaute. Wir verbrachten 10 wunderschöne Tage mit Plantschen, Spielen, Sandburg bauen, Wasserrutsche fahren und natürlich Erholung. Das Hotel war spitze: Das Essen, die Zimmer und das Personal. Amadeo besuchte zum ersten Mal den Kinderclub und jeden Abend tanzte er in der Minidisco herum. Der Urlaub hat ihm so gut gefallen, dass er nicht mehr nach Hause wollte. Leonard war ebenfalls glücklich. Am meisten Spaß machte ihm das Sandbudeln und Wasserplantschen am Strand.

Doch wie immer, geht auch der schönste Urlaub zu Ende und wir mussten die Heimreise antreten. Der Rückflug verlief ebenfalls problemlos und als wir Zuhause ankamen sagten wir uns: „Jeder Urlaub ist schön, aber zu Hause ist es am schönsten!“

Familientag am Sonntag - Leonard fährt Karussell

An einem verkaufsoffenen Sonntag Anfang Juni hat unser Möbelmarkt einen Familientag veranstaltet mit Kinderkarussell, Hüpfburg und anderen tollen Attraktionen. Da wir für diesen Sonntag nichts geplant hatten und die Sonne vom Himmel schien, machten wir uns auf den Weg zum Möbelmarkt. Dort angekommen hat Leonard das Kinderkarussell entdeckt und mit ganz großen Augen begeistert angeschaut. Mit seiner Hand zeigte er auf das Karussell und sagte: „Uh uh uh“, was in seiner Sprache so viel heißt wie: „Ich will dahin, aber sofort!“

Also gingen wir zuerst zum Karussell hin und setzten Leonard in ein Feuerwehrauto. Amadeo sollte sich neben Leonard sitzen und auf ihn aufpassen, schließlich war es die erste Karussellfahrt für Leonard. Mit einem mulmigen Gefühl standen wir am Karussell und beobachteten die beiden Jungs beim Losfahren. Leonard hat zuerst ernst geschaut, aber als das Karussell los fuhr, hat er gelacht. Amadeo hielt seinen Bruder zunächst fest, nach ein paar Runden ließ er los und beide haben gelacht. Natürlich mussten sämtliche Knöpfe im Feuerwehrauto gedrückt und die Glocke geläutet werden. Schließlich blieb das Karussell stehen, aber die beiden wollten nicht aussteigen, besonders Leonard schrie wie am Spieß, als wir ihn versuchten raus zu holen. „Dann halt noch `ne Runde“, dachten wir uns und ließen die beiden weiter fahren. Nach 6 Runden hatte Amadeo erstmal genug von Karussellfahren, aber Leonard nicht! Also ging Amadeo zum Bobbycar-Parcour und Leonard hat sämtliche Karussellfahrzeuge ausprobieren dürfen.

Anschließend gingen wir mit Leonard Richtung Baby-Kletter-Bereich. Amadeo wollte unbedingt das Trampolin mit den großen Seilen ausprobieren. Gesagt getan. Zwar mussten wir sehr lange anstehen, aber Amadeo hielt durch und schließlich war er an der Reihe. Zuerst hatte er Angst hoch zu springen, doch nach ein paar Hüpfern hat er die Angst überwunden und sprang so hoch er konnte. Die Seile hielten ihn dabei fest und Amadeo machte verschiedenste Figuren. „Schaut mal, ich bin ein Ninja“, sagte er und machte eine Art kämpfenden Ninja in der Luft.

Die Zeit verging so schnell, dass wir nicht einmal dazu gekommen sind, Gartenmöbel anzusehen. Schließlich wollten wir diesen verkaufsoffenen Sonntag für einen kleinen Bummel nutzen. Naja, macht nichts, Hauptsache die Kinder hatten ihren Spaß. Die Terrassenmöbel können wir auch das nächste Mal aussuchen, wenn die Terrasse fertig gestellt ist.

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie alles Gute!
Maria & Alexander mit Amadeo & Leonard

P.S.: Wenn euch unser Blog-Beitrag gefallen hat, schaut doch nächsten Monat wieder auf unserer Seite vorbei. Dann könnt ihr lesen, was im Juli in unseren kunterbunten Familienleben passiert ist.

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